Scherben; Frank Haase: Unterschied zwischen den Versionen

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Das Mahnmal in der Innenstadt von Hemer erinnert an die Hemeraner Bürgerinnen und Bürger jüdischen Glaubens, die in der Zeit des Nationalsozialismus deportiert und ermordet wurden. Aus den vertikalen Cortenstahlplatten sind stellvertretend für die Opfer acht menschliche Silhouetten herausgeschnitten. Die aus dem Leben gerissenen Figuren liegen als Scherben auf dem Boden und hinterlassen Lücken.
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Das Mahnmal "Scherben" von Frank Haase befindet sich im Stadtzentrum Hemers an einer vielbefahrenen Kreuzung auf einer Rasenterrasse. Acht menschliche Silhouetten sind aus drei Cortenstahltafeln herausgeschnitten. Die Figuren liegen, zerbrochen zu Scherben, auf dem Boden. Die Plastik ist aufgeteilt in drei Tafeln, die rechtwinkelig zueinander angeordnet sind. So ist die Botschaft der Plastik aus jeder Richtung gut zu erkennen. Am Hang der Rasenterrasse befindet sich eine Gedenktafel. Sie ist vom benachbarten Fuß- und Radweg aus gut zu lesen und trägt die Namen der in der Zeit des Nationalsozialismus deportierten und ermordeten Mitbürgerinnen und Mitbürger jüdischen Glaubens.
  
 
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Entwurf 2014, Realisierung 2016
  
 
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Aktuelle Version vom 16. Juni 2020, 15:20 Uhr

Fotodokumentation

Ort

Hemer, Kreuzung Ostenschlahstraße/Bahnhofstraße, 58675 Hemer

in Google Maps anzeigen lassen

Künstlerin, Künstler

Frank Haase

Technische Angaben

Werktechnik, Material

Cortenstahl, geschweißt


Maße

790 x 237 x 270 cm


Kurzbeschreibung

Das Mahnmal "Scherben" von Frank Haase befindet sich im Stadtzentrum Hemers an einer vielbefahrenen Kreuzung auf einer Rasenterrasse. Acht menschliche Silhouetten sind aus drei Cortenstahltafeln herausgeschnitten. Die Figuren liegen, zerbrochen zu Scherben, auf dem Boden. Die Plastik ist aufgeteilt in drei Tafeln, die rechtwinkelig zueinander angeordnet sind. So ist die Botschaft der Plastik aus jeder Richtung gut zu erkennen. Am Hang der Rasenterrasse befindet sich eine Gedenktafel. Sie ist vom benachbarten Fuß- und Radweg aus gut zu lesen und trägt die Namen der in der Zeit des Nationalsozialismus deportierten und ermordeten Mitbürgerinnen und Mitbürger jüdischen Glaubens.

Zeitangabe

Entwurf 2014, Realisierung 2016

Inhaltliche Beschreibung

Das Mahnmal in der Innenstadt von Hemer erinnert an die Hemeraner Bürgerinnen und Bürger jüdischen Glaubens, die in der Zeit des Nationalsozialismus deportiert und ermordet wurden. Aus den vertikalen Cortenstahlplatten sind stellvertretend für die Opfer acht menschliche Silhouetten herausgeschnitten. Die aus dem Leben gerissenen Figuren liegen als Scherben auf dem Boden und hinterlassen Lücken.

Organisatorischer Rahmen, Eigentümer

Initiator der Plastik Scherben war der Verein für Hemeraner Zeitgeschichte.

Kooperationen