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	<title>Publicartwiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://publicartwiki.org/w/index.php?title=Inselwachstum;_Eberhard_Bosslet&amp;diff=3160</id>
		<title>Inselwachstum; Eberhard Bosslet</title>
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		<updated>2008-04-01T14:03:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kretschmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Fotodokumentation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Bosslet-chemnitz01.jpg&lt;br /&gt;
Bild:Bosslet-chemnitz02.jpg&lt;br /&gt;
Bild:Bosslet-chemnitz03.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ort ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorplatz des Neubaus Institut für Physik und Reinraum der TU Chemnitz, Reichenhainer Strasse 88, 09126 Chemnitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://maps.google.de/maps?f=q&amp;amp;hl=de&amp;amp;geocode=&amp;amp;q=Reichenhainer+Strasse+88,+Chemnitz&amp;amp;sll=48.636024,13.975387&amp;amp;sspn=0.008366,0.018046&amp;amp;ie=UTF8&amp;amp;ll=50.813867,12.930415&amp;amp;spn=0.002,0.004511&amp;amp;t=h&amp;amp;z=18 in Google Maps anzeigen lassen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Künstlerin, Künstler ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Eberhard Bosslet]]&lt;br /&gt;
== Technische Angaben ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Werktechnik, Material&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
glasfaserverstärkter Kunststoff, farbig beschichtet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Maße&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zehnteilige Skulpturengruppe in unterschiedlichen Dimensionen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ca. 1 x 0,50 x 1,50 m bis 2 x 1 x 1,5 m&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kurzbeschreibung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zehn farbige Skulpturen sind als lose Gruppe auf dem gepflasterten Vorplatz der TU Chemnitz plaziert. Sie habe unterschiedliche Dimensionen und sind begehbar und benutzbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitangabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhaltliche Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spezialbegriffe der Physik bilden den gedanklichen Spielraum der zehnteiligen Skulpturengruppe die sich auf dem Vorplatz des Gebäudes in einer freien Formation erstreckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Inselwachstum“, „Topografie“ und „Terrassen“ sind Begriffe, die in der Physik als Fachtermini Anwendung finden, beispielsweise in der Oberflächenphysik bei Halbleitern.&lt;br /&gt;
Inselwachstum, Topografie und Terrassen sind aber auch in anderen Zusammenhängen gebräuchliche Begriffe und werden allgemein verstanden. Jenseits wissenschaftlicher Exaktheit bilden diese Begriffe ein Feld der Assoziation zwischen Technik, Natur und&lt;br /&gt;
Architektur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Skulpturengruppe &amp;quot;Inselwachstum&amp;quot; werden diese Begriffe mittels bildnerischen Mitteln durch den Künstler emotionalisiert. In Form, Farbe und Größe unterschiedlich, erstrecken sich Inselformen auf dem Vorplatz des neuen Chemnitzer TU-Gebäudes der&lt;br /&gt;
Architekten Rohdecan aus Dresden. Sie laden ein, sich dort aufzuhalten und auf ihnen zu sitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Objekte wurden aus glasfaserverstärktem Kunststoff gefertigt und sind auf der Oberfläche mit einer intensivfarbigen, robusten und wetterbeständigen Polyurethanbeschichtung versehen. Die in sich homogenen Oberflächentexturen der einzelnen Inseln sind verschieden und ergeben ein haptisch und visuell erfahrbares Spektrum unterschiedlicher Qualitäten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Text: Eberhard Bosslet &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisatorischer Rahmen, Eigentümer ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentümer: Freistaat Sachsen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kooperationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberlausitzer Kunststoff GmbH, Kosel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoffmann´s Nutzflächenbeschichtung, Niesky&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diskussion ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier wird die Diskussion zu diesem Titel angezeigt. Wenn Sie sich beteiligen möchten, können Sie oben auf den Reiter Diskussion klicken und Ihre Beiträge auf der Diskussionsseite eingeben. Vielen Dank!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Diskussion:{{PAGENAME}}}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Titel]][[Category:Chemnitz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kretschmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://publicartwiki.org/w/index.php?title=Kategorie:Chemnitz&amp;diff=3159</id>
		<title>Kategorie:Chemnitz</title>
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		<updated>2008-04-01T12:50:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kretschmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Übersicht&lt;br /&gt;
[[Category:Städte und Regionen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kretschmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://publicartwiki.org/w/index.php?title=Eberhard_Bosslet&amp;diff=3158</id>
		<title>Eberhard Bosslet</title>
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		<updated>2008-04-01T12:50:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kretschmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Arbeiten in dieser Bibliothek ==&lt;br /&gt;
[[Abraum; Eberhard Bosslet]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ahnungslos 98/04; Eberhard Bosslet]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Auf dem Damm; Eberhard Bosslet]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Autist BAB9; Eberhard Bosslet]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gärturm-Rotationsreaktor; Eberhard Bosslet]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Inselwachstum; Eberhard Bosslet]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Lagerhaltung Marl; Eberhard Bosslet]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Reformierung VI; Eberhard Bosslet]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Regenfänger Remagen; Eberhard Bosslet]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografische Angaben ==&lt;br /&gt;
geboren 1953 in Speyer, lebt in Dresden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Studium:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1971-1975 Textildesign, Reutlingen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1975-1982 Malerei an der Hochschule der Künste Berlin, bei Raimund Girke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1981 Meisterschüler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Residenzen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1953-1971 Speyer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1971-1975 Reutlingen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1975-1983 Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1983-1984 Barcelona/ES&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1984-1986 Duisburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1986-1987 New York/USA&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1987-1989 Duisburg und Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1989-1997 Duisburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1991-1992 Rom/IT&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1997-2002 Duisburg und Dresden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2002 Dresden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
seit 1979 ortsbezogene und Architektur-integrierende Werke für den Innen- und Außenraum in Skulptur, Installation, Malerei und Fotografie &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1980 Codirector der Produzentengalerie &amp;quot;MOPEDS&amp;quot; in Berlin/Kreuzberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1981 Mitbegründer der Künstlergruppe &amp;quot;Material &amp;amp; Wirkung&amp;quot;, Berlin &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
seit 1997 Professor für Skulptur und Raumkonzepte an der Hochschule für Bildende Künste Dresden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auszeichnungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1987 Bremer Kunstpreis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1993 Hans-Purrmann-Preis der Stadt Speyer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Einzelausstellungen (Auswahl):&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
seit 1979 Interventionen im öffentlichem Raum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1985 Intervenciónes/Interventionen, Fundación Miró, Barcelona/ES &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1986 Wilhelm-Lehmbruck-Museum, Duisburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1987 Heidelberger Kunstverein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1988 John Gibson Gallery, Februar und September New York/USA&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1989 Nationalgalerie Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1990 John Gibson Gallery, New York/USA&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1991 Galerie Gilles Peyroulet, Paris/F&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1993 Kunsthal Rotterdam, Holland/NL&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1994 Öffentliche Ordnung, Kunstverein Speyer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1995 Interventionen II, Verbau, Sprengel Museum Hannover&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1995 Planen, Kunstverein Heilbronn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1998 Fundamental wie Bilateral, Kunsthalle Mannheim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1998 Attraktoren, Städtische Galerie Iserlohn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2000 Trabanten, Galerie Bochynek, Düsseldorf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2000 John Gibson Gallery, New York/USA&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2000 U-Bahnhof Auf dem Damm, Duisburg, (permanent)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2002 Analoge Scheiben, Galerie Bochynek, Düsseldorf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2002 Basics Kunstverein Viernheim, Viernheim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2004 Künstlerhaus Bregenz, Palais Thurn und Taxis, Bregenz/A&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2004 Interventionen – Fotos und Tekko-Tische, Chiara Marzi Galerie Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2005 Barriere, Galerie AT, Poznan/PL&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2006 Stadtgalerie Saarbrücken, Galerie der Stadt Backnang&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ausstellungsbeteiligungen (Auswahl):&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1987 documenta 8, Kassel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1987 Bremer Kunstpreis 1987, Kunsthalle Bremen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1988 Spaces 88, Museo d&#039;arte contemporanea Prato/IT&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1989 D &amp;amp; S Ausstellung, Hamburger Kunstverein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1990 Trans-Europe-Express, John Gibson Gallery, New York/USA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1991 EUROCARD,John Gibson Gallery, New York/USA&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1992 Kunst werkt / Art works, Peter Stuyvesant Foundation, Stedelijk Museum Amsterdam/NL&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1993 Eberhard Bosslet &amp;amp; Lawrence Gipe, Düsseldorfer Kunstverein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1994 Neue Möbel für die Villa, Villa Merkel, Esslingen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1995 Künstlermöbel, Lindinger&amp;amp;Schmid, Regensburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1996 Gärturm-Rotationsreaktor, (Coop. mit Klotz, Sattel), Historisches Museum der Pfalz, Speyer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1997 German Photographs, John Gibson Gallery, New York/USA&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1998 Material&amp;amp;Wirkung, (Coop. mit Klotz, Sattel), Kunsthaus Dresden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1999 Areale - Kunst im industriellen Sektor, Kunstpflug e.V., Brück/Linthe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2000 Times are changing, Kunsthalle Bremen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2000 Kabinett der Zeichnung, Kunstverein Düsseldorf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2001 Regenfänger, Skulpturenufer Remagen, Arp Museum, Bahnhof Rolandseck, (permanent)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2002 Positionen einer Generation, Galerie Kraushaar, Düsseldorf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2002 Unexpected Selection from the Martin Z.Margulies Collection, The Art Museum Miami/USA &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2004 Worldwatchers, Kunsthaus Dresden, Städtische Galerie für Gegenwartskunst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2004 Konstruktion/Statik, Rüdiger Lange, Loop, Raum für aktuelle Kunst, Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2005 Positionen Klasse Girke, Berlin 1971-1996 , Verein für aktuelle Kunst/Ruhrgebiet e. V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2007 1 plus aus Dresden, Schloss Waldthausen bei Mainz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausgewählte Literaturhinweise ==&lt;br /&gt;
Eberhard Bosslet: Intervenciones/Interventionen, Fundación Miró (Hrsg.), [Texte: Camps Miro, Teresa / Picazo, Gloria] Barcelona 1985&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eberhard Bosslet, Heidelberger Kunstverein e.V. (Hrsg.), [Texte: Gercke, Hans / Messler, Norbert / Stecker, Raimund], Heidelberg 1987, ISBN 3-926905-00-X&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eberhard Bosslet, Nationalgalerie Berlin. [Ausstellung und Katalogbetreuung: Margret Kampmeyer-Käding; Britta Schmitz], Berlin 1989, ISBN 3-88609-176-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eberhard Bosslet - Planen : [anläßlich der Ausstellung Eberhard Bosslet - Planen, 10. September - 22. Oktober 1995 im Kunstverein Heilbronn] / [Ausstellung u. Katalog: Eberhard Bosslet ; Ellen Seifermann. Texte: Martin Bochynek ; Ellen Seifermann], Heilbronn 1995 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eberhard Bosslet : [anlässlich der Ausstellung: Eberhard Bosslet, Verbau, 31.01. - 19.03.1995] / Sprengel-Museum Hannover. [Katalog: Eberhard Bosslet. Text und Red.: Susanne Meyer-Büser], Hannover 1995, ISBN 3-89169-085-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bosslet-Archive, CD-ROM für PC Werksverzeichnis von 1979 bis 2003, Mannheim: Städtische Kunsthalle 2000, 3. erg. u. überarb. Ausg. 2003, ISBN 3-89165-106-6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eberhard Bosslet: work groups; [anlässlich der Ausstellung &amp;quot;Eberhard Bosslet. Modulare Strukturen&amp;quot; in der Galerie der Stadt Backnang vom 2. Dezember 2006 bis 4. Februar 2007 und &amp;quot;Eberhard Bosslet-Group Show&amp;quot; in der Stadtgalerie Saarbrücken vom 9. Dezember 2006 bis 21. Januar 2007] / [Hrsg. Stiftung Saarländischer Kulturbesitz. Red. Mitarb. Astrid Pasterkamp; Lydia Tebroke-Klammt. Text Ernest W. Uthemann. Übers. Uta Waller; Ulla Vasseur Übersetzungswerkstatt, Saarbrücken], ISBN 978-3-86678-038-5, ISBN 3-86678-038-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
[[Category:Künstlerinnen und Künstler|Bosslet, Eberhard]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kretschmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://publicartwiki.org/w/index.php?title=Datei:Bosslet-chemnitz03.jpg&amp;diff=3157</id>
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		<updated>2008-04-01T12:49:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kretschmann: Foto: Eberhard Bosslet, mit freundlicher Genehmigung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Foto: Eberhard Bosslet, mit freundlicher Genehmigung&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kretschmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://publicartwiki.org/w/index.php?title=Datei:Bosslet-chemnitz02.jpg&amp;diff=3156</id>
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		<updated>2008-04-01T12:49:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kretschmann: Foto: Eberhard Bosslet, mit freundlicher Genehmigung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Foto: Eberhard Bosslet, mit freundlicher Genehmigung&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kretschmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://publicartwiki.org/w/index.php?title=Datei:Bosslet-chemnitz01.jpg&amp;diff=3155</id>
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		<updated>2008-04-01T12:49:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kretschmann: Foto: Eberhard Bosslet, mit freundlicher Genehmigung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Foto: Eberhard Bosslet, mit freundlicher Genehmigung&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kretschmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://publicartwiki.org/w/index.php?title=Inselwachstum;_Eberhard_Bosslet&amp;diff=3154</id>
		<title>Inselwachstum; Eberhard Bosslet</title>
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		<updated>2008-04-01T12:48:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kretschmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Fotodokumentation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Bosslet-chemnitz01.jpg&lt;br /&gt;
Bild:Bosslet-chemnitz02.jpg&lt;br /&gt;
Bild:Bosslet-chemnitz03.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ort ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorplatz des Neubaus Institut für Physik und Reinraum der TU Chemnitz, Reichenhainer Strasse 88, 09126 Chemnitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://maps.google.de/maps?f=q&amp;amp;hl=de&amp;amp;geocode=&amp;amp;q=Reichenhainer+Strasse+88,+Chemnitz&amp;amp;sll=48.636024,13.975387&amp;amp;sspn=0.008366,0.018046&amp;amp;ie=UTF8&amp;amp;ll=50.813867,12.930415&amp;amp;spn=0.002,0.004511&amp;amp;t=h&amp;amp;z=18 in Google Maps anzeigen lassen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Künstlerin, Künstler ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Eberhard Bosslet]]&lt;br /&gt;
== Technische Angaben ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Werktechnik, Material&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
glasfaserverstärkter Kunststoff, farbig beschichtet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Maße&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zehnteilige Skulpturengruppe in unterschiedlichen Dimensionen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ca. 1 x 0,50 x 1,50 m bis 2 x 1 x 1,5 m&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kurzbeschreibung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zehn farbige Skulpturen sind als lose Gruppe auf dem gepflasterten Vorplatz der TU Chemnitz plaziert. Sie habe unterschiedliche Dimensionen und sind begehbar und benutzbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitangabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhaltliche Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spezialbegriffe der Physik bilden den gedanklichen Spielraum der zehnteiligen Skulpturengruppe die sich auf dem Vorplatz des Gebäudes in einer freien Formation erstreckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Inselwachstum“, „Topografie“ und „Terrassen“ sind Begriffe, die in der Physik als Fachtermini Anwendung finden, beispielsweise in der Oberflächenphysik bei Halbleitern.&lt;br /&gt;
Inselwachstum, Topografie und Terrassen sind aber auch in anderen Zusammenhängen gebräuchliche Begriffe und werden allgemein verstanden. Jenseits wissenschaftlicher Exaktheit bilden diese Begriffe ein Feld der Assoziation zwischen Technik, Natur und&lt;br /&gt;
Architektur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Skulpturengruppe &amp;quot;Inselwachstum&amp;quot; werden diese Begriffe mittels bildnerischen Mitteln durch den Künstler emotionalisiert. In Form, Farbe und Größe unterschiedlich, erstrecken sich Inselformen auf dem Vorplatz des neuen Chemnitzer TU-Gebäudes der&lt;br /&gt;
Architekten Rohdecan aus Dresden. Sie laden ein, sich dort aufzuhalten und auf ihnen zu sitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Objekte wurden aus glasfaserverstärktem Kunststoff gefertigt und sind auf der Oberfläche mit einer intensivfarbigen, robusten und wetterbeständigen Polyurethanbeschichtung versehen. Die in sich homogenen Oberflächentexturen der einzelnen Inseln sind verschieden und ergeben ein haptisch und visuell erfahrbares Spektrum unterschiedlicher Qualitäten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Text: Eberhard Bosslet &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisatorischer Rahmen, Eigentümer ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kooperationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberlausitzer Kunststoff GmbH, Kosel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoffmann´s Nutzflächenbeschichtung, Niesky&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diskussion ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier wird die Diskussion zu diesem Titel angezeigt. Wenn Sie sich beteiligen möchten, können Sie oben auf den Reiter Diskussion klicken und Ihre Beiträge auf der Diskussionsseite eingeben. Vielen Dank!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Diskussion:{{PAGENAME}}}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Titel]][[Category:Chemnitz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kretschmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://publicartwiki.org/w/index.php?title=Inselwachstum;_Eberhard_Bosslet&amp;diff=3153</id>
		<title>Inselwachstum; Eberhard Bosslet</title>
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		<updated>2008-04-01T12:45:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kretschmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Fotodokumentation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Bild01.jpg&lt;br /&gt;
Bild:Bild02.jpg&lt;br /&gt;
Bild:usw03.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ort ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://maps.google.de/maps?f=q&amp;amp;hl=de&amp;amp;q=Hamannplatz,+M%C3%BCnster&amp;amp;sll=51.994315,7.647815&amp;amp;sspn=0.000854,0.002599&amp;amp;ie=UTF8&amp;amp;z=18&amp;amp;ll=51.994103,7.647815&amp;amp;spn=0.001708,0.005198&amp;amp;t=k&amp;amp;om=1 in Google Maps anzeigen lassen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Künstlerin, Künstler ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Künstler]]&lt;br /&gt;
== Technische Angaben ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Werktechnik, Material&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Maße&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kurzbeschreibung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitangabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhaltliche Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisatorischer Rahmen, Eigentümer ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kooperationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diskussion ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier wird die Diskussion zu diesem Titel angezeigt. Wenn Sie sich beteiligen möchten, können Sie oben auf den Reiter Diskussion klicken und Ihre Beiträge auf der Diskussionsseite eingeben. Vielen Dank!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Diskussion:{{PAGENAME}}}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Titel]][[Category:! Ort-eintragen-bitte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kretschmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://publicartwiki.org/w/index.php?title=Stefan_Sous&amp;diff=3151</id>
		<title>Stefan Sous</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://publicartwiki.org/w/index.php?title=Stefan_Sous&amp;diff=3151"/>
		<updated>2008-04-01T12:11:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kretschmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Arbeiten in dieser Bibliothek ==&lt;br /&gt;
[[Chip; Stefan Sous]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gum; Stefan Sous]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografische Angaben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1964 geboren in Würselen/Aachen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1990-1996 Studium an der Kunstakademie Düsseldorf bei Tony Cragg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1995 Meisterschüler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auszeichnungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1994 Bernhard Hoetger-Preis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1997 Stipendium der Stiftung Künstlerdorf Schöppingen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1997 Förderpreis für bildende Kunst der Stadt Düsseldorf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1998 Förderstipendium der Günther-Peill-Stiftung Düren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1999 Stahlkunstpreis, Kolloquium NRW, 2.Preis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1999 Arbeitsstipendium Etaneno, Namibia&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2001 Bürgerpreis Trienale der Kleinplastik, Fellbach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2002 Ogilvy Förderpreis &#039;Junge Skulptur&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2004 &#039;Luxus&#039; 2. Lichtkunstpreis , Lüdenscheid&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2004 Kunststiftung NRW&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2005 Artist in Residence, Goethe-Institut, Porto Alegre, Brasilien &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2006 Sonderpreis, Topotron, Skaterpark Dresden, mit Club L 68, Mark Mückenheim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2007 Sparda-Kunstpreis NRW&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Einzelausstellungen, Projekte (Auswahl):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1998 Städtische Galerie im Museum Folkwang, Essen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1999 Berliner-Luft-Post, Museum für Kommunikation, Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2001 Scan, Alte Nationalgalerie, Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2005 free solo, Leopold Hoesch Museum, Düren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2005 Souterrain, Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum, Kantpark, Duisburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2005 Mapa Turistico, Torreão, Porto Alegre, Brasilien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2006 Milky Way, Lippstadt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2006 Rogenoir, Temeswar, Rumänien (in Zusammenarbeit mit Kunsttudenten), Elysée-Fonds&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2007 Gum, ZMK, Universitätsklinikum, Freiburg, (Kunst am Bau, mit Heinke Haberland)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2007 Autokino, Skulpturenpark, Herbert Gerisch Stiftung, Neumünster&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2007 Chip, Platz Von Amiens, Dortmund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2007 Turlebridge, Rimburg, NL&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2007 Capsula, Leopold Hoesch Museum, Düren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gruppenausstellungen (Auswahl):&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1999 Neues Gestirn, Consortium, Amsterdam&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1999 Metaformen, Kunsthalle Düsseldorf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2000 aroma, Konrad Fischer Galerie, Düsseldorf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2001 attention, please! Leopold-Hoesch-Museum, Düren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2001 Triennale der Kleinplastik, Fellbach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2001 Die Kunst des Autos, Kunsthalle Osnabrück&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2002 hellgrün, Euroga, Düsseldorf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2002 Die verbotene Stadt, Kokerei Hansa, Dortmund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2002 Arsenal, Die Wandelhalle, Köln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2003 Lichtruten, Lüdenscheid&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2003 Auto-Nom, NRW-Forum, Düsseldorf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2004 Gegen den Strich, Staatliche Kunsthalle Baden-Baden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2004 Stadtlicht – Lichtkunst, Wilhelm Lehmbruck Museum Duisburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2005 Sanssouci, Skulptur Biennale Münsterland, Borken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2005 ZKM, Lichtkunst aus Kunstlicht, Karlsruhe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2005 Scan, Börse München, Lenbachplatz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2005 Autonom-Mobile, Kasseler Kunstverein, Kassel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2006 Export, Artcanal, Schweiz, Korea&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2006 – 2008 Brückenschlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2006 TAXI, Kombi Ticket, Ludwig Forum, Aachen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2006 Lichtrouten, Lüdenscheid&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vorträge:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2004 Fachhochschule für Architektur Dortmund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2005 Fachhochschule für Architektur Dortmund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2005 free solo, Instituto de Artes, UFRGS Porto Alegre, Brasilien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2005 free solo, Torreão, Porto Alegre, Brasilien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2005 Artistas Convidados: Elida Tessler e Stefan Sous, Agenda Cultural, Fottalezza, Brasilien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2006 Werkberichte 06, Architektur, RWTH, Aachen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2006 „Arta In Spatti Verzi“, Kunstfakultät, Temeswar, Rumänien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausgewählte Literaturhinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
[[Category:Künstlerinnen und Künstler|Sous, Stefan]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kretschmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://publicartwiki.org/w/index.php?title=Kategorie:Freiburg&amp;diff=3150</id>
		<title>Kategorie:Freiburg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://publicartwiki.org/w/index.php?title=Kategorie:Freiburg&amp;diff=3150"/>
		<updated>2008-04-01T12:10:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kretschmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Übersicht&lt;br /&gt;
[[Category:Städte und Regionen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kretschmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://publicartwiki.org/w/index.php?title=Datei:Sous-freiburg02.jpg&amp;diff=3146</id>
		<title>Datei:Sous-freiburg02.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://publicartwiki.org/w/index.php?title=Datei:Sous-freiburg02.jpg&amp;diff=3146"/>
		<updated>2008-04-01T12:03:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kretschmann: Foto: Stefan Sous, mit freundlicher Genehmigung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Foto: Stefan Sous, mit freundlicher Genehmigung&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kretschmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://publicartwiki.org/w/index.php?title=Datei:Sous-freiburg01.jpg&amp;diff=3145</id>
		<title>Datei:Sous-freiburg01.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://publicartwiki.org/w/index.php?title=Datei:Sous-freiburg01.jpg&amp;diff=3145"/>
		<updated>2008-04-01T12:02:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kretschmann: Foto: Stefan Sous, mit freundlicher Genehmigung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Foto: Stefan Sous, mit freundlicher Genehmigung&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kretschmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://publicartwiki.org/w/index.php?title=Venus_von_Minden;_Roland_Fuhrmann&amp;diff=3144</id>
		<title>Venus von Minden; Roland Fuhrmann</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://publicartwiki.org/w/index.php?title=Venus_von_Minden;_Roland_Fuhrmann&amp;diff=3144"/>
		<updated>2008-04-01T11:37:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kretschmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Fotodokumentation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Fuhrmann-minden01.jpg&lt;br /&gt;
Bild:Fuhrmann-minden02.jpg&lt;br /&gt;
Bild:Fuhrmann-minden03.jpg&lt;br /&gt;
Bild:Fuhrmann-minden04.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ort ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johannes Wesling Klinikum Minden, Hans-Nolte-Str. 1, 32429 Minden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://maps.google.de/maps?f=q&amp;amp;hl=de&amp;amp;geocode=&amp;amp;q=32429+Minden&amp;amp;ie=UTF8&amp;amp;ll=52.260856,8.890944&amp;amp;spn=0.007749,0.018046&amp;amp;t=h&amp;amp;z=16&amp;amp;iwloc=addr in Google Maps anzeigen lassen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Künstlerin, Künstler ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Roland Fuhrmann]]&lt;br /&gt;
== Technische Angaben ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Werktechnik, Material&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1,5 t Edelstahl, matt, wasserstrahlgeschnitten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Maße&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4,5 x 2 x 2 m (H x L x B)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kurzbeschreibung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16 gleiche Silhouetten aus Edelstahl sind im Zentrum verschraubt. Die Figur spiegelt sich in einer Wasserfläche und wird nachts mit Glasfaserstrahlern beleuchtet.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitangabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aufgestellt 2008, Dauer unbegrenzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhaltliche Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johannes Wesling (1598-1649), der gebürtige Mindener und Namensgeber des neuen 1000-Betten-Klinikums war an der Universität in Padua Professor für Anatomie und Botanik. Dort verfasste er das &amp;quot;Syntagma Anatomicum&amp;quot;, ein seinerzeit wegweisendes anatomisches Lehrbuch.&lt;br /&gt;
Die Skulptur „Venus von Minden“  entwickelt sich aus einer barocken Blutkreislaufdarstellung in Weslings &amp;quot;Syntagma Anatomicum&amp;quot;. 16 Edelstahlschnitte sind rotationssymmetrisch um einen Mittelpunkt angeordnet und bilden eine 4,5 m hohe Figur. Ihre bizarre Form lässt sowohl figurative, als auch florale Deutungen zu und transformiert die Synthese aus Anatomie und Botanik in eine abstrakte Skulptur.&lt;br /&gt;
Mit dem Titel „Venus von Minden“  wird auf ein Verständnis von der Schönheit der Schöpfung bis in ihre innere Struktur Bezug genommen. Sie verkörpert das Wunder des Lebens, seine Schönheit aber auch seine leichte Zerbrechlichkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Text: Roland Fuhrmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisatorischer Rahmen, Eigentümer ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auftraggeber und Eigentümer: Mühlenkreiskliniken AÖR Minden – Johannes Wesling Klinikum Minden, Westfalen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verfahren: bundesweit offener, zweistufiger Wettbewerb, 1. Preis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlass der Aufstellung: Neubau des Klinikums&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kooperationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statik Skulptur und Fundament: Dipl.-Ing. Reimar Diesel, Radebeul&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wassertechnik und Beleuchtung: KFS-Springbrunnentechnik Anlagenbau GmbH, Detmold&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wasserstrahlschnitt: Geyer Edelstahl GmbH, Berlin &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diskussion ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier wird die Diskussion zu diesem Titel angezeigt. Wenn Sie sich beteiligen möchten, können Sie oben auf den Reiter Diskussion klicken und Ihre Beiträge auf der Diskussionsseite eingeben. Vielen Dank!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Diskussion:{{PAGENAME}}}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Titel]][[Category:Minden]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kretschmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://publicartwiki.org/w/index.php?title=Venus_von_Minden;_Roland_Fuhrmann&amp;diff=3143</id>
		<title>Venus von Minden; Roland Fuhrmann</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://publicartwiki.org/w/index.php?title=Venus_von_Minden;_Roland_Fuhrmann&amp;diff=3143"/>
		<updated>2008-04-01T11:37:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kretschmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Fotodokumentation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Fuhrmann-minden01.jpg&lt;br /&gt;
Bild:Fuhrmann-minden02.jpg&lt;br /&gt;
Bild:Fuhrmann-minden03.jpg&lt;br /&gt;
Bild:Fuhrmann-minden04.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ort ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johannes Wesling Klinikum Minden, Hans-Nolte-Str. 1, 32429 Minden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://maps.google.de/maps?f=q&amp;amp;hl=de&amp;amp;geocode=&amp;amp;q=32429+Minden&amp;amp;ie=UTF8&amp;amp;ll=52.260856,8.890944&amp;amp;spn=0.007749,0.018046&amp;amp;t=h&amp;amp;z=16&amp;amp;iwloc=addr in Google Maps anzeigen lassen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Künstlerin, Künstler ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Roland Fuhrmann]]&lt;br /&gt;
== Technische Angaben ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Werktechnik, Material&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1,5 t Edelstahl, matt, wasserstrahlgeschnitten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Maße&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4,5 x 2 x 2 m (H x L x B)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kurzbeschreibung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16 gleiche Silhouetten aus Edelstahl sind im Zentrum verschraubt. Die Figur spiegelt sich in einer Wasserfläche und wird nachts mit Glasfaserstrahlern beleuchtet.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitangabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aufgestellt 2008, Dauer unbegrenzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhaltliche Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johannes Wesling (1598-1649), der gebürtige Mindener und Namensgeber des neuen 1000-Betten-Klinikums war an der Universität in Padua Professor für Anatomie und Botanik. Dort verfasste er das &amp;quot;Syntagma Anatomicum&amp;quot;, ein seinerzeit wegweisendes anatomisches Lehrbuch.&lt;br /&gt;
Die Skulptur „Venus von Minden“  entwickelt sich aus einer barocken Blutkreislaufdarstellung in Weslings &amp;quot;Syntagma Anatomicum&amp;quot;. 16 Edelstahlschnitte sind rotationssymmetrisch um einen Mittelpunkt angeordnet und bilden eine 4,5 m hohe Figur. Ihre bizarre Form lässt sowohl figurative, als auch florale Deutungen zu und transformiert die Synthese aus Anatomie und Botanik in eine abstrakte Skulptur.&lt;br /&gt;
Mit dem Titel „Venus von Minden“  wird auf ein Verständnis von der Schönheit der Schöpfung bis in ihre innere Struktur Bezug genommen. Sie verkörpert das Wunder des Lebens, seine Schönheit aber auch seine leichte Zerbrechlichkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Text: Roland Fuhrmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisatorischer Rahmen, Eigentümer ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auftraggeber und Eigentümer: Mühlenkreiskliniken AÖR Minden – Johannes Wesling Klinikum Minden, Westfalen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verfahren: bundesweit offener, zweistufiger Wettbewerb, 1. Preis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlass der Aufstellung: Neubau des Klinikums&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kooperationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statik Skulptur und Fundament: Dipl.-Ing. Reimar Diesel, Radebeul&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wassertechnik und Beleuchtung: KFS-Springbrunnentechnik Anlagenbau GmbH, Detmold&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wasserstrahlschnitt: Geyer Edelstahl GmbH, Berlin &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diskussion ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Titel]][[Category:! Ort-eintragen-bitte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kretschmann</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Kretschmann: Foto: Roland Fuhrmann, mit freundlicher Genehmigung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Kretschmann: Foto: Roland Fuhrmann, mit freundlicher Genehmigung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Kretschmann: Foto: Roland Fuhrmann, mit freundlicher Genehmigung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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		<updated>2008-04-01T11:34:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kretschmann: Foto: Roland Fuhrmann, mit freundlicher Genehmigung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Kretschmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Fotodokumentation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Fuhrmann-minden01.jpg&lt;br /&gt;
Bild:Fuhrmann-minden02.jpg&lt;br /&gt;
Bild:Fuhrmann-minden03.jpg&lt;br /&gt;
Bild:Fuhrmann-minden04.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ort ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johannes Wesling Klinikum Minden, Hans-Nolte-Str. 1, 32429 Minden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://maps.google.de/maps?f=q&amp;amp;hl=de&amp;amp;geocode=&amp;amp;q=32429+Minden&amp;amp;ie=UTF8&amp;amp;ll=52.260856,8.890944&amp;amp;spn=0.007749,0.018046&amp;amp;t=h&amp;amp;z=16&amp;amp;iwloc=addr&lt;br /&gt;
in Google Maps anzeigen lassen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Künstlerin, Künstler ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Roland Fuhrmann]]&lt;br /&gt;
== Technische Angaben ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Werktechnik, Material&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1,5 t Edelstahl, matt, wasserstrahlgeschnitten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Maße&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4,5 x 2 x 2 m (H x L x B)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kurzbeschreibung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16 gleiche Silhouetten aus Edelstahl sind im Zentrum verschraubt. Die Figur spiegelt sich in einer Wasserfläche und wird nachts mit Glasfaserstrahlern beleuchtet.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitangabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aufgestellt 2008, Dauer unbegrenzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhaltliche Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johannes Wesling (1598-1649), der gebürtige Mindener und Namensgeber des neuen 1000-Betten-Klinikums war an der Universität in Padua Professor für Anatomie und Botanik. Dort verfasste er das &amp;quot;Syntagma Anatomicum&amp;quot;, ein seinerzeit wegweisendes anatomisches Lehrbuch.&lt;br /&gt;
Die Skulptur „Venus von Minden“  entwickelt sich aus einer barocken Blutkreislaufdarstellung in Weslings &amp;quot;Syntagma Anatomicum&amp;quot;. 16 Edelstahlschnitte sind rotationssymmetrisch um einen Mittelpunkt angeordnet und bilden eine 4,5 m hohe Figur. Ihre bizarre Form lässt sowohl figurative, als auch florale Deutungen zu und transformiert die Synthese aus Anatomie und Botanik in eine abstrakte Skulptur.&lt;br /&gt;
Mit dem Titel „Venus von Minden“  wird auf ein Verständnis von der Schönheit der Schöpfung bis in ihre innere Struktur Bezug genommen. Sie verkörpert das Wunder des Lebens, seine Schönheit aber auch seine leichte Zerbrechlichkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Text: Roland Fuhrmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisatorischer Rahmen, Eigentümer ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auftraggeber und Eigentümer: Mühlenkreiskliniken AÖR Minden – Johannes Wesling Klinikum Minden, Westfalen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verfahren: bundesweit offener, zweistufiger Wettbewerb, 1. Preis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlass der Aufstellung: Neubau des Klinikums&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kooperationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statik Skulptur und Fundament: Dipl.-Ing. Reimar Diesel, Radebeul&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wassertechnik und Beleuchtung: KFS-Springbrunnentechnik Anlagenbau GmbH, Detmold&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wasserstrahlschnitt: Geyer Edelstahl GmbH, Berlin &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diskussion ==&lt;br /&gt;
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[[Category:Titel]][[Category:! Ort-eintragen-bitte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kretschmann</name></author>
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		<id>https://publicartwiki.org/w/index.php?title=Venus_von_Minden;_Roland_Fuhrmann&amp;diff=3137</id>
		<title>Venus von Minden; Roland Fuhrmann</title>
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		<updated>2008-04-01T11:07:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kretschmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Fotodokumentation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Bild01.jpg&lt;br /&gt;
Bild:Bild02.jpg&lt;br /&gt;
Bild:usw03.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ort ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://maps.google.de/maps?f=q&amp;amp;hl=de&amp;amp;q=Hamannplatz,+M%C3%BCnster&amp;amp;sll=51.994315,7.647815&amp;amp;sspn=0.000854,0.002599&amp;amp;ie=UTF8&amp;amp;z=18&amp;amp;ll=51.994103,7.647815&amp;amp;spn=0.001708,0.005198&amp;amp;t=k&amp;amp;om=1 in Google Maps anzeigen lassen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Künstlerin, Künstler ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Künstler]]&lt;br /&gt;
== Technische Angaben ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Werktechnik, Material&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Maße&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kurzbeschreibung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitangabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhaltliche Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisatorischer Rahmen, Eigentümer ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kooperationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diskussion ==&lt;br /&gt;
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[[Category:Titel]][[Category:! Ort-eintragen-bitte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kretschmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://publicartwiki.org/w/index.php?title=Kategorie:Goch&amp;diff=3136</id>
		<title>Kategorie:Goch</title>
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		<updated>2008-04-01T11:05:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kretschmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Übersicht&lt;br /&gt;
[[Category:Städte und Regionen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kretschmann</name></author>
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		<id>https://publicartwiki.org/w/index.php?title=Datei:Fuhrmann-goch04.jpg&amp;diff=3135</id>
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		<updated>2008-04-01T11:04:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kretschmann: Foto: Roland Fuhrmann, mit freundlicher Genehmigung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Foto: Roland Fuhrmann, mit freundlicher Genehmigung&lt;/div&gt;</summary>
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	<entry>
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		<updated>2008-04-01T11:04:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kretschmann: Foto: Roland Fuhrmann, mit freundlicher Genehmigung&lt;/p&gt;
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		<author><name>Kretschmann</name></author>
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	<entry>
		<id>https://publicartwiki.org/w/index.php?title=Datei:Fuhrmann-goch02.jpg&amp;diff=3133</id>
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		<updated>2008-04-01T11:03:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kretschmann: Foto: Roland Fuhrmann, mit freundlicher Genehmigung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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		<id>https://publicartwiki.org/w/index.php?title=Datei:Fuhrmann-goch01.jpg&amp;diff=3132</id>
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		<updated>2008-04-01T11:03:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kretschmann: Foto: Roland Fuhrmann, mit freundlicher Genehmigung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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	<entry>
		<id>https://publicartwiki.org/w/index.php?title=Roter_Berg;_Roland_Fuhrmann&amp;diff=3131</id>
		<title>Roter Berg; Roland Fuhrmann</title>
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		<updated>2008-04-01T11:02:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kretschmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Fotodokumentation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Fuhrmann-goch01.jpg&lt;br /&gt;
Bild:Fuhrmann-goch02.jpg&lt;br /&gt;
Bild:Fuhrmann-goch03.jpg&lt;br /&gt;
Bild:Fuhrmann-goch04.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ort ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rathaus Goch, Innenhof, Steinstraße, 47574 Goch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://maps.google.de/maps?f=q&amp;amp;hl=de&amp;amp;geocode=&amp;amp;q=Rathaus+Goch+&amp;amp;ie=UTF8&amp;amp;ll=51.676427,6.156431&amp;amp;spn=0.003872,0.007328&amp;amp;t=h&amp;amp;z=17&amp;amp;iwloc=A in Google Maps anzeigen lassen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Künstlerin, Künstler ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Roland Fuhrmann]]&lt;br /&gt;
== Technische Angaben ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Werktechnik, Material&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4,5 t Stahl, 8 mm dick, zink- und  pulverbeschichtet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Maße&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2,5 x 3 x 3 m (H x L x B)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kurzbeschreibung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
74 Horizontschnitte durchdringen sich rechtwinklig und sind formschlüssig miteinander verbunden. Das Rastermaß beträgt 85 mm. In der Draufsicht ist die Skulptur offen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitangabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entworfen 2005, aufgestellt 2008, Dauer  unbegrenzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhaltliche Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name der Stadt Goch ist wohl gälischen oder keltischen Ursprungs und kann mit &amp;quot;Roter Berg&amp;quot; übersetzt werden.&lt;br /&gt;
Da im Niederrhein jede nennenswerte Erhebung fehlt, musste dieses identitätsstiftende Merkmal neu geschaffen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Text: Roland Fuhrmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisatorischer Rahmen, Eigentümer ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auftraggeber und Eigentümer: Stadt Goch im Zusammenhang mit dem Rathausneubau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kooperationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statik Skulptur und Fundament: Dipl.-Ing. Reimar Diesel, Radebeul&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laserschnitt: FERRUM, Berlin &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diskussion ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Titel]][[Category:Goch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kretschmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://publicartwiki.org/w/index.php?title=Roter_Berg;_Roland_Fuhrmann&amp;diff=3130</id>
		<title>Roter Berg; Roland Fuhrmann</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://publicartwiki.org/w/index.php?title=Roter_Berg;_Roland_Fuhrmann&amp;diff=3130"/>
		<updated>2008-04-01T10:55:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kretschmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Fotodokumentation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Bild01.jpg&lt;br /&gt;
Bild:Bild02.jpg&lt;br /&gt;
Bild:usw03.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ort ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://maps.google.de/maps?f=q&amp;amp;hl=de&amp;amp;q=Hamannplatz,+M%C3%BCnster&amp;amp;sll=51.994315,7.647815&amp;amp;sspn=0.000854,0.002599&amp;amp;ie=UTF8&amp;amp;z=18&amp;amp;ll=51.994103,7.647815&amp;amp;spn=0.001708,0.005198&amp;amp;t=k&amp;amp;om=1 in Google Maps anzeigen lassen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Künstlerin, Künstler ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Künstler]]&lt;br /&gt;
== Technische Angaben ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Werktechnik, Material&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Maße&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kurzbeschreibung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitangabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhaltliche Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisatorischer Rahmen, Eigentümer ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kooperationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diskussion ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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{{Diskussion:{{PAGENAME}}}}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Titel]][[Category:! Ort-eintragen-bitte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kretschmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://publicartwiki.org/w/index.php?title=Roland_Fuhrmann&amp;diff=3129</id>
		<title>Roland Fuhrmann</title>
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		<updated>2008-04-01T10:49:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kretschmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Arbeiten in dieser Bibliothek ==&lt;br /&gt;
[[Roter Berg; Roland Fuhrmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Venus von Minden; Roland Fuhrmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografische Angaben ==&lt;br /&gt;
geboren 1966 in Dresden, lebt und arbeitet in Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1991-95 Kunststudium an der Hochschule für Kunst und Design Halle / Burg Giebichenstein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1995-97 Kunststudium an der École Nationale Supérieure des Beaux-Arts in Paris bei Tony Brown und Christian Boltanski&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1997 Diplom für Bildende Kunst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Einzelausstellungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2006 Valuta, Museum Goch &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2004 Commercial Illusions, Hamish Morrison Galerie, Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2004 Allgemeine Kapitulation, Fassadengalerie, Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2000 Mönchehaus Museum für Moderne Kunst Goslar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gruppenausstellungen (Auswahl):&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2008 Clips - quand les artistes se font leur propre publicité, Goethe Institut / Toulouse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2008 Intimithy and Alienation, Musée National (MIN) de Honduras (HN)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2007 Intimithy and Alienation, Marte - Musée d‘Art de El Salvador (ES)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2007 2. Internationales Fotofestival “REALITY CROSSINGS“ Kunsthalle Mannheim &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2007 Intercity Berlin - Prag, Foundation Czech Art Fund Prag (CZ) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2007 Transrobota - VII Baltic Biennale, National Museum, Stettin (PL)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2007 ViennaFair, Kunstmesse Wien (Hamish Morrison Galerie)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2006 Steiler Konter, Kunstverein Bregenz (AUS)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2006 European Media Art Festival / EMAF, “Smart Art”, Kunsthalle Osnabrück &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2005 Oktober Kunst Salon Belgrad (SRB) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2005 Light Illusions, Hamish Morrison Galerie, Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2005 Der Freie Wille, M°A°I°S 6, Bunker der Arena Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2005 Landesausstellung Tirol LA05, Hall (AUS)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2005 ViennaFair, Installation im Foyer, Kunstmesse Wien (AUS)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2005 Neue Sächsische Galerie Chemnitz  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2004 Artiade - Olympics of Visual Art, Athen (GR)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2004 Mobile Welten, Waschhausgalerie, Potsdam&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2004 FAce it, Hamish Morrison Galerie, Berlin &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2003/04 Berlin-Moskau 1950-2000, Gropius-Bau Berlin &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2003 art-forum Berlin &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2003 Berliner Kunstprojekt des New York Arts Magazine &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2003 Große Kunstausstellung Halle / Villa Kobe &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2002 Luftschiffe, die nie gebaut wurden sind, Zeppelin Museum Friedrichshafen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2002 Helden der Arbeit Kunstfestival Berlin / Schöneweide &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2002 Kunsthalle Villa Kobe / Halle: 1. Architektursalon &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2002 Unter Brücken im Projektraum Galerie Matthias Kampl, Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2002 Pyrotektura im Wasserspeicher Prenzlauer Berg, Berlin &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2002 Brain it, Palais des Congrès , Paris (F) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2001/02 Je t’aime de loin, Galerie ARSENAL in Poznan (PL)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2000 Kraftwerk Vockerode: „www.vockerode-art.de“ / EXPO 2000 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1997 Atelier Tony Brown, Kunstruimte Alliance Française Rotterdam (NL)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kunst und Bauen / Kunst im öffentlichen Raum (dauerhaft realisiert):&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2008 Venus von Minden, Johannes Wesling Klinikum, Minden / Westfalen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2008 Roter Berg, Stahlskulptur, Rathaus Goch / Niederrhein &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2006 Treibender Rhythmus, Palucca Hochschule für Tanz Dresden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2003/05 Sandbankfür Fluthelfer an der Goitzsche / Bitterfeld&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2001 Ornisonorium, Martin-Luther-Universität Halle / FB Informatik / K. Intelligenz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2001 Lebensfaden im Glashof der Martin-Luther-Universität Halle / FB Genetik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2000 Regenweg im Innenhof der Stadtwerke Halle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2000 Max-Planck-Struktur im Foyer des MPI für Mikrostrukturphysik Halle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1998 Lichtbegegnung, kinetische Installation durch 5 Etagen, Stadtwerke Halle &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Videofestivals:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2007 Videologia 2007, Wolgograd (RUS)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2007 International Short Film Festival Detmold 07 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2007 23. International Short Film Festival Hamburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2007 Videoforms XXII, Clermont-Ferrand (vidéothèque éphémère), (F)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausgewählte Literaturhinweise ==&lt;br /&gt;
Roland Fuhrmann, Katalog zur Ausstellung VALUTA im Museum Goch, August-Oktober &#039;06 &lt;br /&gt;
KEHRER Verlag Heidelberg, 2007,  ISBN 3-939583-15-4 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DBZ, Deutsche Bau Zeitschrift, August 2006, S. 7: &amp;quot;Treibender Rhythmus - Skulptur in Dresdner Tanz-Schule übergeben&amp;quot;, Artikel von Benedikt Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der freie Wille, Arena Berlin, M°A°I°S 6, Ausstellung 16.06.- 31.07.2005&lt;br /&gt;
Katalog: Verlag Hans Schiler Berlin, ISBN 3-89930-069-6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BERLIN - MOSKAU 1950-2000, Martin-Gropius-Bau Berlin, 28.09.2003 - 05.01.2004&lt;br /&gt;
Katalog: Nicolaische Verlagsbuchh. GmbH, Berlin; ISBN 3-89479-060-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Luftschiffe, die die gebaut wurden, Zeppelin Museum Friedrichshafen, 12.06.-15.09.2002 &lt;br /&gt;
Hrsg.: Zeppelin Museum, Verlag Robert Gessler, FN, ISBN 3-86136-076-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
[[Category:Künstlerinnen und Künstler|Fuhrmann, Roland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kretschmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://publicartwiki.org/w/index.php?title=Roland_Fuhrmann&amp;diff=3128</id>
		<title>Roland Fuhrmann</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://publicartwiki.org/w/index.php?title=Roland_Fuhrmann&amp;diff=3128"/>
		<updated>2008-04-01T10:33:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kretschmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Arbeiten in dieser Bibliothek ==&lt;br /&gt;
[[Roter Berg; Roland Fuhrmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Venus von Minden; Roland Fuhrmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografische Angaben ==&lt;br /&gt;
geboren 1966 in Dresden, lebt und arbeitet in Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1991-95 Kunststudium an der Hochschule für Kunst und Design Halle / Burg Giebichenstein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1995-97 Kunststudium an der École Nationale Supérieure des Beaux-Arts in Paris bei Tony Brown und Christian Boltanski&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1997 Diplom für Bildende Kunst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Einzelausstellungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2006 Museum Goch: ‚Valuta‘ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2004 Hamish Morrison Galerie, Berlin: ‚Commercial Illusions‘ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2004 Fassadengalerie, Berlin: ‚Allgemeine Kapitulation‘&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2000 Mönchehaus Museum für Moderne Kunst Goslar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gruppenausstellungen (Auswahl):&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2008 CLIPS - quand les artistes se font leur propre publicité, Goethe Institut / Toulouse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2008 INTIMITHY AND ALIENATION, Musée National (MIN) de Hondouras&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2007 INTIMITHY AND ALIENATION, MARTE - Musée d‘Art de El Salvador&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2007 2. Internationales Fotofestival “REALITY CROSSINGS“ Kunsthalle Mannheim &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2007 INTERCITY BERLIN - PRAG, Foundation Czech Art Fund Prag / CZ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2007 Transrobota - VII Baltic Biennale, National Museum, Stettin / Polen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2007 ViennaFair, Kunstmesse Wien (Hamish Morrison Galerie)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2006 Kunstverein Bregenz / Österreich: ‘Steiler Konter’&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2006 European Media Art Festival / EMAF, “Smart Art”, Kunsthalle Osnabrück &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2005 Oktober Kunst Salon Belgrad / Serbien &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2005 Hamish Morrison Galerie, Berlin: ‘Light Illusions’&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2005 M°A°I°S 6, Bunker der arena Berlin: ‘Der Freie Wille’ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2005 Landesausstellung Tirol LA05, Hall / Österreich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2005 ViennaFair, Installation im Foyer, Kunstmesse Wien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2005 Neue Sächsische Galerie Chemnitz  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2004 “ARTIADE” - Olympics of Visual Art, Athen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2004 “Mobile Welten”, Waschhausgalerie, Potsdam&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2004 “FACE IT”, Hamish Morrison Galerie, Berlin &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2003/04 Berlin-Moskau 1950-2000, Gropius-Bau Berlin &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2003 art-forum Berlin &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2003 Berliner Kunstprojekt des New York Arts Magazine &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2003 Große Kunstausstellung Halle / Villa Kobe ( Publikumspreis ) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2002 „Luftschiffe, die nie gebaut wurden sind“, Zeppelin Museum Friedrichshafen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2002 „Helden der Arbeit” Kunstfestival Berlin / Schöneweide &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2002 Kunsthalle Villa Kobe / Halle: 1. Architektursalon &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2002 „Unter Brücken“ im Projektraum Galerie Matthias Kampl, Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2002 „PYROTEKTURA“ im Wasserspeicher Prenzlauer Berg, Berlin &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2002„BRAIN UP”, Palais des Congrès , Paris (1. Preis ) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2001/02 „Je t’aime de loin“, Galerie ARSENAL in Poznan / Polen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2000 Kraftwerk Vockerode: „www.vockerode-art.de“ / EXPO 2000 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1997 “Atelier Tony Brown”, Kunstruimte Alliance Française Rotterdam &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kunst und Bauen / Kunst im öffentlichen Raum (dauerhaft realisiert):&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2008 “VENUS VON MINDEN”, Johannes Wesling Klinikum, Minden / Westfalen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2008 “ROTER BERG”, Stahlskulptur, Rathaus Goch / Niederrhein &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2006 “TREIBENDER RHYTHMUS”, Palucca Hochschule für Tanz Dresden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2003/05 “SANDBANK” für Fluthelfer an der Goitzsche / Bitterfeld&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2001 “ORNISONORIUM”, Martin-Luther-Universität Halle / FB Informatik / K. Intelligenz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2001 “LEBENSFADEN” im Glashof der Martin-Luther-Universität Halle / FB Genetik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2000 “REGENWEG” im Innenhof der Stadtwerke Halle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2000 “MAX-PLANCK-STRUKTUR” im Foyer des MPI für Mikrostrukturphysik Halle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1998 “LlCHTBEGEGNUNG”, kinetische Installation durch 5 Etagen, Stadtwerke Halle &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Videofestivals:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2007 Videologia 2007, Wolgograd / Russland &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2007 International Short Film Festival Detmold 07 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2007 23. International Short Film Festival Hamburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2007 VIDEOFORMES XXII, Clermont-Ferrand (vidéothèque éphémère) / Frankreich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausgewählte Literaturhinweise ==&lt;br /&gt;
Roland Fuhrmann, Katalog zur Ausstellung VALUTA im Museum Goch, August-Oktober &#039;06 &lt;br /&gt;
KEHRER Verlag Heidelberg, 2007,  ISBN 3-939583-15-4 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DBZ, Deutsche Bau Zeitschrift, August 2006, S. 7: &amp;quot;Treibender Rhythmus - Skulptur in Dresdner Tanz-Schule übergeben&amp;quot;, Artikel von Benedikt Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der freie Wille, Arena Berlin, M°A°I°S 6, Ausstellung 16.06.- 31.07.2005&lt;br /&gt;
Katalog: Verlag Hans Schiler Berlin, ISBN 3-89930-069-6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BERLIN - MOSKAU 1950-2000, Martin-Gropius-Bau Berlin, 28.09.2003 - 05.01.2004&lt;br /&gt;
Katalog: Nicolaische Verlagsbuchh. GmbH, Berlin; ISBN 3-89479-060-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Luftschiffe, die die gebaut wurden, Zeppelin Museum Friedrichshafen, 12.06.-15.09.2002 &lt;br /&gt;
Hrsg.: Zeppelin Museum, Verlag Robert Gessler, FN, ISBN 3-86136-076-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
[[Category:Künstlerinnen und Künstler|Fuhrmann, Roland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kretschmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://publicartwiki.org/w/index.php?title=Roland_Fuhrmann&amp;diff=3127</id>
		<title>Roland Fuhrmann</title>
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		<updated>2008-04-01T10:27:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kretschmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Arbeiten in dieser Bibliothek ==&lt;br /&gt;
[[Titel; Künstlervor- und -nachname]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografische Angaben ==&lt;br /&gt;
Name, ggf. bürgerlicher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auszeichnungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ausstellungen (Auswahl):&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausgewählte Literaturhinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
[[Category:Künstlerinnen und Künstler|! Künstlernachname, Künstlervorname]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kretschmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://publicartwiki.org/w/index.php?title=%C3%9Cberg%C3%A4nge&amp;diff=3126</id>
		<title>Übergänge</title>
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		<updated>2008-04-01T09:57:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kretschmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Wettbewerb Übergänge:&#039;&#039;&#039; 1996 lobte die Senatsverwaltung für Bauen, Wohnen, Verkehr (heute Senatsverwaltung für Stadtentwicklung) in Zusammenarbeit mit den Bezirksämtern Friedrichshain, Kreuzberg, Mitte, Neukölln, Prenzlauer Berg, Tiergarten, Treptow und Wedding einen offenen, anonymen und einstufigen künstlerischen Wettbewerb zur Markierung der ehemaligen Grenzübergänge im Stadtraum Berlins aus. Anlass des Wettbewerbes war sowohl die historische Verantwortung gegenüber der internationalen Öffentlichkeit als auch gegenüber den Bewohner Berlins, den ehemaligen Verlauf der 43 km langen, kontinuierlich aus dem Stadtbild verschwindenden Mauer an ihren Übergängen im Stadtbild visuell erlebbar zu machen, an ihn zu erinnern und zu gedenken. Für die sieben innerstädtischen Übergänge – durch seine Sonderstellung im Stadtzentrum war nur der Übergang Friedrichstraße ausgenommen – sollten 35 eingeladene Berliner Künstlerinnen und Künstler aus Ost und West Vorschläge einreichen, die sich mit dem Thema „Übergang“ in seiner Vielschichtigkeit auseinandersetzen. Wie können die Übergänge, die in der wiedervereinigten Stadt immer weniger sichtbar sind, durch künstlerische Arbeiten erlebbar gemacht und somit der Trennung Berlins gedacht werden? Wie kann der ehemalige Verlauf des „Eisernen Vorhangs“ an den Stellen seiner Durchlässigkeit visuell erinnert werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Künstlerische Arbeiten:&#039;&#039;&#039; Seitens des Auslobers war das Budget für das einzelne künstlerische Projekt auf 130.000 DM begrenzt. Die Jury unter dem Vorsitz des Berliner Künstlers Wolfgang Rüppel entschied sich unter den 32 eingesandten Arbeiten für folgende Entwürfe: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Übergang zur Untergrundbahn; Susanne Ahner]] (U-Bahn-Tunnel, U8, U6): Im Tunnel der U-Bahnlinien U6 und U8 sind reflektierende Worte mit der Präposition ”über” angebracht und markieren neben dem originalen weißen Grenzstrich die vier früheren Grenzübergänge. Die beiden westlichen U-Bahnlinien U6 und U8 unterquerten fahrplanmäßig das Territorium der DDR. Bilder und Informationen zur damaligen Situation und die vier Wortbilder der 69 Schilder enthält die Broschüre “Übergang” als ”oberirdischer” Teil der Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wahre Geschichten; Gabriele Basch]] (ehemaliger Grenzübergang Invalidenstraße): Auf den Gehwegen der Sandkrugbrücke ist ein Mosaik aus Zeichen und Logos aus der DDR und der BRD eingelassen, die pixelartig ineinander übergehen und eine ideele Ganzheit der Zeichenwelt repräsentieren sollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Stein, Papier, Schere; Thorsten Goldberg]] (ehemaliger Grenzübergang Oberbaumbrücke): In die beiden durch das Stahlsprenggewerk gebildeten Dreiecke der neu eingesetzten Hochbahnbrücken- Konstruktion wurden beidseitig der mittleren Schiffsdurchfahrt jeweils ein Leuchtobjekt eingefügt. Jedes dieser Objekte stellt drei Handstellungen als rot, gelb und blau leuchtende Umrisslinie dar. Über Zufallsgeneratoren angesteuert wechseln die Handstellungen alle sechs Sekunden. Mit dem über viele Grenzen hinweg bekannten „Stein-Papier-Schere“-Spiel soll hier keine Verharmlosung z.B. der Willkür der Entscheidung zu Ein- oder Ausreise dargestellt sein. Weil es einfach ist oder weil es für uns spielerisch ist, ist es nicht harmlos. Aber weil es einfache Zeichen benutzt, ist es überall verständlich: Zwei Menschen stehen sich gegenüber und versuchen, zu einer Entscheidung zu kommen, wo es keine argumentative und keine gewaltsame gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Übergang – Nähe und Distanz; Heike Ponwitz]] (ehemaliger Grenzübergang Sonnenallee): Auf der Höhe des ehemaligen Grenzverlaufs sind zwei Fernrohre installiert, auf deren Linse das Wort „Übergang“ geritzt ist und sowohl Sehnsucht nach Ferne als auch Überwachung symbolisieren soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kaninchenfeld; Karla Sachse]] (ehemaliger Grenzübergang Chausseestraße): In die Fahrbahn und in den Asphalt zwischen Liesenstraße und Wöhlertstraße sind 120 lebensgroße Kaninchensilhouetten aus Bronze eingelassen, als Symbol für die „friedliche Unterwanderung“ der Grenze. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[ohne Titel; Frank Thiel]] (ehemaliger Grenzübergang Checkpoint Charlie): An der Kreuzung Zimmerstraße/ Friedrichstraße ist hoch über der Straße ein weithin sichtbarer Doppelleuchtkasten installiert, der Fotoporträts eines US-amerikanischen und eines russischen Soldaten zeigt. Erinnert wird die alliierte Militärpräsenz, die sich an dieser Stelle gegenüberstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Mind the Gap; Twin Gabriel]] (ehemaliger Grenzübergang Bornholmer Brücke, ursprünglich entworfen für den Übergang Oberbaumbrücke): Vor dem Eingang der S-Bahnstation Bornholmer Strasse steht ein rotes Kunsttoffsofa, aus dessen Lehne in regelmäßigen Abständen das Wort „Wahnsinn“ ertönt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aus heutiger Perspektive:&#039;&#039;&#039; Eine gesellschaftliche Verantwortung für die Vermittlung von historischen Ereignissen im Stadtraum der gesamtdeutschen Bundeshauptstadt und eine Relevanz des Wettbewerbs ist bis heute unumstritten, nicht nur aufgrund der ungetrübten Nachfrage um das Wissen um die Orte der jüngsten deutschen Vergangenheit. Dennoch war eine Umsetzung der ausgewählten Arbeiten aufgrund von Haushaltssperren lange unsicher. Schließlich konnten bis zum Jahre 1999 alle Arbeiten realisiert werden, angefangen im Jahre 1997 mit der Arbeit „Stein, Papier, Schere“ von Thorsten Goldberg am ehemaligen Grenzübergang Oberbaumbrücke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeiten weisen ein breites Spektrum an zeitgenössischen künstlerischen Mitteln, Strategien und Materialien auf, die neue Formen der Auseinanderssetzung mit den historischen und zeitgeschichtlichen Ereignissen erproben. Als Denkmal wahrgenommen werden sie nicht im landläufigen Sinne; durch die Verwendung von Medien und Materialien aus der Alltagswelt des Betrachters ermöglichen sie einen Umgang mit Erinnerung und Gedenken, der das Heute nicht vom Gestern trennt. Geschichte wird nicht als etwas Abgeschlossenes und Erinnerung als etwas aktuell Stattfindendes wahrnehmbar gemacht. Gedenken entsteht, indem jede Begegnung mit dem Betrachter zu einer Aktualisierung der Inhalte und Fragen führen kann, die die Arbeiten thematisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachtet man die Bedeutung der Standorte heute aus touristischer und städtebaulicher Sicht, so werden große Unterschiede in der Wahrnehmung und Wirksamkeit der Arbeiten deutlich. Die Arbeit Frank Thiels am touristisch hoch frequentierten Checkpoint Charlie wird verstärkt wahrgenommen, auch durch die Wahl des künstlerischen Mittels des Leuchtkastens. Andere Arbeiten stehen an weniger frequentierten Orten oder sind an sich weniger auf Fernsicht angelegt. Einige Arbeiten sind heute in sehr schlechtem Zustand. Sie werden einer interessierten Öffentlichkeit nicht adäquat vermittelt, noch untereinander vernetzt dargestellt, so vermitteln die an den Arbeiten angebrachten Hinweisschilder zwar die einzelne Arbeit, eine Darstellung des Gesamtzusammenhangs fehlt jedoch an dieser Stelle. Auch ist keine eigene Publikation verfügbar. Ob die Potenziale der Arbeiten ausreichend genutzt sind, wenn ein Desinteresse der Vermittlung und ein Ausbleiben der Erhaltung besteht, ist fraglich. Dem ursprünglichen Anspruch des Wettbewerbs, neue Formen der künstlerischen Denkmalsetzung zu entwickeln, kann nur gerecht werden, wenn gleichzeitig eine angemessene Vermittlung stattfindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Text: Schirin Kretschmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Sammlung [[Schaufenster]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
[[Category:Sammlung|011]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kretschmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://publicartwiki.org/w/index.php?title=%C3%9Cberg%C3%A4nge&amp;diff=3125</id>
		<title>Übergänge</title>
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		<updated>2008-04-01T09:52:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kretschmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Wettbewerb Übergänge:&#039;&#039;&#039; 1996 lobte die Senatsverwaltung für Bauen, Wohnen, Verkehr (heute Senatsverwaltung für Stadtentwicklung) in Zusammenarbeit mit den Bezirksämtern Friedrichshain, Kreuzberg, Mitte, Neukölln, Prenzlauer Berg, Tiergarten, Treptow und Wedding einen offenen, anonymen und einstufigen künstlerischen Wettbewerb zur Markierung der ehemaligen Grenzübergänge im Stadtraum Berlins aus. Anlass des Wettbewerbes war sowohl die historische Verantwortung gegenüber der internationalen Öffentlichkeit als auch gegenüber den Bewohner Berlins, den ehemaligen Verlauf der 43 km langen, kontinuierlich aus dem Stadtbild verschwindenden Mauer an ihren Übergängen im Stadtbild visuell erlebbar zu machen, an ihn zu erinnern und zu gedenken. Für die sieben innerstädtischen Übergänge – durch seine Sonderstellung im Stadtzentrum war nur der Übergang Friedrichstraße ausgenommen – sollten 35 eingeladene Berliner Künstlerinnen und Künstler aus Ost und West Vorschläge einreichen, die sich mit dem Thema „Übergang“ in seiner Vielschichtigkeit auseinandersetzen. Wie können die Übergänge, die in der wiedervereinigten Stadt immer weniger sichtbar sind, durch künstlerische Arbeiten erlebbar gemacht und somit der Trennung Berlins gedacht werden? Wie kann der ehemalige Verlauf des „Eisernen Vorhangs“ an den Stellen seiner Durchlässigkeit visuell erinnert werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Künstlerische Arbeiten:&#039;&#039;&#039; Seitens des Auslobers war das Budget für das einzelne künstlerische Projekt auf 130.000 DM begrenzt. Die Jury unter dem Vorsitz des Berliner Künstlers Wolfgang Rüppel entschied sich unter den 32 eingesandten Arbeiten für folgende Entwürfe: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Übergang zur Untergrundbahn; Susanne Ahner]] (U-Bahn-Tunnel, U8, U6): Im Tunnel der U-Bahnlinien U6 und U8 sind reflektierende Worte mit der Präposition ”über” angebracht und markieren neben dem originalen weißen Grenzstrich die vier früheren Grenzübergänge. Die beiden westlichen U-Bahnlinien U6 und U8 unterquerten fahrplanmäßig das Territorium der DDR. Bilder und Informationen zur damaligen Situation und die vier Wortbilder der 69 Schilder enthält die Broschüre “Übergang” als ”oberirdischer” Teil der Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wahre Geschichten; Gabriele Basch]] (ehemaliger Grenzübergang Invalidenstraße): Auf den Gehwegen der Sandkrugbrücke ist ein Mosaik aus Zeichen und Logos aus der DDR und der BRD eingelassen, die pixelartig ineinander übergehen und eine ideele Ganzheit der Zeichenwelt repräsentieren sollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Stein, Papier, Schere; Thorsten Goldberg]] (ehemaliger Grenzübergang Oberbaumbrücke): In die beiden durch das Stahlsprenggewerk gebildeten Dreiecke der neu eingesetzten Hochbahnbrücken- Konstruktion wurden beidseitig der mittleren Schiffsdurchfahrt jeweils ein Leuchtobjekt eingefügt. Jedes dieser Objekte stellt drei Handstellungen als rot, gelb und blau leuchtende Umrisslinie dar. Über Zufallsgeneratoren angesteuert wechseln die Handstellungen alle sechs Sekunden. Mit dem über viele Grenzen hinweg bekannten „Stein-Papier-Schere“-Spiel soll hier keine Verharmlosung z.B. der Willkür der Entscheidung zu Ein- oder Ausreise dargestellt sein. Weil es einfach ist oder weil es für uns spielerisch ist, ist es nicht harmlos. Aber weil es einfache Zeichen benutzt, ist es überall verständlich: Zwei Menschen stehen sich gegenüber und versuchen, zu einer Entscheidung zu kommen, wo es keine argumentative und keine gewaltsame gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Übergang – Nähe und Distanz; Heike Ponwitz]] (ehemaliger Grenzübergang Sonnenallee): Auf der Höhe des ehemaligen Grenzverlaufs sind zwei Fernrohre installiert, auf deren Linse das Wort „Übergang“ geritzt ist und sowohl Sehnsucht nach Ferne als auch Überwachung symbolisieren soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kaninchenfeld; Karla Sachse]] (ehemaliger Grenzübergang Chausseestraße): In die Fahrbahn und in den Asphalt zwischen Liesenstraße und Wöhlertstraße sind 120 lebensgroße Kaninchensilhouetten aus Bronze eingelassen, als Symbol für die „friedliche Unterwanderung“ der Grenze. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[ohne Titel; Frank Thiel]] (ehemaliger Grenzübergang Checkpoint Charlie): An der Kreuzung Zimmerstraße/ Friedrichstraße ist ein weithin sichtbarer Doppelleuchtkasten installiert, der Fotoporträts eines US-amerikanischen und eines russischen Soldaten zeigt, als Erinnerung an die alliierte Militärpräsenz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Mind the Gap; Twin Gabriel]] (ehemaliger Grenzübergang Bornholmer Brücke, ursprünglich entworfen für den Übergang Oberbaumbrücke): Vor dem Eingang der S-Bahnstation Bornholmer Strasse steht ein rotes Kunsttoffsofa, aus dessen Lehne in regelmäßigen Abständen das Wort „Wahnsinn“ ertönt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aus heutiger Perspektive:&#039;&#039;&#039; Eine gesellschaftliche Verantwortung für die Vermittlung von historischen Ereignissen im Stadtraum der gesamtdeutschen Bundeshauptstadt und eine Relevanz des Wettbewerbs ist bis heute unumstritten, nicht nur aufgrund der ungetrübten Nachfrage um das Wissen um die Orte der jüngsten deutschen Vergangenheit. Dennoch war eine Umsetzung der ausgewählten Arbeiten aufgrund von Haushaltssperren lange unsicher. Schließlich konnten bis zum Jahre 1999 alle Arbeiten realisiert werden, angefangen im Jahre 1997 mit der Arbeit „Stein, Papier, Schere“ von Thorsten Goldberg am ehemaligen Grenzübergang Oberbaumbrücke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeiten weisen ein breites Spektrum an zeitgenössischen künstlerischen Mitteln, Strategien und Materialien auf, die neue Formen der Auseinanderssetzung mit den historischen und zeitgeschichtlichen Ereignissen erproben. Als Denkmal wahrgenommen werden sie nicht im landläufigen Sinne; durch die Verwendung von Medien und Materialien aus der Alltagswelt des Betrachters ermöglichen sie einen Umgang mit Erinnerung und Gedenken, der das Heute nicht vom Gestern trennt. Geschichte wird nicht als etwas Abgeschlossenes und Erinnerung als etwas aktuell Stattfindendes wahrnehmbar gemacht. Gedenken entsteht, indem jede Begegnung mit dem Betrachter zu einer Aktualisierung der Inhalte und Fragen führen kann, die die Arbeiten thematisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachtet man die Bedeutung der Standorte heute aus touristischer und städtebaulicher Sicht, so werden große Unterschiede in der Wahrnehmung und Wirksamkeit der Arbeiten deutlich. Die Arbeit Frank Thiels am touristisch hoch frequentierten Checkpoint Charlie wird verstärkt wahrgenommen, auch durch die Wahl des künstlerischen Mittels des Leuchtkastens. Andere Arbeiten stehen an weniger frequentierten Orten oder sind an sich weniger auf Fernsicht angelegt. Einige Arbeiten sind heute in sehr schlechtem Zustand. Sie werden einer interessierten Öffentlichkeit nicht adäquat vermittelt, noch untereinander vernetzt dargestellt, so vermitteln die an den Arbeiten angebrachten Hinweisschilder zwar die einzelne Arbeit, eine Darstellung des Gesamtzusammenhangs fehlt jedoch an dieser Stelle. Auch ist keine eigene Publikation verfügbar. Ob die Potenziale der Arbeiten ausreichend genutzt sind, wenn ein Desinteresse der Vermittlung und ein Ausbleiben der Erhaltung besteht, ist fraglich. Dem ursprünglichen Anspruch des Wettbewerbs, neue Formen der künstlerischen Denkmalsetzung zu entwickeln, kann nur gerecht werden, wenn gleichzeitig eine angemessene Vermittlung stattfindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Text: Schirin Kretschmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Sammlung [[Schaufenster]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
[[Category:Sammlung|011]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kretschmann</name></author>
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		<updated>2008-04-01T09:52:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kretschmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Wettbewerb Übergänge:&#039;&#039;&#039; 1996 lobte die Senatsverwaltung für Bauen, Wohnen, Verkehr (heute Senatsverwaltung für Stadtentwicklung) in Zusammenarbeit mit den Bezirksämtern Friedrichshain, Kreuzberg, Mitte, Neukölln, Prenzlauer Berg, Tiergarten, Treptow und Wedding einen offenen, anonymen und einstufigen künstlerischen Wettbewerb zur Markierung der ehemaligen Grenzübergänge im Stadtraum Berlins aus. Anlass des Wettbewerbes war sowohl die historische Verantwortung gegenüber der internationalen Öffentlichkeit als auch gegenüber den Bewohner Berlins, den ehemaligen Verlauf der 43 km langen, kontinuierlich aus dem Stadtbild verschwindenden Mauer an ihren Übergängen im Stadtbild visuell erlebbar zu machen, an ihn zu erinnern und zu gedenken. Für die sieben innerstädtischen Übergänge – durch seine Sonderstellung im Stadtzentrum war nur der Übergang Friedrichstraße ausgenommen – sollten 35 eingeladene Berliner Künstlerinnen und Künstler aus Ost und West Vorschläge einreichen, die sich mit dem Thema „Übergang“ in seiner Vielschichtigkeit auseinandersetzen. Wie können die Übergänge, die in der wiedervereinigten Stadt immer weniger sichtbar sind, durch künstlerische Arbeiten erlebbar gemacht und somit der Trennung Berlins gedacht werden? Wie kann der ehemalige Verlauf des „Eisernen Vorhangs“ an den Stellen seiner Durchlässigkeit visuell erinnert werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Künstlerische Arbeiten:&#039;&#039;&#039; Seitens des Auslobers war das Budget für das einzelne künstlerische Projekt auf 130.000 DM begrenzt. Die Jury unter dem Vorsitz des Berliner Künstlers Wolfgang Rüppel entschied sich unter den 32 eingesandten Arbeiten für folgende Entwürfe: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Übergang zur Untergrundbahn; Susanne Ahner]] (U-Bahn-Tunnel, U8, U6): Im Tunnel der U-Bahnlinien U6 und U8 sind reflektierende Worte mit der Präposition ”über” angebracht und markieren neben dem originalen weißen Grenzstrich die vier früheren Grenzübergänge. Die beiden westlichen U-Bahnlinien U6 und U8 unterquerten fahrplanmäßig das Territorium der DDR. Bilder und Informationen zur damaligen Situation und die vier Wortbilder der 69 Schilder enthält die Broschüre “Übergang” als ”oberirdischer” Teil der Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wahre Geschichten; Gabriele Basch]] (ehemaliger Grenzübergang Invalidenstraße): Auf den Gehwegen der Sandkrugbrücke ist ein Mosaik aus Zeichen und Logos aus der DDR und der BRD eingelassen, die pixelartig ineinander übergehen und eine ideele Ganzheit der Zeichenwelt repräsentieren sollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Stein, Papier, Schere; Thorsten Goldberg]] (ehemaliger Grenzübergang Oberbaumbrücke): In die beiden durch das Stahlsprenggewerk gebildeten Dreiecke der neu eingesetzten Hochbahnbrücken- Konstruktion wurden beidseitig der mittleren Schiffsdurchfahrt jeweils ein Leuchtobjekt eingefügt. Jedes dieser Objekte stellt drei Handstellungen als rot, gelb und blau leuchtende Umrisslinie dar. Über Zufallsgeneratoren angesteuert wechseln die Handstellungen alle sechs Sekunden. Mit dem über viele Grenzen hinweg bekannten „Stein-Papier-Schere“-Spiel soll hier keine Verharmlosung z.B. der Willkür der Entscheidung zu Ein- oder Ausreise dargestellt sein. Weil es einfach ist oder weil es für uns spielerisch ist, ist es nicht harmlos. Aber weil es einfache Zeichen benutzt, ist es überall verständlich: Zwei Menschen stehen sich gegenüber und versuchen, zu einer Entscheidung zu kommen, wo es keine argumentative und keine gewaltsame gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Übergang – Nähe und Distanz; Heike Ponwitz]] (ehemaliger Grenzübergang Sonnenallee): Auf der Höhe des ehemaligen Grenzverlaufs sind zwei Fernrohre installiert, auf deren Linse das Wort „Übergang“ geritzt ist und sowohl Sehnsucht nach Ferne als auch Überwachung symbolisieren soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kaninchenfeld; Karla Sachse]] (ehemaliger Grenzübergang Chausseestraße): In die Fahrbahn und in den Asphalt zwischen Liesenstraße und Wöhlertstraße sind 120 lebensgroße Kaninchensilhouetten aus Bronze eingelassen, als Symbol für die „friedliche Unterwanderung“ der Grenze. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[ohne Titel; Frank Thiel]] (ehemaliger Grenzübergang Checkpoint Charlie): An der Kreuzung Zimmerstraße/ Friedrichstraße ist ein weithin sichtbarer Doppelleuchtkasten installiert, der Fotoporträts eines US-amerikanischen und eines russischen Soldaten zeigt, als Erinnerung an die alliierte Militärpräsenz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Mind the Gap; Twin Gabriel]] (ehemaliger Grenzübergang Bornholmer Brücke, ursprünglich entworfen für den Übergang Oberbaumbrücke): Vor dem Eingang der S-Bahnstation Bornholmer Strasse steht ein rotes Kunsttoffsofa, aus dessen Lehne in regelmäßigen Abständen das Wort „Wahnsinn“ ertönt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aus heutiger Perspektive:&#039;&#039;&#039; Eine gesellschaftliche Verantwortung für die Vermittlung von historischen Ereignissen im Stadtraum der gesamtdeutschen Bundeshauptstadt und eine Relevanz des Wettbewerbs ist bis heute unumstritten, nicht nur aufgrund der ungetrübten Nachfrage um das Wissen um die Orte der jüngsten deutschen Vergangenheit. Dennoch war eine Umsetzung der ausgewählten Arbeiten aufgrund von Haushaltssperren lange unsicher. Schließlich konnten bis zum Jahre 1999 alle Arbeiten realisiert werden, angefangen im Jahre 1997 mit der Arbeit „Stein, Papier, Schere“ von Thorsten Goldberg am ehemaligen Grenzübergang Oberbaumbrücke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeiten weisen ein breites Spektrum an zeitgenössischen künstlerischen Mitteln, Strategien und Materialien auf, die neue Formen der Auseinanderssetzung mit den historischen und zeitgeschichtlichen Ereignissen erproben. Als Denkmal wahrgenommen werden sie nicht im landläufigen Sinne; durch die Verwendung von Medien und Materialien aus der Alltagswelt des Betrachters ermöglichen sie einen Umgang mit Erinnerung und Gedenken, der das Heute nicht vom Gestern trennt. Geschichte wird nicht als etwas Abgeschlossenes und Erinnerung als etwas aktuell Stattfindendes wahrnehmbar gemacht. Gedenken entsteht, indem jede Begegnung mit dem Betrachter zu einer Aktualisierung der Inhalte und Fragen führen kann, die die Arbeiten thematisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachtet man die Bedeutung der Standorte heute aus touristischer und städtebaulicher Sicht, so werden große Unterschiede in der Wahrnehmung und Wirksamkeit der Arbeiten deutlich. Die Arbeit Frank Thiels am touristisch hoch frequentierten Checkpoint Charlie wird verstärkt wahrgenommen, auch durch die Wahl des künstlerischen Mittels des Leuchtkastens. Andere Arbeiten stehen an weniger frequentierten Orten oder sind an sich weniger auf Fernsicht angelegt. Einige Arbeiten sind heute in sehr schlechtem Zustand. Sie werden einer interessierten Öffentlichkeit nicht adäquat vermittelt, noch untereinander vernetzt dargestellt, so vermitteln die an den Arbeiten angebrachten Hinweisschilder zwar die einzelne Arbeit, eine Darstellung des Gesamtzusammenhangs fehlt jedoch an dieser Stelle. Auch ist keine eigene Publikation verfügbar. Ob die Potenziale der Arbeiten ausreichend genutzt sind, wenn ein Desinteresse der Vermittlung und ein Ausbleiben der Erhaltung besteht, ist fraglich. Dem ursprünglichen Anspruch des Wettbewerbs, neue Formen der künstlerischen Denkmalsetzung zu entwickeln, kann nur gerecht werden, wenn gleichzeitig eine angemessene Vermittlung stattfindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Text: Schirin Kretschmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Sammlung [[Schaufenster]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
[[Category:Sammlung|011]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kretschmann</name></author>
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		<title>Übergänge</title>
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		<updated>2008-04-01T09:46:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kretschmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Wettbewerb Übergänge:&#039;&#039;&#039; 1996 lobte die Senatsverwaltung für Bauen, Wohnen, Verkehr (heute Senatsverwaltung für Stadtentwicklung) in Zusammenarbeit mit den Bezirksämtern Friedrichshain, Kreuzberg, Mitte, Neukölln, Prenzlauer Berg, Tiergarten, Treptow und Wedding einen offenen, anonymen und einstufigen künstlerischen Wettbewerb zur Markierung der ehemaligen Grenzübergänge im Stadtraum Berlins aus. Anlass des Wettbewerbes war sowohl die historische Verantwortung gegenüber der internationalen Öffentlichkeit als auch gegenüber den Bewohner Berlins, den ehemaligen Verlauf der 43 km langen, kontinuierlich aus dem Stadtbild verschwindenden Mauer an ihren Übergängen im Stadtbild visuell erlebbar zu machen, an ihn zu erinnern und zu gedenken. Für die sieben innerstädtischen Übergänge – durch seine Sonderstellung im Stadtzentrum war nur der Übergang Friedrichstraße ausgenommen – sollten 35 eingeladene Berliner Künstlerinnen und Künstler aus Ost und West Vorschläge einreichen, die sich mit dem Thema „Übergang“ in seiner Vielschichtigkeit auseinandersetzen. Wie können die Übergänge, die in der wiedervereinigten Stadt immer weniger sichtbar sind, durch künstlerische Arbeiten erlebbar gemacht und somit der Trennung Berlins gedacht werden? Wie kann der ehemalige Verlauf des „Eisernen Vorhangs“ an den Stellen seiner Durchlässigkeit visuell erinnert werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Künstlerische Arbeiten:&#039;&#039;&#039; Seitens des Auslobers war das Budget für das einzelne künstlerische Projekt auf 130.000 DM begrenzt. Die Jury unter dem Vorsitz des Berliner Künstlers Wolfgang Rüppel entschied sich unter den 32 eingesandten Arbeiten für folgende Entwürfe: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Übergang zur Untergrundbahn; Susanne Ahner]] (U-Bahn-Tunnel, U8, U6)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Tunnel der U-Bahnlinien U6 und U8 sind reflektierende Worte mit der Präposition ”über” angebracht und markieren neben dem originalen weißen Grenzstrich die vier früheren Grenzübergänge. Die beiden westlichen U-Bahnlinien U6 und U8 unterquerten fahrplanmäßig das Territorium der DDR. Bilder und Informationen zur damaligen Situation und die vier Wortbilder der 69 Schilder enthält die Broschüre “Übergang” als ”oberirdischer” Teil der Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wahre Geschichten; Gabriele Basch]] (ehemaliger Grenzübergang Invalidenstraße)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Gehwegen der Sandkrugbrücke ist ein Mosaik aus Zeichen und Logos aus der DDR und der BRD eingelassen, die pixelartig ineinander übergehen und eine ideele Ganzheit der Zeichenwelt repräsentieren sollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Stein, Papier, Schere; Thorsten Goldberg]] (ehemaliger Grenzübergang Oberbaumbrücke)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den Trägern der Brücke sind zwei Leuchtkästen installiert, die von der Fahrbahn aus zu sehen sind. Rote, gelbe und blaue Neonlampen, lassen mit Beginn der Dämmerung zwei Hände aufleuchten, die abwechselnd Figuren des Kinderspiels „Stein – Papier – Schere“ zeigen. Erlebbar sind zwei gegenüberstehende Positionen, deren Bewegung per Zufallsgenerator gesteuert werden. Erinnert werden sowohl Entscheidungsfindungen als auch Begegnungen zwischen Menschen, die in ihrem Ablauf durch den Zufall bestimmt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Übergang – Nähe und Distanz; Heike Ponwitz]] (ehemaliger Grenzübergang Sonnenallee)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Höhe des ehemaligen Grenzverlaufs sind zwei Fernrohre installiert, auf deren Linse das Wort „Übergang“ geritzt ist und sowohl Sehnsucht nach Ferne als auch Überwachung symbolisieren soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kaninchenfeld; Karla Sachse]] (ehemaliger Grenzübergang Chausseestraße)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die Fahrbahn und in den Asphalt zwischen Liesenstraße und Wöhlertstraße sind 120 lebensgroße Kaninchensilhouetten aus Bronze eingelassen, als Symbol für die „friedliche Unterwanderung“ der Grenze. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[ohne Titel; Frank Thiel]] (ehemaliger Grenzübergang Checkpoint Charlie)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Kreuzung Zimmerstraße/ Friedrichstraße ist ein weithin sichtbarer Doppelleuchtkasten installiert, der Fotoporträts eines US-amerikanischen und eines russischen Soldaten zeigt, als Erinnerung an die alliierte Militärpräsenz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Mind the Gap; Twin Gabriel]] (ehemaliger Grenzübergang Bornholmer Brücke, ursprünglich entworfen für den Übergang Oberbaumbrücke)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Eingang der S-Bahnstation Bornholmer Strasse steht ein rotes Kunsttoffsofa, aus dessen Lehne in regelmäßigen Abständen das Wort „Wahnsinn“ ertönt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aus heutiger Perspektive:&#039;&#039;&#039; Eine gesellschaftliche Verantwortung für die Vermittlung von historischen Ereignissen im Stadtraum der gesamtdeutschen Bundeshauptstadt und eine Relevanz des Wettbewerbs ist bis heute unumstritten, nicht nur aufgrund der ungetrübten Nachfrage um das Wissen um die Orte der jüngsten deutschen Vergangenheit. Dennoch war eine Umsetzung der ausgewählten Arbeiten aufgrund von Haushaltssperren lange unsicher. Schließlich konnten bis zum Jahre 1999 alle Arbeiten realisiert werden, angefangen im Jahre 1997 mit der Arbeit „Stein, Papier, Schere“ von Thorsten Goldberg am ehemaligen Grenzübergang Oberbaumbrücke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeiten weisen ein breites Spektrum an zeitgenössischen künstlerischen Mitteln, Strategien und Materialien auf, die neue Formen der Auseinanderssetzung mit den historischen und zeitgeschichtlichen Ereignissen erproben. Als Denkmal wahrgenommen werden sie nicht im landläufigen Sinne; durch die Verwendung von Medien und Materialien aus der Alltagswelt des Betrachters ermöglichen sie einen Umgang mit Erinnerung und Gedenken, der das Heute nicht vom Gestern trennt. Geschichte wird nicht als etwas Abgeschlossenes und Erinnerung als etwas aktuell Stattfindendes wahrnehmbar gemacht. Gedenken entsteht, indem jede Begegnung mit dem Betrachter zu einer Aktualisierung der Inhalte und Fragen führen kann, die die Arbeiten thematisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachtet man die Bedeutung der Standorte heute aus touristischer und städtebaulicher Sicht, so werden große Unterschiede in der Wahrnehmung und Wirksamkeit der Arbeiten deutlich. Die Arbeit Frank Thiels am touristisch hoch frequentierten Checkpoint Charlie wird verstärkt wahrgenommen, auch durch die Wahl des künstlerischen Mittels des Leuchtkastens. Andere Arbeiten stehen an weniger frequentierten Orten oder sind an sich weniger auf Fernsicht angelegt. Einige Arbeiten sind heute in sehr schlechtem Zustand. Sie werden einer interessierten Öffentlichkeit nicht adäquat vermittelt, noch untereinander vernetzt dargestellt, so vermitteln die an den Arbeiten angebrachten Hinweisschilder zwar die einzelne Arbeit, eine Darstellung des Gesamtzusammenhangs fehlt jedoch an dieser Stelle. Auch ist keine eigene Publikation verfügbar. Ob die Potenziale der Arbeiten ausreichend genutzt sind, wenn ein Desinteresse der Vermittlung und ein Ausbleiben der Erhaltung besteht, ist fraglich. Dem ursprünglichen Anspruch des Wettbewerbs, neue Formen der künstlerischen Denkmalsetzung zu entwickeln, kann nur gerecht werden, wenn gleichzeitig eine angemessene Vermittlung stattfindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Text: Schirin Kretschmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Sammlung [[Schaufenster]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
[[Category:Sammlung|011]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kretschmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://publicartwiki.org/w/index.php?title=%C3%9Cberg%C3%A4nge&amp;diff=3122</id>
		<title>Übergänge</title>
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		<updated>2008-04-01T09:42:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kretschmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Wettbewerb Übergänge:&#039;&#039;&#039; 1996 lobte die Senatsverwaltung für Bauen, Wohnen, Verkehr (heute Senatsverwaltung für Stadtentwicklung) in Zusammenarbeit mit den Bezirksämtern Friedrichshain, Kreuzberg, Mitte, Neukölln, Prenzlauer Berg, Tiergarten, Treptow und Wedding einen offenen, anonymen und einstufigen künstlerischen Wettbewerb zur Markierung der ehemaligen Grenzübergänge im Stadtraum Berlins aus. Anlass des Wettbewerbes war sowohl die historische Verantwortung gegenüber der internationalen Öffentlichkeit als auch gegenüber den Bewohner Berlins, den ehemaligen Verlauf der 43 km langen, kontinuierlich aus dem Stadtbild verschwindenden Mauer an ihren Übergängen im Stadtbild visuell erlebbar zu machen, an ihn zu erinnern und zu gedenken. Für die sieben innerstädtischen Übergänge – durch seine Sonderstellung im Stadtzentrum war nur der Übergang Friedrichstraße ausgenommen – sollten 35 eingeladene Berliner Künstlerinnen und Künstler aus Ost und West Vorschläge einreichen, die sich mit dem Thema „Übergang“ in seiner Vielschichtigkeit auseinandersetzen. Wie können die Übergänge, die in der wiedervereinigten Stadt immer weniger sichtbar sind, durch künstlerische Arbeiten erlebbar gemacht und somit der Trennung Berlins gedacht werden? Wie kann der ehemalige Verlauf des „Eisernen Vorhangs“ an den Stellen seiner Durchlässigkeit visuell erinnert werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Künstlerische Arbeiten:&#039;&#039;&#039; Seitens des Auslobers war das Budget für das einzelne künstlerische Projekt auf 130.000 DM begrenzt. Die Jury unter dem Vorsitz des Berliner Künstlers Wolfgang Rüppel entschied sich unter den 32 eingesandten Arbeiten für folgende Entwürfe: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Übergang zur Untergrundbahn; Susanne Ahner]], U-Bahn-Tunnel, U8, U6: Im Tunnel der U-Bahnlinien U6 und U8 sind reflektierende Worte mit der Präposition ”über” angebracht und markieren neben dem originalen weißen Grenzstrich die vier früheren Grenzübergänge. Die beiden westlichen U-Bahnlinien U6 und U8 unterquerten fahrplanmäßig das Territorium der DDR. Bilder und Informationen zur damaligen Situation und die vier Wortbilder der 69 Schilder enthält die Broschüre “Übergang” als ”oberirdischer” Teil der Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wahre Geschichten; Gabriele Basch]], ehemaliger Grenzübergang Invalidenstraße: Auf den Gehwegen der Sandkrugbrücke ist ein Mosaik aus Zeichen und Logos aus der DDR und der BRD eingelassen, die pixelartig ineinander übergehen und eine ideele Ganzheit der Zeichenwelt repräsentieren sollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Stein, Papier, Schere; Thorsten Goldberg]], ehemaliger Grenzübergang Oberbaumbrücke: An den Trägern der Brücke sind zwei Leuchtkästen installiert, die von der Fahrbahn aus zu sehen sind. Rote, gelbe und blaue Neonlampen, lassen mit Beginn der Dämmerung zwei Hände aufleuchten, die abwechselnd Figuren des Kinderspiels „Stein – Papier – Schere“ zeigen. Erlebbar sind zwei gegenüberstehende Positionen, deren Bewegung per Zufallsgenerator gesteuert werden. Erinnert werden sowohl Entscheidungsfindungen als auch Begegnungen zwischen Menschen, die in ihrem Ablauf durch den Zufall bestimmt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Übergang – Nähe und Distanz; Heike Ponwitz]], ehemaliger Grenzübergang Sonnenallee: auf  der Höhe des ehemaligen Grenzverlaufs sind zwei Fernrohre installiert, auf deren Linse das Wort „Übergang“ geritzt ist und sowohl Sehnsucht nach Ferne als auch Überwachung symbolisieren soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kaninchenfeld; Karla Sachse]], ehemaliger Grenzübergang Chausseestraße: In die Fahrbahn und in den Asphalt zwischen Liesenstraße und Wöhlertstraße sind 120 lebensgroße Kaninchensilhouetten aus Bronze eingelassen, als Symbol für die „friedliche Unterwanderung“ der Grenze. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[ohne Titel; Frank Thiel]], ehemaliger Grenzübergang Checkpoint Charlie: An der Kreuzung Zimmerstraße/ Friedrichstraße ist ein weithin sichtbarer Doppelleuchtkasten installiert, der Fotoporträts eines US-amerikanischen und eines russischen Soldaten zeigt, als Erinnerung an die alliierte Militärpräsenz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Mind the Gap; Twin Gabriel]], ehemaliger Grenzübergang Bornholmer Brücke (ursprünglich entworfen für den Übergang Oberbaumbrücke): Vor dem Eingang der S-Bahnstation Bornholmer Strasse steht ein rotes Kunsttoffsofa, aus dessen Lehne in regelmäßigen Abständen das Wort „Wahnsinn“ ertönt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aus heutiger Perspektive:&#039;&#039;&#039; Eine gesellschaftliche Verantwortung für die Vermittlung von historischen Ereignissen im Stadtraum der gesamtdeutschen Bundeshauptstadt und eine Relevanz des Wettbewerbs ist bis heute unumstritten, nicht nur aufgrund der ungetrübten Nachfrage um das Wissen um die Orte der jüngsten deutschen Vergangenheit. Dennoch war eine Umsetzung der ausgewählten Arbeiten aufgrund von Haushaltssperren lange unsicher. Schließlich konnten bis zum Jahre 1999 alle Arbeiten realisiert werden, angefangen im Jahre 1997 mit der Arbeit „Stein, Papier, Schere“ von Thorsten Goldberg am ehemaligen Grenzübergang Oberbaumbrücke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeiten weisen ein breites Spektrum an zeitgenössischen künstlerischen Mitteln, Strategien und Materialien auf, die neue Formen der Auseinanderssetzung mit den historischen und zeitgeschichtlichen Ereignissen erproben. Als Denkmal wahrgenommen werden sie nicht im landläufigen Sinne; durch die Verwendung von Medien und Materialien aus der Alltagswelt des Betrachters ermöglichen sie einen Umgang mit Erinnerung und Gedenken, der das Heute nicht vom Gestern trennt. Geschichte wird nicht als etwas Abgeschlossenes und Erinnerung als etwas aktuell Stattfindendes wahrnehmbar gemacht. Gedenken entsteht, indem jede Begegnung mit dem Betrachter zu einer Aktualisierung der Inhalte und Fragen führen kann, die die Arbeiten thematisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachtet man die Bedeutung der Standorte heute aus touristischer und städtebaulicher Sicht, so werden große Unterschiede in der Wahrnehmung und Wirksamkeit der Arbeiten deutlich. Die Arbeit Frank Thiels am touristisch hoch frequentierten Checkpoint Charlie wird verstärkt wahrgenommen, auch durch die Wahl des künstlerischen Mittels des Leuchtkastens. Andere Arbeiten stehen an weniger frequentierten Orten oder sind an sich weniger auf Fernsicht angelegt. Einige Arbeiten sind heute in sehr schlechtem Zustand. Sie werden einer interessierten Öffentlichkeit nicht adäquat vermittelt, noch untereinander vernetzt dargestellt, so vermitteln die an den Arbeiten angebrachten Hinweisschilder zwar die einzelne Arbeit, eine Darstellung des Gesamtzusammenhangs fehlt jedoch an dieser Stelle. Auch ist keine eigene Publikation verfügbar. Ob die Potenziale der Arbeiten ausreichend genutzt sind, wenn ein Desinteresse der Vermittlung und ein Ausbleiben der Erhaltung besteht, ist fraglich. Dem ursprünglichen Anspruch des Wettbewerbs, neue Formen der künstlerischen Denkmalsetzung zu entwickeln, kann nur gerecht werden, wenn gleichzeitig eine angemessene Vermittlung stattfindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Text: Schirin Kretschmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Sammlung [[Schaufenster]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
[[Category:Sammlung|011]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kretschmann</name></author>
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		<title>Übergänge</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Kretschmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;1996 lobte die Senatsverwaltung für Bauen, Wohnen, Verkehr (heute Senatsverwaltung für Stadtentwicklung) in Zusammenarbeit mit den Bezirksämtern Friedrichshain, Kreuzberg, Mitte, Neukölln, Prenzlauer Berg, Tiergarten, Treptow und Wedding einen offenen, anonymen und einstufigen künstlerischen Wettbewerb zur Markierung der ehemaligen Grenzübergänge im Stadtraum Berlins aus. Anlass des Wettbewerbes war sowohl die historische Verantwortung gegenüber der internationalen Öffentlichkeit als auch gegenüber den Bewohner Berlins, den ehemaligen Verlauf der 43 km langen, kontinuierlich aus dem Stadtbild verschwindenden Mauer an ihren Übergängen im Stadtbild visuell erlebbar zu machen, an ihn zu erinnern und zu gedenken. Für die sieben innerstädtischen Übergänge – durch seine Sonderstellung im Stadtzentrum war nur der Übergang Friedrichstraße ausgenommen – sollten 35 eingeladene Berliner Künstlerinnen und Künstler aus Ost und West Vorschläge einreichen, die sich mit dem Thema „Übergang“ in seiner Vielschichtigkeit auseinandersetzen. Wie können die Übergänge, die in der wiedervereinigten Stadt immer weniger sichtbar sind, durch künstlerische Arbeiten erlebbar gemacht und somit der Trennung Berlins gedacht werden? Wie kann der ehemalige Verlauf des „Eisernen Vorhangs“ an den Stellen seiner Durchlässigkeit visuell erinnert werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Künstlerische Arbeiten:&#039;&#039;&#039; Seitens des Auslobers war das Budget für das einzelne künstlerische Projekt auf 130.000 DM begrenzt. Die Jury unter dem Vorsitz des Berliner Künstlers Wolfgang Rüppel entschied sich unter den 32 eingesandten Arbeiten für folgende Entwürfe: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Übergang zur Untergrundbahn; Susanne Ahner]], U-Bahn-Tunnel, U8, U6: Im Tunnel der U-Bahnlinien U6 und U8 sind reflektierende Worte mit der Präposition ”über” angebracht und markieren neben dem originalen weißen Grenzstrich die vier früheren Grenzübergänge. Die beiden westlichen U-Bahnlinien U6 und U8 unterquerten fahrplanmäßig das Territorium der DDR. Bilder und Informationen zur damaligen Situation und die vier Wortbilder der 69 Schilder enthält die Broschüre “Übergang” als ”oberirdischer” Teil der Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wahre Geschichten; Gabriele Basch]], ehemaliger Grenzübergang Invalidenstraße: Auf den Gehwegen der Sandkrugbrücke ist ein Mosaik aus Zeichen und Logos aus der DDR und der BRD eingelassen, die pixelartig ineinander übergehen und eine ideele Ganzheit der Zeichenwelt repräsentieren sollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Stein, Papier, Schere; Thorsten Goldberg]], ehemaliger Grenzübergang Oberbaumbrücke: An den Trägern der Brücke sind zwei Leuchtkästen installiert, die von der Fahrbahn aus zu sehen sind. Rote, gelbe und blaue Neonlampen, lassen mit Beginn der Dämmerung zwei Hände aufleuchten, die abwechselnd Figuren des Kinderspiels „Stein – Papier – Schere“ zeigen. Erlebbar sind zwei gegenüberstehende Positionen, deren Bewegung per Zufallsgenerator gesteuert werden. Erinnert werden sowohl Entscheidungsfindungen als auch Begegnungen zwischen Menschen, die in ihrem Ablauf durch den Zufall bestimmt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Übergang – Nähe und Distanz; Heike Ponwitz]], ehemaliger Grenzübergang Sonnenallee: auf  der Höhe des ehemaligen Grenzverlaufs sind zwei Fernrohre installiert, auf deren Linse das Wort „Übergang“ geritzt ist und sowohl Sehnsucht nach Ferne als auch Überwachung symbolisieren soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kaninchenfeld; Karla Sachse]], ehemaliger Grenzübergang Chausseestraße: In die Fahrbahn und in den Asphalt zwischen Liesenstraße und Wöhlertstraße sind 120 lebensgroße Kaninchensilhouetten aus Bronze eingelassen, als Symbol für die „friedliche Unterwanderung“ der Grenze. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[ohne Titel; Frank Thiel]], ehemaliger Grenzübergang Checkpoint Charlie: An der Kreuzung Zimmerstraße/ Friedrichstraße ist ein weithin sichtbarer Doppelleuchtkasten installiert, der Fotoporträts eines US-amerikanischen und eines russischen Soldaten zeigt, als Erinnerung an die alliierte Militärpräsenz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Mind the Gap; Twin Gabriel]], ehemaliger Grenzübergang Bornholmer Brücke (ursprünglich entworfen für den Übergang Oberbaumbrücke): Vor dem Eingang der S-Bahnstation Bornholmer Strasse steht ein rotes Kunsttoffsofa, aus dessen Lehne in regelmäßigen Abständen das Wort „Wahnsinn“ ertönt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aus heutiger Perspektive:&#039;&#039;&#039; Eine gesellschaftliche Verantwortung für die Vermittlung von historischen Ereignissen im Stadtraum der gesamtdeutschen Bundeshauptstadt und eine Relevanz des Wettbewerbs ist bis heute unumstritten, nicht nur aufgrund der ungetrübten Nachfrage um das Wissen um die Orte der jüngsten deutschen Vergangenheit. Dennoch war eine Umsetzung der ausgewählten Arbeiten aufgrund von Haushaltssperren lange unsicher. Schließlich konnten bis zum Jahre 1999 alle Arbeiten realisiert werden, angefangen im Jahre 1997 mit der Arbeit „Stein, Papier, Schere“ von Thorsten Goldberg am ehemaligen Grenzübergang Oberbaumbrücke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeiten weisen ein breites Spektrum an zeitgenössischen künstlerischen Mitteln, Strategien und Materialien auf, die neue Formen der Auseinanderssetzung mit den historischen und zeitgeschichtlichen Ereignissen erproben. Als Denkmal wahrgenommen werden sie nicht im landläufigen Sinne; durch die Verwendung von Medien und Materialien aus der Alltagswelt des Betrachters ermöglichen sie einen Umgang mit Erinnerung und Gedenken, der das Heute nicht vom Gestern trennt. Geschichte wird nicht als etwas Abgeschlossenes und Erinnerung als etwas aktuell Stattfindendes wahrnehmbar gemacht. Gedenken entsteht, indem jede Begegnung mit dem Betrachter zu einer Aktualisierung der Inhalte und Fragen führen kann, die die Arbeiten thematisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachtet man die Bedeutung der Standorte heute aus touristischer und städtebaulicher Sicht, so werden große Unterschiede in der Wahrnehmung und Wirksamkeit der Arbeiten deutlich. Die Arbeit Frank Thiels am touristisch hoch frequentierten Checkpoint Charlie wird verstärkt wahrgenommen, auch durch die Wahl des künstlerischen Mittels des Leuchtkastens. Andere Arbeiten stehen an weniger frequentierten Orten oder sind an sich weniger auf Fernsicht angelegt. Einige Arbeiten sind heute in sehr schlechtem Zustand. Sie werden einer interessierten Öffentlichkeit nicht adäquat vermittelt, noch untereinander vernetzt dargestellt, so vermitteln die an den Arbeiten angebrachten Hinweisschilder zwar die einzelne Arbeit, eine Darstellung des Gesamtzusammenhangs fehlt jedoch an dieser Stelle. Auch ist keine eigene Publikation verfügbar. Ob die Potenziale der Arbeiten ausreichend genutzt sind, wenn ein Desinteresse der Vermittlung und ein Ausbleiben der Erhaltung besteht, ist fraglich. Dem ursprünglichen Anspruch des Wettbewerbs, neue Formen der künstlerischen Denkmalsetzung zu entwickeln, kann nur gerecht werden, wenn gleichzeitig eine angemessene Vermittlung stattfindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Text: Schirin Kretschmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Sammlung [[Schaufenster]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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[[Category:Sammlung|011]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kretschmann</name></author>
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		<title>Übergänge</title>
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		<updated>2008-04-01T09:36:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kretschmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;1996 lobte die Senatsverwaltung für Bauen, Wohnen, Verkehr (heute Senatsverwaltung für Stadtentwicklung) in Zusammenarbeit mit den Bezirksämtern Friedrichshain, Kreuzberg, Mitte, Neukölln, Prenzlauer Berg, Tiergarten, Treptow und Wedding einen offenen, anonymen und einstufigen künstlerischen Wettbewerb zur Markierung der ehemaligen Grenzübergänge im Stadtraum Berlins aus. Anlass des Wettbewerbes war sowohl die historische Verantwortung gegenüber der internationalen Öffentlichkeit als auch gegenüber den Bewohner Berlins, den ehemaligen Verlauf der 43 km langen, kontinuierlich aus dem Stadtbild verschwindenden Mauer an ihren Übergängen im Stadtbild visuell erlebbar zu machen, an ihn zu erinnern und zu gedenken. Für die sieben innerstädtischen Übergänge – durch seine Sonderstellung im Stadtzentrum war nur der Übergang Friedrichstraße ausgenommen – sollten 35 eingeladene Berliner Künstlerinnen und Künstler aus Ost und West Vorschläge einreichen, die sich mit dem Thema „Übergang“ in seiner Vielschichtigkeit auseinandersetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie können die Übergänge, die in der wiedervereinigten Stadt immer weniger sichtbar sind, durch künstlerische Arbeiten erlebbar gemacht und somit der Trennung Berlins gedacht werden? Wie kann der ehemalige Verlauf des „Eisernen Vorhangs“ an den Stellen seiner Durchlässigkeit visuell erinnert werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Künstlerische Arbeiten:&#039;&#039;&#039; Seitens des Auslobers war das Budget für das einzelne künstlerische Projekt auf 130.000 DM begrenzt. Die Jury unter dem Vorsitz des Berliner Künstlers Wolfgang Rüppel entschied sich unter den 32 eingesandten Arbeiten für folgende Entwürfe: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Übergang zur Untergrundbahn; &#039;&#039;&#039;Susanne Ahner&#039;&#039;&#039;]], U-Bahn-Tunnel, U8, U6: Im Tunnel der U-Bahnlinien U6 und U8 sind reflektierende Worte mit der Präposition ”über” angebracht und markieren neben dem originalen weißen Grenzstrich die vier früheren Grenzübergänge. Die beiden westlichen U-Bahnlinien U6 und U8 unterquerten fahrplanmäßig das Territorium der DDR. Bilder und Informationen zur damaligen Situation und die vier Wortbilder der 69 Schilder enthält die Broschüre “Übergang” als ”oberirdischer” Teil der Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wahre Geschichten; Gabriele Basch]], ehemaliger Grenzübergang Invalidenstraße: Auf den Gehwegen der Sandkrugbrücke ist ein Mosaik aus Zeichen und Logos aus der DDR und der BRD eingelassen, die pixelartig ineinander übergehen und eine ideele Ganzheit der Zeichenwelt repräsentieren sollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Stein, Papier, Schere; Thorsten Goldberg]], ehemaliger Grenzübergang Oberbaumbrücke: An den Trägern der Brücke sind zwei Leuchtkästen installiert, die von der Fahrbahn aus zu sehen sind. Rote, gelbe und blaue Neonlampen, lassen mit Beginn der Dämmerung zwei Hände aufleuchten, die abwechselnd Figuren des Kinderspiels „Stein – Papier – Schere“ zeigen. Erlebbar sind zwei gegenüberstehende Positionen, deren Bewegung per Zufallsgenerator gesteuert werden. Erinnert werden sowohl Entscheidungsfindungen als auch Begegnungen zwischen Menschen, die in ihrem Ablauf durch den Zufall bestimmt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Übergang – Nähe und Distanz; Heike Ponwitz]], ehemaliger Grenzübergang Sonnenallee: auf  der Höhe des ehemaligen Grenzverlaufs sind zwei Fernrohre installiert, auf deren Linse das Wort „Übergang“ geritzt ist und sowohl Sehnsucht nach Ferne als auch Überwachung symbolisieren soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kaninchenfeld; Karla Sachse]], ehemaliger Grenzübergang Chausseestraße: In die Fahrbahn und in den Asphalt zwischen Liesenstraße und Wöhlertstraße sind 120 lebensgroße Kaninchensilhouetten aus Bronze eingelassen, als Symbol für die „friedliche Unterwanderung“ der Grenze. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[ohne Titel; Frank Thiel]], ehemaliger Grenzübergang Checkpoint Charlie: An der Kreuzung Zimmerstraße/ Friedrichstraße ist ein weithin sichtbarer Doppelleuchtkasten installiert, der Fotoporträts eines US-amerikanischen und eines russischen Soldaten zeigt, als Erinnerung an die alliierte Militärpräsenz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Mind the Gap; Twin Gabriel]], ehemaliger Grenzübergang Bornholmer Brücke (ursprünglich entworfen für den Übergang Oberbaumbrücke): Vor dem Eingang der S-Bahnstation Bornholmer Strasse steht ein rotes Kunsttoffsofa, aus dessen Lehne in regelmäßigen Abständen das Wort „Wahnsinn“ ertönt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine gesellschaftliche Verantwortung für die Vermittlung von historischen Ereignissen im Stadtraum der gesamtdeutschen Bundeshauptstadt und eine Relevanz des Wettbewerbs ist bis heute unumstritten, nicht nur aufgrund der ungetrübten Nachfrage um das Wissen um die Orte der jüngsten deutschen Vergangenheit. Dennoch war eine Umsetzung der ausgewählten Arbeiten aufgrund von Haushaltssperren lange unsicher. Schließlich konnten bis zum Jahre 1999 alle Arbeiten realisiert werden, angefangen im Jahre 1997 mit der Arbeit „Stein, Papier, Schere“ von Thorsten Goldberg am ehemaligen Grenzübergang Oberbaumbrücke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeiten weisen ein breites Spektrum an zeitgenössischen künstlerischen Mitteln, Strategien und Materialien auf, die neue Formen der Auseinanderssetzung mit den historischen und zeitgeschichtlichen Ereignissen erproben. Als Denkmal wahrgenommen werden sie nicht im landläufigen Sinne; durch die Verwendung von Medien und Materialien aus der Alltagswelt des Betrachters ermöglichen sie einen Umgang mit Erinnerung und Gedenken, der das Heute nicht vom Gestern trennt. Geschichte wird nicht als etwas Abgeschlossenes und Erinnerung als etwas aktuell Stattfindendes wahrnehmbar gemacht. Gedenken entsteht, indem jede Begegnung mit dem Betrachter zu einer Aktualisierung der Inhalte und Fragen führen kann, die die Arbeiten thematisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachtet man die Bedeutung der Standorte heute aus touristischer und städtebaulicher Sicht, so werden große Unterschiede in der Wahrnehmung und Wirksamkeit der Arbeiten deutlich. Die Arbeit Frank Thiels am touristisch hoch frequentierten Checkpoint Charlie wird verstärkt wahrgenommen, auch durch die Wahl des künstlerischen Mittels des Leuchtkastens. Andere Arbeiten stehen an weniger frequentierten Orten oder sind an sich weniger auf Fernsicht angelegt. Einige Arbeiten sind heute in sehr schlechtem Zustand. Sie werden einer interessierten Öffentlichkeit nicht adäquat vermittelt, noch untereinander vernetzt dargestellt, so vermitteln die an den Arbeiten angebrachten Hinweisschilder zwar die einzelne Arbeit, eine Darstellung des Gesamtzusammenhangs fehlt jedoch an dieser Stelle. Auch ist keine eigene Publikation verfügbar. Ob die Potenziale der Arbeiten ausreichend genutzt sind, wenn ein Desinteresse der Vermittlung und ein Ausbleiben der Erhaltung besteht, ist fraglich. Dem ursprünglichen Anspruch des Wettbewerbs, neue Formen der künstlerischen Denkmalsetzung zu entwickeln, kann nur gerecht werden, wenn gleichzeitig eine angemessene Vermittlung stattfindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Text: Schirin Kretschmann&lt;br /&gt;
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Aus der Sammlung [[Schaufenster]]&lt;br /&gt;
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[[Category:Sammlung|011]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kretschmann</name></author>
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		<updated>2008-04-01T09:36:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kretschmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;1996 lobte die Senatsverwaltung für Bauen, Wohnen, Verkehr (heute Senatsverwaltung für Stadtentwicklung) in Zusammenarbeit mit den Bezirksämtern Friedrichshain, Kreuzberg, Mitte, Neukölln, Prenzlauer Berg, Tiergarten, Treptow und Wedding einen offenen, anonymen und einstufigen künstlerischen Wettbewerb zur Markierung der ehemaligen Grenzübergänge im Stadtraum Berlins aus. Anlass des Wettbewerbes war sowohl die historische Verantwortung gegenüber der internationalen Öffentlichkeit als auch gegenüber den Bewohner Berlins, den ehemaligen Verlauf der 43 km langen, kontinuierlich aus dem Stadtbild verschwindenden Mauer an ihren Übergängen im Stadtbild visuell erlebbar zu machen, an ihn zu erinnern und zu gedenken. Für die sieben innerstädtischen Übergänge – durch seine Sonderstellung im Stadtzentrum war nur der Übergang Friedrichstraße ausgenommen – sollten 35 eingeladene Berliner Künstlerinnen und Künstler aus Ost und West Vorschläge einreichen, die sich mit dem Thema „Übergang“ in seiner Vielschichtigkeit auseinandersetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie können die Übergänge, die in der wiedervereinigten Stadt immer weniger sichtbar sind, durch künstlerische Arbeiten erlebbar gemacht und somit der Trennung Berlins gedacht werden? Wie kann der ehemalige Verlauf des „Eisernen Vorhangs“ an den Stellen seiner Durchlässigkeit visuell erinnert werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Künstlerische Arbeiten:&#039;&#039;&#039;Seitens des Auslobers war das Budget für das einzelne künstlerische Projekt auf 130.000 DM begrenzt. Die Jury unter dem Vorsitz des Berliner Künstlers Wolfgang Rüppel entschied sich unter den 32 eingesandten Arbeiten für folgende Entwürfe: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Übergang zur Untergrundbahn; Susanne Ahner]], U-Bahn-Tunnel, U8, U6: Im Tunnel der U-Bahnlinien U6 und U8 sind reflektierende Worte mit der Präposition ”über” angebracht und markieren neben dem originalen weißen Grenzstrich die vier früheren Grenzübergänge. Die beiden westlichen U-Bahnlinien U6 und U8 unterquerten fahrplanmäßig das Territorium der DDR. Bilder und Informationen zur damaligen Situation und die vier Wortbilder der 69 Schilder enthält die Broschüre “Übergang” als ”oberirdischer” Teil der Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wahre Geschichten; Gabriele Basch]], ehemaliger Grenzübergang Invalidenstraße: Auf den Gehwegen der Sandkrugbrücke ist ein Mosaik aus Zeichen und Logos aus der DDR und der BRD eingelassen, die pixelartig ineinander übergehen und eine ideele Ganzheit der Zeichenwelt repräsentieren sollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Stein, Papier, Schere; Thorsten Goldberg]], ehemaliger Grenzübergang Oberbaumbrücke: An den Trägern der Brücke sind zwei Leuchtkästen installiert, die von der Fahrbahn aus zu sehen sind. Rote, gelbe und blaue Neonlampen, lassen mit Beginn der Dämmerung zwei Hände aufleuchten, die abwechselnd Figuren des Kinderspiels „Stein – Papier – Schere“ zeigen. Erlebbar sind zwei gegenüberstehende Positionen, deren Bewegung per Zufallsgenerator gesteuert werden. Erinnert werden sowohl Entscheidungsfindungen als auch Begegnungen zwischen Menschen, die in ihrem Ablauf durch den Zufall bestimmt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Übergang – Nähe und Distanz; Heike Ponwitz]], ehemaliger Grenzübergang Sonnenallee: auf  der Höhe des ehemaligen Grenzverlaufs sind zwei Fernrohre installiert, auf deren Linse das Wort „Übergang“ geritzt ist und sowohl Sehnsucht nach Ferne als auch Überwachung symbolisieren soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kaninchenfeld; Karla Sachse]], ehemaliger Grenzübergang Chausseestraße: In die Fahrbahn und in den Asphalt zwischen Liesenstraße und Wöhlertstraße sind 120 lebensgroße Kaninchensilhouetten aus Bronze eingelassen, als Symbol für die „friedliche Unterwanderung“ der Grenze. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[ohne Titel; Frank Thiel]], ehemaliger Grenzübergang Checkpoint Charlie: An der Kreuzung Zimmerstraße/ Friedrichstraße ist ein weithin sichtbarer Doppelleuchtkasten installiert, der Fotoporträts eines US-amerikanischen und eines russischen Soldaten zeigt, als Erinnerung an die alliierte Militärpräsenz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Mind the Gap; Twin Gabriel]], ehemaliger Grenzübergang Bornholmer Brücke (ursprünglich entworfen für den Übergang Oberbaumbrücke): Vor dem Eingang der S-Bahnstation Bornholmer Strasse steht ein rotes Kunsttoffsofa, aus dessen Lehne in regelmäßigen Abständen das Wort „Wahnsinn“ ertönt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine gesellschaftliche Verantwortung für die Vermittlung von historischen Ereignissen im Stadtraum der gesamtdeutschen Bundeshauptstadt und eine Relevanz des Wettbewerbs ist bis heute unumstritten, nicht nur aufgrund der ungetrübten Nachfrage um das Wissen um die Orte der jüngsten deutschen Vergangenheit. Dennoch war eine Umsetzung der ausgewählten Arbeiten aufgrund von Haushaltssperren lange unsicher. Schließlich konnten bis zum Jahre 1999 alle Arbeiten realisiert werden, angefangen im Jahre 1997 mit der Arbeit „Stein, Papier, Schere“ von Thorsten Goldberg am ehemaligen Grenzübergang Oberbaumbrücke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeiten weisen ein breites Spektrum an zeitgenössischen künstlerischen Mitteln, Strategien und Materialien auf, die neue Formen der Auseinanderssetzung mit den historischen und zeitgeschichtlichen Ereignissen erproben. Als Denkmal wahrgenommen werden sie nicht im landläufigen Sinne; durch die Verwendung von Medien und Materialien aus der Alltagswelt des Betrachters ermöglichen sie einen Umgang mit Erinnerung und Gedenken, der das Heute nicht vom Gestern trennt. Geschichte wird nicht als etwas Abgeschlossenes und Erinnerung als etwas aktuell Stattfindendes wahrnehmbar gemacht. Gedenken entsteht, indem jede Begegnung mit dem Betrachter zu einer Aktualisierung der Inhalte und Fragen führen kann, die die Arbeiten thematisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachtet man die Bedeutung der Standorte heute aus touristischer und städtebaulicher Sicht, so werden große Unterschiede in der Wahrnehmung und Wirksamkeit der Arbeiten deutlich. Die Arbeit Frank Thiels am touristisch hoch frequentierten Checkpoint Charlie wird verstärkt wahrgenommen, auch durch die Wahl des künstlerischen Mittels des Leuchtkastens. Andere Arbeiten stehen an weniger frequentierten Orten oder sind an sich weniger auf Fernsicht angelegt. Einige Arbeiten sind heute in sehr schlechtem Zustand. Sie werden einer interessierten Öffentlichkeit nicht adäquat vermittelt, noch untereinander vernetzt dargestellt, so vermitteln die an den Arbeiten angebrachten Hinweisschilder zwar die einzelne Arbeit, eine Darstellung des Gesamtzusammenhangs fehlt jedoch an dieser Stelle. Auch ist keine eigene Publikation verfügbar. Ob die Potenziale der Arbeiten ausreichend genutzt sind, wenn ein Desinteresse der Vermittlung und ein Ausbleiben der Erhaltung besteht, ist fraglich. Dem ursprünglichen Anspruch des Wettbewerbs, neue Formen der künstlerischen Denkmalsetzung zu entwickeln, kann nur gerecht werden, wenn gleichzeitig eine angemessene Vermittlung stattfindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Text: Schirin Kretschmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Sammlung [[Schaufenster]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
[[Category:Sammlung|011]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kretschmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://publicartwiki.org/w/index.php?title=%C3%9Cberg%C3%A4nge&amp;diff=3118</id>
		<title>Übergänge</title>
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		<updated>2008-04-01T09:34:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kretschmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;1996 lobte die Senatsverwaltung für Bauen, Wohnen, Verkehr (heute Senatsverwaltung für Stadtentwicklung) in Zusammenarbeit mit den Bezirksämtern Friedrichshain, Kreuzberg, Mitte, Neukölln, Prenzlauer Berg, Tiergarten, Treptow und Wedding einen offenen, anonymen und einstufigen künstlerischen Wettbewerb zur Markierung der ehemaligen Grenzübergänge im Stadtraum Berlins aus. Anlass des Wettbewerbes war sowohl die historische Verantwortung gegenüber der internationalen Öffentlichkeit als auch gegenüber den Bewohner Berlins, den ehemaligen Verlauf der 43 km langen, kontinuierlich aus dem Stadtbild verschwindenden Mauer an ihren Übergängen im Stadtbild visuell erlebbar zu machen, an ihn zu erinnern und zu gedenken. Für die sieben innerstädtischen Übergänge – durch seine Sonderstellung im Stadtzentrum war nur der Übergang Friedrichstraße ausgenommen – sollten 35 eingeladene Berliner Künstlerinnen und Künstler aus Ost und West Vorschläge einreichen, die sich mit dem Thema „Übergang“ in seiner Vielschichtigkeit auseinandersetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wie können die Übergänge, die in der wiedervereinigten Stadt immer weniger sichtbar sind, durch künstlerische Arbeiten erlebbar gemacht und somit der Trennung Berlins gedacht werden? Wie kann der ehemalige Verlauf des „Eisernen Vorhangs“ an den Stellen seiner Durchlässigkeit visuell erinnert werden?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seitens des Auslobers war das Budget für das einzelne künstlerische Projekt auf 130.000 DM begrenzt. Die Jury unter dem Vorsitz des Berliner Künstlers Wolfgang Rüppel entschied sich unter den 32 eingesandten Arbeiten für folgende Entwürfe: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Übergang zur Untergrundbahn; Susanne Ahner]], U-Bahn-Tunnel, U8, U6: Im Tunnel der U-Bahnlinien U6 und U8 sind reflektierende Worte mit der Präposition ”über” angebracht und markieren neben dem originalen weißen Grenzstrich die vier früheren Grenzübergänge. Die beiden westlichen U-Bahnlinien U6 und U8 unterquerten fahrplanmäßig das Territorium der DDR. Bilder und Informationen zur damaligen Situation und die vier Wortbilder der 69 Schilder enthält die Broschüre “Übergang” als ”oberirdischer” Teil der Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wahre Geschichten; Gabriele Basch]], ehemaliger Grenzübergang Invalidenstraße: Auf den Gehwegen der Sandkrugbrücke ist ein Mosaik aus Zeichen und Logos aus der DDR und der BRD eingelassen, die pixelartig ineinander übergehen und eine ideele Ganzheit der Zeichenwelt repräsentieren sollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Stein, Papier, Schere; Thorsten Goldberg]], ehemaliger Grenzübergang Oberbaumbrücke: An den Trägern der Brücke sind zwei Leuchtkästen installiert, die von der Fahrbahn aus zu sehen sind. Rote, gelbe und blaue Neonlampen, lassen mit Beginn der Dämmerung zwei Hände aufleuchten, die abwechselnd Figuren des Kinderspiels „Stein – Papier – Schere“ zeigen. Erlebbar sind zwei gegenüberstehende Positionen, deren Bewegung per Zufallsgenerator gesteuert werden. Erinnert werden sowohl Entscheidungsfindungen als auch Begegnungen zwischen Menschen, die in ihrem Ablauf durch den Zufall bestimmt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Übergang – Nähe und Distanz; Heike Ponwitz]], ehemaliger Grenzübergang Sonnenallee: auf  der Höhe des ehemaligen Grenzverlaufs sind zwei Fernrohre installiert, auf deren Linse das Wort „Übergang“ geritzt ist und sowohl Sehnsucht nach Ferne als auch Überwachung symbolisieren soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kaninchenfeld; Karla Sachse]], ehemaliger Grenzübergang Chausseestraße: In die Fahrbahn und in den Asphalt zwischen Liesenstraße und Wöhlertstraße sind 120 lebensgroße Kaninchensilhouetten aus Bronze eingelassen, als Symbol für die „friedliche Unterwanderung“ der Grenze. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[ohne Titel; Frank Thiel]], ehemaliger Grenzübergang Checkpoint Charlie: An der Kreuzung Zimmerstraße/ Friedrichstraße ist ein weithin sichtbarer Doppelleuchtkasten installiert, der Fotoporträts eines US-amerikanischen und eines russischen Soldaten zeigt, als Erinnerung an die alliierte Militärpräsenz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Mind the Gap; Twin Gabriel]], ehemaliger Grenzübergang Bornholmer Brücke (ursprünglich entworfen für den Übergang Oberbaumbrücke): Vor dem Eingang der S-Bahnstation Bornholmer Strasse steht ein rotes Kunsttoffsofa, aus dessen Lehne in regelmäßigen Abständen das Wort „Wahnsinn“ ertönt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine gesellschaftliche Verantwortung für die Vermittlung von historischen Ereignissen im Stadtraum der gesamtdeutschen Bundeshauptstadt und eine Relevanz des Wettbewerbs ist bis heute unumstritten, nicht nur aufgrund der ungetrübten Nachfrage um das Wissen um die Orte der jüngsten deutschen Vergangenheit. Dennoch war eine Umsetzung der ausgewählten Arbeiten aufgrund von Haushaltssperren lange unsicher. Schließlich konnten bis zum Jahre 1999 alle Arbeiten realisiert werden, angefangen im Jahre 1997 mit der Arbeit „Stein, Papier, Schere“ von Thorsten Goldberg am ehemaligen Grenzübergang Oberbaumbrücke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeiten weisen ein breites Spektrum an zeitgenössischen künstlerischen Mitteln, Strategien und Materialien auf, die neue Formen der Auseinanderssetzung mit den historischen und zeitgeschichtlichen Ereignissen erproben. Als Denkmal wahrgenommen werden sie nicht im landläufigen Sinne; durch die Verwendung von Medien und Materialien aus der Alltagswelt des Betrachters ermöglichen sie einen Umgang mit Erinnerung und Gedenken, der das Heute nicht vom Gestern trennt. Geschichte wird nicht als etwas Abgeschlossenes und Erinnerung als etwas aktuell Stattfindendes wahrnehmbar gemacht. Gedenken entsteht, indem jede Begegnung mit dem Betrachter zu einer Aktualisierung der Inhalte und Fragen führen kann, die die Arbeiten thematisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachtet man die Bedeutung der Standorte heute aus touristischer und städtebaulicher Sicht, so werden große Unterschiede in der Wahrnehmung und Wirksamkeit der Arbeiten deutlich. Die Arbeit Frank Thiels am touristisch hoch frequentierten Checkpoint Charlie wird verstärkt wahrgenommen, auch durch die Wahl des künstlerischen Mittels des Leuchtkastens. Andere Arbeiten stehen an weniger frequentierten Orten oder sind an sich weniger auf Fernsicht angelegt. Einige Arbeiten sind heute in sehr schlechtem Zustand. Sie werden einer interessierten Öffentlichkeit nicht adäquat vermittelt, noch untereinander vernetzt dargestellt, so vermitteln die an den Arbeiten angebrachten Hinweisschilder zwar die einzelne Arbeit, eine Darstellung des Gesamtzusammenhangs fehlt jedoch an dieser Stelle. Auch ist keine eigene Publikation verfügbar. Ob die Potenziale der Arbeiten ausreichend genutzt sind, wenn ein Desinteresse der Vermittlung und ein Ausbleiben der Erhaltung besteht, ist fraglich. Dem ursprünglichen Anspruch des Wettbewerbs, neue Formen der künstlerischen Denkmalsetzung zu entwickeln, kann nur gerecht werden, wenn gleichzeitig eine angemessene Vermittlung stattfindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Text: Schirin Kretschmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Sammlung [[Schaufenster]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
[[Category:Sammlung|011]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kretschmann</name></author>
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		<title>Übergänge</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Kretschmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;1996 lobte die Senatsverwaltung für Bauen, Wohnen, Verkehr (heute Senatsverwaltung für Stadtentwicklung) in Zusammenarbeit mit den Bezirksämtern Friedrichshain, Kreuzberg, Mitte, Neukölln, Prenzlauer Berg, Tiergarten, Treptow und Wedding einen offenen, anonymen und einstufigen künstlerischen Wettbewerb zur Markierung der ehemaligen Grenzübergänge im Stadtraum Berlins aus.&#039;&#039;&#039; Anlass des Wettbewerbes war sowohl die historische Verantwortung gegenüber der internationalen Öffentlichkeit als auch gegenüber den Bewohner Berlins, den ehemaligen Verlauf der 43 km langen, kontinuierlich aus dem Stadtbild verschwindenden Mauer an ihren Übergängen im Stadtbild visuell erlebbar zu machen, an ihn zu erinnern und zu gedenken. Für die sieben innerstädtischen Übergänge – durch seine Sonderstellung im Stadtzentrum war nur der Übergang Friedrichstraße ausgenommen – sollten 35 eingeladene Berliner Künstlerinnen und Künstler aus Ost und West Vorschläge einreichen, die sich mit dem Thema „Übergang“ in seiner Vielschichtigkeit auseinandersetzen. Wie können die Übergänge, die in der wiedervereinigten Stadt immer weniger sichtbar sind, durch künstlerische Arbeiten erlebbar gemacht und somit der Trennung Berlins gedacht werden? Wie kann der ehemalige Verlauf des „Eisernen Vorhangs“ an den Stellen seiner Durchlässigkeit visuell erinnert werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seitens des Auslobers war das Budget für das einzelne künstlerische Projekt auf 130.000 DM begrenzt. Die Jury unter dem Vorsitz des Berliner Künstlers Wolfgang Rüppel entschied sich unter den 32 eingesandten Arbeiten für folgende Entwürfe: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Übergang zur Untergrundbahn; Susanne Ahner]], U-Bahn-Tunnel, U8, U6: Im Tunnel der U-Bahnlinien U6 und U8 sind reflektierende Worte mit der Präposition ”über” angebracht und markieren neben dem originalen weißen Grenzstrich die vier früheren Grenzübergänge. Die beiden westlichen U-Bahnlinien U6 und U8 unterquerten fahrplanmäßig das Territorium der DDR. Bilder und Informationen zur damaligen Situation und die vier Wortbilder der 69 Schilder enthält die Broschüre “Übergang” als ”oberirdischer” Teil der Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wahre Geschichten; Gabriele Basch]], ehemaliger Grenzübergang Invalidenstraße: Auf den Gehwegen der Sandkrugbrücke ist ein Mosaik aus Zeichen und Logos aus der DDR und der BRD eingelassen, die pixelartig ineinander übergehen und eine ideele Ganzheit der Zeichenwelt repräsentieren sollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Stein, Papier, Schere; Thorsten Goldberg]], ehemaliger Grenzübergang Oberbaumbrücke: An den Trägern der Brücke sind zwei Leuchtkästen installiert, die von der Fahrbahn aus zu sehen sind. Rote, gelbe und blaue Neonlampen, lassen mit Beginn der Dämmerung zwei Hände aufleuchten, die abwechselnd Figuren des Kinderspiels „Stein – Papier – Schere“ zeigen. Erlebbar sind zwei gegenüberstehende Positionen, deren Bewegung per Zufallsgenerator gesteuert werden. Erinnert werden sowohl Entscheidungsfindungen als auch Begegnungen zwischen Menschen, die in ihrem Ablauf durch den Zufall bestimmt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Übergang – Nähe und Distanz; Heike Ponwitz]], ehemaliger Grenzübergang Sonnenallee: auf  der Höhe des ehemaligen Grenzverlaufs sind zwei Fernrohre installiert, auf deren Linse das Wort „Übergang“ geritzt ist und sowohl Sehnsucht nach Ferne als auch Überwachung symbolisieren soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kaninchenfeld; Karla Sachse]], ehemaliger Grenzübergang Chausseestraße: In die Fahrbahn und in den Asphalt zwischen Liesenstraße und Wöhlertstraße sind 120 lebensgroße Kaninchensilhouetten aus Bronze eingelassen, als Symbol für die „friedliche Unterwanderung“ der Grenze. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[ohne Titel; Frank Thiel]], ehemaliger Grenzübergang Checkpoint Charlie: An der Kreuzung Zimmerstraße/ Friedrichstraße ist ein weithin sichtbarer Doppelleuchtkasten installiert, der Fotoporträts eines US-amerikanischen und eines russischen Soldaten zeigt, als Erinnerung an die alliierte Militärpräsenz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Mind the Gap; Twin Gabriel]], ehemaliger Grenzübergang Bornholmer Brücke (ursprünglich entworfen für den Übergang Oberbaumbrücke): Vor dem Eingang der S-Bahnstation Bornholmer Strasse steht ein rotes Kunsttoffsofa, aus dessen Lehne in regelmäßigen Abständen das Wort „Wahnsinn“ ertönt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine gesellschaftliche Verantwortung für die Vermittlung von historischen Ereignissen im Stadtraum der gesamtdeutschen Bundeshauptstadt und eine Relevanz des Wettbewerbs ist bis heute unumstritten, nicht nur aufgrund der ungetrübten Nachfrage um das Wissen um die Orte der jüngsten deutschen Vergangenheit. Dennoch war eine Umsetzung der ausgewählten Arbeiten aufgrund von Haushaltssperren lange unsicher. Schließlich konnten bis zum Jahre 1999 alle Arbeiten realisiert werden, angefangen im Jahre 1997 mit der Arbeit „Stein, Papier, Schere“ von Thorsten Goldberg am ehemaligen Grenzübergang Oberbaumbrücke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeiten weisen ein breites Spektrum an zeitgenössischen künstlerischen Mitteln, Strategien und Materialien auf, die neue Formen der Auseinanderssetzung mit den historischen und zeitgeschichtlichen Ereignissen erproben. Als Denkmal wahrgenommen werden sie nicht im landläufigen Sinne; durch die Verwendung von Medien und Materialien aus der Alltagswelt des Betrachters ermöglichen sie einen Umgang mit Erinnerung und Gedenken, der das Heute nicht vom Gestern trennt. Geschichte wird nicht als etwas Abgeschlossenes und Erinnerung als etwas aktuell Stattfindendes wahrnehmbar gemacht. Gedenken entsteht, indem jede Begegnung mit dem Betrachter zu einer Aktualisierung der Inhalte und Fragen führen kann, die die Arbeiten thematisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachtet man die Bedeutung der Standorte heute aus touristischer und städtebaulicher Sicht, so werden große Unterschiede in der Wahrnehmung und Wirksamkeit der Arbeiten deutlich. Die Arbeit Frank Thiels am touristisch hoch frequentierten Checkpoint Charlie wird verstärkt wahrgenommen, auch durch die Wahl des künstlerischen Mittels des Leuchtkastens. Andere Arbeiten stehen an weniger frequentierten Orten oder sind an sich weniger auf Fernsicht angelegt. Einige Arbeiten sind heute in sehr schlechtem Zustand. Sie werden einer interessierten Öffentlichkeit nicht adäquat vermittelt, noch untereinander vernetzt dargestellt, so vermitteln die an den Arbeiten angebrachten Hinweisschilder zwar die einzelne Arbeit, eine Darstellung des Gesamtzusammenhangs fehlt jedoch an dieser Stelle. Auch ist keine eigene Publikation verfügbar. Ob die Potenziale der Arbeiten ausreichend genutzt sind, wenn ein Desinteresse der Vermittlung und ein Ausbleiben der Erhaltung besteht, ist fraglich. Dem ursprünglichen Anspruch des Wettbewerbs, neue Formen der künstlerischen Denkmalsetzung zu entwickeln, kann nur gerecht werden, wenn gleichzeitig eine angemessene Vermittlung stattfindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Text: Schirin Kretschmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Sammlung [[Schaufenster]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
[[Category:Sammlung|011]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kretschmann</name></author>
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		<updated>2008-04-01T09:33:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kretschmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;1996 lobte die Senatsverwaltung für Bauen, Wohnen, Verkehr (heute Senatsverwaltung für Stadtentwicklung) in Zusammenarbeit mit den Bezirksämtern Friedrichshain, Kreuzberg, Mitte, Neukölln, Prenzlauer Berg, Tiergarten, Treptow und Wedding einen offenen, anonymen und einstufigen künstlerischen Wettbewerb zur Markierung der ehemaligen Grenzübergänge im Stadtraum Berlins aus. Anlass des Wettbewerbes war sowohl die historische Verantwortung gegenüber der internationalen Öffentlichkeit als auch gegenüber den Bewohner Berlins, den ehemaligen Verlauf der 43 km langen, kontinuierlich aus dem Stadtbild verschwindenden Mauer an ihren Übergängen im Stadtbild visuell erlebbar zu machen, an ihn zu erinnern und zu gedenken. Für die sieben innerstädtischen Übergänge – durch seine Sonderstellung im Stadtzentrum war nur der Übergang Friedrichstraße ausgenommen – sollten 35 eingeladene Berliner Künstlerinnen und Künstler aus Ost und West Vorschläge einreichen, die sich mit dem Thema „Übergang“ in seiner Vielschichtigkeit auseinandersetzen. Wie können die Übergänge, die in der wiedervereinigten Stadt immer weniger sichtbar sind, durch künstlerische Arbeiten erlebbar gemacht und somit der Trennung Berlins gedacht werden? Wie kann der ehemalige Verlauf des „Eisernen Vorhangs“ an den Stellen seiner Durchlässigkeit visuell erinnert werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seitens des Auslobers war das Budget für das einzelne künstlerische Projekt auf 130.000 DM begrenzt. Die Jury unter dem Vorsitz des Berliner Künstlers Wolfgang Rüppel entschied sich unter den 32 eingesandten Arbeiten für folgende Entwürfe: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Übergang zur Untergrundbahn; Susanne Ahner]], U-Bahn-Tunnel, U8, U6: Im Tunnel der U-Bahnlinien U6 und U8 sind reflektierende Worte mit der Präposition ”über” angebracht und markieren neben dem originalen weißen Grenzstrich die vier früheren Grenzübergänge. Die beiden westlichen U-Bahnlinien U6 und U8 unterquerten fahrplanmäßig das Territorium der DDR. Bilder und Informationen zur damaligen Situation und die vier Wortbilder der 69 Schilder enthält die Broschüre “Übergang” als ”oberirdischer” Teil der Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wahre Geschichten; Gabriele Basch]], ehemaliger Grenzübergang Invalidenstraße: Auf den Gehwegen der Sandkrugbrücke ist ein Mosaik aus Zeichen und Logos aus der DDR und der BRD eingelassen, die pixelartig ineinander übergehen und eine ideele Ganzheit der Zeichenwelt repräsentieren sollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Stein, Papier, Schere; Thorsten Goldberg]], ehemaliger Grenzübergang Oberbaumbrücke: An den Trägern der Brücke sind zwei Leuchtkästen installiert, die von der Fahrbahn aus zu sehen sind. Rote, gelbe und blaue Neonlampen, lassen mit Beginn der Dämmerung zwei Hände aufleuchten, die abwechselnd Figuren des Kinderspiels „Stein – Papier – Schere“ zeigen. Erlebbar sind zwei gegenüberstehende Positionen, deren Bewegung per Zufallsgenerator gesteuert werden. Erinnert werden sowohl Entscheidungsfindungen als auch Begegnungen zwischen Menschen, die in ihrem Ablauf durch den Zufall bestimmt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Übergang – Nähe und Distanz; Heike Ponwitz]], ehemaliger Grenzübergang Sonnenallee: auf  der Höhe des ehemaligen Grenzverlaufs sind zwei Fernrohre installiert, auf deren Linse das Wort „Übergang“ geritzt ist und sowohl Sehnsucht nach Ferne als auch Überwachung symbolisieren soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kaninchenfeld; Karla Sachse]], ehemaliger Grenzübergang Chausseestraße: In die Fahrbahn und in den Asphalt zwischen Liesenstraße und Wöhlertstraße sind 120 lebensgroße Kaninchensilhouetten aus Bronze eingelassen, als Symbol für die „friedliche Unterwanderung“ der Grenze. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[ohne Titel; Frank Thiel]], ehemaliger Grenzübergang Checkpoint Charlie: An der Kreuzung Zimmerstraße/ Friedrichstraße ist ein weithin sichtbarer Doppelleuchtkasten installiert, der Fotoporträts eines US-amerikanischen und eines russischen Soldaten zeigt, als Erinnerung an die alliierte Militärpräsenz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Mind the Gap; Twin Gabriel]], ehemaliger Grenzübergang Bornholmer Brücke (ursprünglich entworfen für den Übergang Oberbaumbrücke): Vor dem Eingang der S-Bahnstation Bornholmer Strasse steht ein rotes Kunsttoffsofa, aus dessen Lehne in regelmäßigen Abständen das Wort „Wahnsinn“ ertönt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine gesellschaftliche Verantwortung für die Vermittlung von historischen Ereignissen im Stadtraum der gesamtdeutschen Bundeshauptstadt und eine Relevanz des Wettbewerbs ist bis heute unumstritten, nicht nur aufgrund der ungetrübten Nachfrage um das Wissen um die Orte der jüngsten deutschen Vergangenheit. Dennoch war eine Umsetzung der ausgewählten Arbeiten aufgrund von Haushaltssperren lange unsicher. Schließlich konnten bis zum Jahre 1999 alle Arbeiten realisiert werden, angefangen im Jahre 1997 mit der Arbeit „Stein, Papier, Schere“ von Thorsten Goldberg am ehemaligen Grenzübergang Oberbaumbrücke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeiten weisen ein breites Spektrum an zeitgenössischen künstlerischen Mitteln, Strategien und Materialien auf, die neue Formen der Auseinanderssetzung mit den historischen und zeitgeschichtlichen Ereignissen erproben. Als Denkmal wahrgenommen werden sie nicht im landläufigen Sinne; durch die Verwendung von Medien und Materialien aus der Alltagswelt des Betrachters ermöglichen sie einen Umgang mit Erinnerung und Gedenken, der das Heute nicht vom Gestern trennt. Geschichte wird nicht als etwas Abgeschlossenes und Erinnerung als etwas aktuell Stattfindendes wahrnehmbar gemacht. Gedenken entsteht, indem jede Begegnung mit dem Betrachter zu einer Aktualisierung der Inhalte und Fragen führen kann, die die Arbeiten thematisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachtet man die Bedeutung der Standorte heute aus touristischer und städtebaulicher Sicht, so werden große Unterschiede in der Wahrnehmung und Wirksamkeit der Arbeiten deutlich. Die Arbeit Frank Thiels am touristisch hoch frequentierten Checkpoint Charlie wird verstärkt wahrgenommen, auch durch die Wahl des künstlerischen Mittels des Leuchtkastens. Andere Arbeiten stehen an weniger frequentierten Orten oder sind an sich weniger auf Fernsicht angelegt. Einige Arbeiten sind heute in sehr schlechtem Zustand. Sie werden einer interessierten Öffentlichkeit nicht adäquat vermittelt, noch untereinander vernetzt dargestellt, so vermitteln die an den Arbeiten angebrachten Hinweisschilder zwar die einzelne Arbeit, eine Darstellung des Gesamtzusammenhangs fehlt jedoch an dieser Stelle. Auch ist keine eigene Publikation verfügbar. Ob die Potenziale der Arbeiten ausreichend genutzt sind, wenn ein Desinteresse der Vermittlung und ein Ausbleiben der Erhaltung besteht, ist fraglich. Dem ursprünglichen Anspruch des Wettbewerbs, neue Formen der künstlerischen Denkmalsetzung zu entwickeln, kann nur gerecht werden, wenn gleichzeitig eine angemessene Vermittlung stattfindet. &lt;br /&gt;
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Text: Schirin Kretschmann&lt;br /&gt;
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Aus der Sammlung [[Schaufenster]]&lt;br /&gt;
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[[Category:Sammlung|011]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kretschmann</name></author>
	</entry>
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		<title>Übergänge</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://publicartwiki.org/w/index.php?title=%C3%9Cberg%C3%A4nge&amp;diff=3115"/>
		<updated>2008-04-01T09:32:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kretschmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;1996 lobte die Senatsverwaltung für Bauen, Wohnen, Verkehr (heute Senatsverwaltung für Stadtentwicklung) in Zusammenarbeit mit den Bezirksämtern Friedrichshain, Kreuzberg, Mitte, Neukölln, Prenzlauer Berg, Tiergarten, Treptow und Wedding einen offenen, anonymen und einstufigen künstlerischen Wettbewerb zur Markierung der ehemaligen Grenzübergänge im Stadtraum Berlins aus. Anlass des Wettbewerbes war sowohl die historische Verantwortung gegenüber der internationalen Öffentlichkeit als auch gegenüber den Bewohner Berlins, den ehemaligen Verlauf der 43 km langen, kontinuierlich aus dem Stadtbild verschwindenden Mauer an ihren Übergängen im Stadtbild visuell erlebbar zu machen, an ihn zu erinnern und zu gedenken. Für die sieben innerstädtischen Übergänge – durch seine Sonderstellung im Stadtzentrum war nur der Übergang Friedrichstraße ausgenommen – sollten 35 eingeladene Berliner Künstlerinnen und Künstler aus Ost und West Vorschläge einreichen, die sich mit dem Thema „Übergang“ in seiner Vielschichtigkeit auseinandersetzen. Wie können die Übergänge, die in der wiedervereinigten Stadt immer weniger sichtbar sind, durch künstlerische Arbeiten erlebbar gemacht und somit der Trennung Berlins gedacht werden? Wie kann der ehemalige Verlauf des „Eisernen Vorhangs“ an den Stellen seiner Durchlässigkeit visuell erinnert werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seitens des Auslobers war das Budget für das einzelne künstlerische Projekt auf 130.000 DM begrenzt. Die Jury unter dem Vorsitz des Berliner Künstlers Wolfgang Rüppel entschied sich unter den 32 eingesandten Arbeiten für folgende Entwürfe: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Übergang zur Untergrundbahn; Susanne Ahner]], U-Bahn-Tunnel, U8, U6:. Im Tunnel der U-Bahnlinien U6 und U8 sind reflektierende Worte mit der Präposition ”über” angebracht und markieren neben dem originalen weißen Grenzstrich die vier früheren Grenzübergänge. Die beiden westlichen U-Bahnlinien U6 und U8 unterquerten fahrplanmäßig das Territorium der DDR. Bilder und Informationen zur damaligen Situation und die vier Wortbilder der 69 Schilder enthält die Broschüre “übergang” als ”oberirdischer” Teil der Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wahre Geschichten; Gabriele Basch]], ehemaliger Grenzübergang Invalidenstraße: Auf den Gehwegen der Sandkrugbrücke ist ein Mosaik aus Zeichen und Logos aus der DDR und der BRD eingelassen, die pixelartig ineinander übergehen und eine ideele Ganzheit der Zeichenwelt repräsentieren sollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Stein, Papier, Schere; Thorsten Goldberg]], ehemaliger Grenzübergang Oberbaumbrücke: An den Trägern der Brücke sind zwei Leuchtkästen installiert, die von der Fahrbahn aus zu sehen sind. Rote, gelbe und blaue Neonlampen, lassen mit Beginn der Dämmerung zwei Hände aufleuchten, die abwechselnd Figuren des Kinderspiels „Stein – Papier – Schere“ zeigen. Erlebbar sind zwei gegenüberstehende Positionen, deren Bewegung per Zufallsgenerator gesteuert werden. Erinnert werden sowohl Entscheidungsfindungen als auch Begegnungen zwischen Menschen, die in ihrem Ablauf durch den Zufall bestimmt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Übergang – Nähe und Distanz; Heike Ponwitz]], ehemaliger Grenzübergang Sonnenallee: auf  der Höhe des ehemaligen Grenzverlaufs sind zwei Fernrohre installiert, auf deren Linse das Wort „Übergang“ geritzt ist und sowohl Sehnsucht nach Ferne als auch Überwachung symbolisieren soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kaninchenfeld; Karla Sachse]], ehemaliger Grenzübergang Chausseestraße: In die Fahrbahn und in den Asphalt zwischen Liesenstraße und Wöhlertstraße sind 120 lebensgroße Kaninchensilhouetten aus Bronze eingelassen, als Symbol für die „friedliche Unterwanderung“ der Grenze. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[ohne Titel; Frank Thiel]], ehemaliger Grenzübergang Checkpoint Charlie: An der Kreuzung Zimmerstraße/ Friedrichstraße ist ein weithin sichtbarer Doppelleuchtkasten installiert, der Fotoporträts eines US-amerikanischen und eines russischen Soldaten zeigt, als Erinnerung an die alliierte Militärpräsenz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Mind the Gap; Twin Gabriel]], ehemaliger Grenzübergang Bornholmer Brücke (ursprünglich entworfen für den Übergang Oberbaumbrücke): Vor dem Eingang der S-Bahnstation Bornholmer Strasse steht ein rotes Kunsttoffsofa, aus dessen Lehne in regelmäßigen Abständen das Wort „Wahnsinn“ ertönt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine gesellschaftliche Verantwortung für die Vermittlung von historischen Ereignissen im Stadtraum der gesamtdeutschen Bundeshauptstadt und eine Relevanz des Wettbewerbs ist bis heute unumstritten, nicht nur aufgrund der ungetrübten Nachfrage um das Wissen um die Orte der jüngsten deutschen Vergangenheit. Dennoch war eine Umsetzung der ausgewählten Arbeiten aufgrund von Haushaltssperren lange unsicher. Schließlich konnten bis zum Jahre 1999 alle Arbeiten realisiert werden, angefangen im Jahre 1997 mit der Arbeit „Stein, Papier, Schere“ von Thorsten Goldberg am ehemaligen Grenzübergang Oberbaumbrücke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeiten weisen ein breites Spektrum an zeitgenössischen künstlerischen Mitteln, Strategien und Materialien auf, die neue Formen der Auseinanderssetzung mit den historischen und zeitgeschichtlichen Ereignissen erproben. Als Denkmal wahrgenommen werden sie nicht im landläufigen Sinne; durch die Verwendung von Medien und Materialien aus der Alltagswelt des Betrachters ermöglichen sie einen Umgang mit Erinnerung und Gedenken, der das Heute nicht vom Gestern trennt. Geschichte wird nicht als etwas Abgeschlossenes und Erinnerung als etwas aktuell Stattfindendes wahrnehmbar gemacht. Gedenken entsteht, indem jede Begegnung mit dem Betrachter zu einer Aktualisierung der Inhalte und Fragen führen kann, die die Arbeiten thematisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachtet man die Bedeutung der Standorte heute aus touristischer und städtebaulicher Sicht, so werden große Unterschiede in der Wahrnehmung und Wirksamkeit der Arbeiten deutlich. Die Arbeit Frank Thiels am touristisch hoch frequentierten Checkpoint Charlie wird verstärkt wahrgenommen, auch durch die Wahl des künstlerischen Mittels des Leuchtkastens. Andere Arbeiten stehen an weniger frequentierten Orten oder sind an sich weniger auf Fernsicht angelegt. Einige Arbeiten sind heute in sehr schlechtem Zustand. Sie werden einer interessierten Öffentlichkeit nicht adäquat vermittelt, noch untereinander vernetzt dargestellt, so vermitteln die an den Arbeiten angebrachten Hinweisschilder zwar die einzelne Arbeit, eine Darstellung des Gesamtzusammenhangs fehlt jedoch an dieser Stelle. Auch ist keine eigene Publikation verfügbar. Ob die Potenziale der Arbeiten ausreichend genutzt sind, wenn ein Desinteresse der Vermittlung und ein Ausbleiben der Erhaltung besteht, ist fraglich. Dem ursprünglichen Anspruch des Wettbewerbs, neue Formen der künstlerischen Denkmalsetzung zu entwickeln, kann nur gerecht werden, wenn gleichzeitig eine angemessene Vermittlung stattfindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Text: Schirin Kretschmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Sammlung [[Schaufenster]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
[[Category:Sammlung|011]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kretschmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://publicartwiki.org/w/index.php?title=%C3%9Cberg%C3%A4nge&amp;diff=3114</id>
		<title>Übergänge</title>
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		<updated>2008-04-01T09:30:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kretschmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;1996 lobte die Senatsverwaltung für Bauen, Wohnen, Verkehr (heute Senatsverwaltung für Stadtentwicklung) in Zusammenarbeit mit den Bezirksämtern Friedrichshain, Kreuzberg, Mitte, Neukölln, Prenzlauer Berg, Tiergarten, Treptow und Wedding einen offenen, anonymen und einstufigen künstlerischen Wettbewerb zur Markierung der ehemaligen Grenzübergänge im Stadtraum Berlins aus. Anlass des Wettbewerbes war sowohl die historische Verantwortung gegenüber der internationalen Öffentlichkeit als auch gegenüber den Bewohner Berlins, den ehemaligen Verlauf der 43 km langen, kontinuierlich aus dem Stadtbild verschwindenden Mauer an ihren Übergängen im Stadtbild visuell erlebbar zu machen, an ihn zu erinnern und zu gedenken. Für die sieben innerstädtischen Übergänge – durch seine Sonderstellung im Stadtzentrum war nur der Übergang Friedrichstraße ausgenommen – sollten 35 eingeladene Berliner Künstlerinnen und Künstler aus Ost und West Vorschläge einreichen, die sich mit dem Thema „Übergang“ in seiner Vielschichtigkeit auseinandersetzen. Wie können die Übergänge, die in der wiedervereinigten Stadt immer weniger sichtbar sind, durch künstlerische Arbeiten erlebbar gemacht und somit der Trennung Berlins gedacht werden? Wie kann der ehemalige Verlauf des „Eisernen Vorhangs“ an den Stellen seiner Durchlässigkeit visuell erinnert werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seitens des Auslobers war das Budget für das einzelne künstlerische Projekt auf 130.000 DM begrenzt. Die Jury unter dem Vorsitz des Berliner Künstlers Wolfgang Rüppel entschied sich unter den 32 eingesandten Arbeiten für folgende Entwürfe: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Übergang zur Untergrundbahn; Susanne Ahner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
U-Bahn-Tunnel, U8, U6:. Im Tunnel der U-Bahnlinien U6 und U8 sind reflektierende Worte mit der Präposition ”über” angebracht und markieren neben dem originalen weißen Grenzstrich die vier früheren Grenzübergänge. Die beiden westlichen U-Bahnlinien U6 und U8 unterquerten fahrplanmäßig das Territorium der DDR. Bilder und Informationen zur damaligen Situation und die vier Wortbilder der 69 Schilder enthält die Broschüre “übergang” als ”oberirdischer” Teil der Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wahre Geschichten; Gabriele Basch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehemaliger Grenzübergang Invalidenstraße: Auf den Gehwegen der Sandkrugbrücke ist ein Mosaik aus Zeichen und Logos aus der DDR und der BRD eingelassen, die pixelartig ineinander übergehen und eine ideele Ganzheit der Zeichenwelt repräsentieren sollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Stein, Papier, Schere; Thorsten Goldberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehemaliger Grenzübergang Oberbaumbrücke: An den Trägern der Brücke sind zwei Leuchtkästen installiert, die von der Fahrbahn aus zu sehen sind. Rote, gelbe und blaue Neonlampen, lassen mit Beginn der Dämmerung zwei Hände aufleuchten, die abwechselnd Figuren des Kinderspiels „Stein – Papier – Schere“ zeigen. Erlebbar sind zwei gegenüberstehende Positionen, deren Bewegung per Zufallsgenerator gesteuert werden. Erinnert werden sowohl Entscheidungsfindungen als auch Begegnungen zwischen Menschen, die in ihrem Ablauf durch den Zufall bestimmt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Übergang – Nähe und Distanz; Heike Ponwitz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehemaliger Grenzübergang Sonnenallee: auf  der Höhe des ehemaligen Grenzverlaufs sind zwei Fernrohre installiert, auf deren Linse das Wort „Übergang“ geritzt ist und sowohl Sehnsucht nach Ferne als auch Überwachung symbolisieren soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kaninchenfeld; Karla Sachse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehemaliger Grenzübergang Chausseestraße: In die Fahrbahn und in den Asphalt zwischen Liesenstraße und Wöhlertstraße sind 120 lebensgroße Kaninchensilhouetten aus Bronze eingelassen, als Symbol für die „friedliche Unterwanderung“ der Grenze. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[ohne Titel; Frank Thiel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehemaliger Grenzübergang Checkpoint Charlie: An der Kreuzung Zimmerstraße/ Friedrichstraße ist ein weithin sichtbarer Doppelleuchtkasten installiert, der Fotoporträts eines US-amerikanischen und eines russischen Soldaten zeigt, als Erinnerung an die alliierte Militärpräsenz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Mind the Gap; Twin Gabriel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehemaliger Grenzübergang Bornholmer Brücke (ursprünglich entworfen für den Übergang Oberbaumbrücke): Vor dem Eingang der S-Bahnstation Bornholmer Strasse steht ein rotes Kunsttoffsofa, aus dessen Lehne in regelmäßigen Abständen das Wort „Wahnsinn“ ertönt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine gesellschaftliche Verantwortung für die Vermittlung von historischen Ereignissen im Stadtraum der gesamtdeutschen Bundeshauptstadt und eine Relevanz des Wettbewerbs ist bis heute unumstritten, nicht nur aufgrund der ungetrübten Nachfrage um das Wissen um die Orte der jüngsten deutschen Vergangenheit. Dennoch war eine Umsetzung der ausgewählten Arbeiten aufgrund von Haushaltssperren lange unsicher. Schließlich konnten bis zum Jahre 1999 alle Arbeiten realisiert werden, angefangen im Jahre 1997 mit der Arbeit „Stein, Papier, Schere“ von Thorsten Goldberg am ehemaligen Grenzübergang Oberbaumbrücke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeiten weisen ein breites Spektrum an zeitgenössischen künstlerischen Mitteln, Strategien und Materialien auf, die neue Formen der Auseinanderssetzung mit den historischen und zeitgeschichtlichen Ereignissen erproben. Als Denkmal wahrgenommen werden sie nicht im landläufigen Sinne; durch die Verwendung von Medien und Materialien aus der Alltagswelt des Betrachters ermöglichen sie einen Umgang mit Erinnerung und Gedenken, der das Heute nicht vom Gestern trennt. Geschichte wird nicht als etwas Abgeschlossenes und Erinnerung als etwas aktuell Stattfindendes wahrnehmbar gemacht. Gedenken entsteht, indem jede Begegnung mit dem Betrachter zu einer Aktualisierung der Inhalte und Fragen führen kann, die die Arbeiten thematisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachtet man die Bedeutung der Standorte heute aus touristischer und städtebaulicher Sicht, so werden große Unterschiede in der Wahrnehmung und Wirksamkeit der Arbeiten deutlich. Die Arbeit Frank Thiels am touristisch hoch frequentierten Checkpoint Charlie wird verstärkt wahrgenommen, auch durch die Wahl des künstlerischen Mittels des Leuchtkastens. Andere Arbeiten stehen an weniger frequentierten Orten oder sind an sich weniger auf Fernsicht angelegt. Einige Arbeiten sind heute in sehr schlechtem Zustand. Sie werden einer interessierten Öffentlichkeit nicht adäquat vermittelt, noch untereinander vernetzt dargestellt, so vermitteln die an den Arbeiten angebrachten Hinweisschilder zwar die einzelne Arbeit, eine Darstellung des Gesamtzusammenhangs fehlt jedoch an dieser Stelle. Auch ist keine eigene Publikation verfügbar. Ob die Potenziale der Arbeiten ausreichend genutzt sind, wenn ein Desinteresse der Vermittlung und ein Ausbleiben der Erhaltung besteht, ist fraglich. Dem ursprünglichen Anspruch des Wettbewerbs, neue Formen der künstlerischen Denkmalsetzung zu entwickeln, kann nur gerecht werden, wenn gleichzeitig eine angemessene Vermittlung stattfindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Text: Schirin Kretschmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Sammlung [[Schaufenster]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
[[Category:Sammlung|011]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kretschmann</name></author>
	</entry>
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		<id>https://publicartwiki.org/w/index.php?title=%C3%9Cberg%C3%A4nge&amp;diff=3113</id>
		<title>Übergänge</title>
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		<updated>2008-04-01T09:29:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kretschmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;1996 lobte die Senatsverwaltung für Bauen, Wohnen, Verkehr (heute Senatsverwaltung für Stadtentwicklung) in Zusammenarbeit mit den Bezirksämtern Friedrichshain, Kreuzberg, Mitte, Neukölln, Prenzlauer Berg, Tiergarten, Treptow und Wedding einen offenen, anonymen und einstufigen künstlerischen Wettbewerb zur Markierung der ehemaligen Grenzübergänge im Stadtraum Berlins aus. Anlass des Wettbewerbes war sowohl die historische Verantwortung gegenüber der internationalen Öffentlichkeit als auch gegenüber den Bewohner Berlins, den ehemaligen Verlauf der 43 km langen, kontinuierlich aus dem Stadtbild verschwindenden Mauer an ihren Übergängen im Stadtbild visuell erlebbar zu machen, an ihn zu erinnern und zu gedenken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die sieben innerstädtischen Übergänge – durch seine Sonderstellung im Stadtzentrum war nur der Übergang Friedrichstraße ausgenommen – sollten 35 eingeladene Berliner Künstlerinnen und Künstler aus Ost und West Vorschläge einreichen, die sich mit dem Thema „Übergang“ in seiner Vielschichtigkeit auseinandersetzen. Wie können die Übergänge, die in der wiedervereinigten Stadt immer weniger sichtbar sind, durch künstlerische Arbeiten erlebbar gemacht und somit der Trennung Berlins gedacht werden? Wie kann der ehemalige Verlauf des „Eisernen Vorhangs“ an den Stellen seiner Durchlässigkeit visuell erinnert werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seitens des Auslobers war das Budget für das einzelne künstlerische Projekt auf 130.000 DM begrenzt. Die Jury unter dem Vorsitz des Berliner Künstlers Wolfgang Rüppel entschied sich unter den 32 eingesandten Arbeiten für folgende Entwürfe: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Übergang zur Untergrundbahn; Susanne Ahner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
U-Bahn-Tunnel, U8, U6:. Im Tunnel der U-Bahnlinien U6 und U8 sind reflektierende Worte mit der Präposition ”über” angebracht und markieren neben dem originalen weißen Grenzstrich die vier früheren Grenzübergänge. Die beiden westlichen U-Bahnlinien U6 und U8 unterquerten fahrplanmäßig das Territorium der DDR. Bilder und Informationen zur damaligen Situation und die vier Wortbilder der 69 Schilder enthält die Broschüre “übergang” als ”oberirdischer” Teil der Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wahre Geschichten; Gabriele Basch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehemaliger Grenzübergang Invalidenstraße: Auf den Gehwegen der Sandkrugbrücke ist ein Mosaik aus Zeichen und Logos aus der DDR und der BRD eingelassen, die pixelartig ineinander übergehen und eine ideele Ganzheit der Zeichenwelt repräsentieren sollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Stein, Papier, Schere; Thorsten Goldberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehemaliger Grenzübergang Oberbaumbrücke: An den Trägern der Brücke sind zwei Leuchtkästen installiert, die von der Fahrbahn aus zu sehen sind. Rote, gelbe und blaue Neonlampen, lassen mit Beginn der Dämmerung zwei Hände aufleuchten, die abwechselnd Figuren des Kinderspiels „Stein – Papier – Schere“ zeigen. Erlebbar sind zwei gegenüberstehende Positionen, deren Bewegung per Zufallsgenerator gesteuert werden. Erinnert werden sowohl Entscheidungsfindungen als auch Begegnungen zwischen Menschen, die in ihrem Ablauf durch den Zufall bestimmt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Übergang – Nähe und Distanz; Heike Ponwitz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehemaliger Grenzübergang Sonnenallee: auf  der Höhe des ehemaligen Grenzverlaufs sind zwei Fernrohre installiert, auf deren Linse das Wort „Übergang“ geritzt ist und sowohl Sehnsucht nach Ferne als auch Überwachung symbolisieren soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kaninchenfeld; Karla Sachse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehemaliger Grenzübergang Chausseestraße: In die Fahrbahn und in den Asphalt zwischen Liesenstraße und Wöhlertstraße sind 120 lebensgroße Kaninchensilhouetten aus Bronze eingelassen, als Symbol für die „friedliche Unterwanderung“ der Grenze. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[ohne Titel; Frank Thiel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehemaliger Grenzübergang Checkpoint Charlie: An der Kreuzung Zimmerstraße/ Friedrichstraße ist ein weithin sichtbarer Doppelleuchtkasten installiert, der Fotoporträts eines US-amerikanischen und eines russischen Soldaten zeigt, als Erinnerung an die alliierte Militärpräsenz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Mind the Gap; Twin Gabriel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehemaliger Grenzübergang Bornholmer Brücke (ursprünglich entworfen für den Übergang Oberbaumbrücke): Vor dem Eingang der S-Bahnstation Bornholmer Strasse steht ein rotes Kunsttoffsofa, aus dessen Lehne in regelmäßigen Abständen das Wort „Wahnsinn“ ertönt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine gesellschaftliche Verantwortung für die Vermittlung von historischen Ereignissen im Stadtraum der gesamtdeutschen Bundeshauptstadt und eine Relevanz des Wettbewerbs ist bis heute unumstritten, nicht nur aufgrund der ungetrübten Nachfrage um das Wissen um die Orte der jüngsten deutschen Vergangenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch war eine Umsetzung der ausgewählten Arbeiten aufgrund von Haushaltssperren lange unsicher. Schließlich konnten bis zum Jahre 1999 alle Arbeiten realisiert werden, angefangen im Jahre 1997 mit der Arbeit „Stein, Papier, Schere“ von Thorsten Goldberg am ehemaligen Grenzübergang Oberbaumbrücke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeiten weisen ein breites Spektrum an zeitgenössischen künstlerischen Mitteln, Strategien und Materialien auf, die neue Formen der Auseinanderssetzung mit den historischen und zeitgeschichtlichen Ereignissen erproben. Als Denkmal wahrgenommen werden sie nicht im landläufigen Sinne; durch die Verwendung von Medien und Materialien aus der Alltagswelt des Betrachters ermöglichen sie einen Umgang mit Erinnerung und Gedenken, der das Heute nicht vom Gestern trennt. Geschichte wird nicht als etwas Abgeschlossenes und Erinnerung als etwas aktuell Stattfindendes wahrnehmbar gemacht. Gedenken entsteht, indem jede Begegnung mit dem Betrachter zu einer Aktualisierung der Inhalte und Fragen führen kann, die die Arbeiten thematisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachtet man die Bedeutung der Standorte heute aus touristischer und städtebaulicher Sicht, so werden große Unterschiede in der Wahrnehmung und Wirksamkeit der Arbeiten deutlich. Die Arbeit Frank Thiels am touristisch hoch frequentierten Checkpoint Charlie wird verstärkt wahrgenommen, auch durch die Wahl des künstlerischen Mittels des Leuchtkastens. Andere Arbeiten stehen an weniger frequentierten Orten oder sind an sich weniger auf Fernsicht angelegt. Einige Arbeiten sind heute in sehr schlechtem Zustand. Sie werden einer interessierten Öffentlichkeit nicht adäquat vermittelt, noch untereinander vernetzt dargestellt, so vermitteln die an den Arbeiten angebrachten Hinweisschilder zwar die einzelne Arbeit, eine Darstellung des Gesamtzusammenhangs fehlt jedoch an dieser Stelle. Auch ist keine eigene Publikation verfügbar. Ob die Potenziale der Arbeiten ausreichend genutzt sind, wenn ein Desinteresse der Vermittlung und ein Ausbleiben der Erhaltung besteht, ist fraglich. Dem ursprünglichen Anspruch des Wettbewerbs, neue Formen der künstlerischen Denkmalsetzung zu entwickeln, kann nur gerecht werden, wenn gleichzeitig eine angemessene Vermittlung stattfindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Sammlung [[Schaufenster]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
[[Category:Sammlung|011]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kretschmann</name></author>
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		<title>Übergänge</title>
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		<updated>2008-04-01T09:27:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kretschmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;1996 lobte die Senatsverwaltung für Bauen, Wohnen, Verkehr (heute Senatsverwaltung für Stadtentwicklung) in Zusammenarbeit mit den Bezirksämtern Friedrichshain, Kreuzberg, Mitte, Neukölln, Prenzlauer Berg, Tiergarten, Treptow und Wedding einen offenen, anonymen und einstufigen künstlerischen Wettbewerb zur Markierung der ehemaligen Grenzübergänge im Stadtraum Berlins aus. Anlass des Wettbewerbes war sowohl die historische Verantwortung gegenüber der internationalen Öffentlichkeit als auch gegenüber den Bewohner Berlins, den ehemaligen Verlauf der 43 km langen, kontinuierlich aus dem Stadtbild verschwindenden Mauer an ihren Übergängen im Stadtbild visuell erlebbar zu machen, an ihn zu erinnern und zu gedenken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die sieben innerstädtischen Übergänge – durch seine Sonderstellung im Stadtzentrum war nur der Übergang Friedrichstraße ausgenommen – sollten 35 eingeladene Berliner Künstlerinnen und Künstler aus Ost und West Vorschläge einreichen, die sich mit dem Thema „Übergang“ in seiner Vielschichtigkeit auseinandersetzen. Wie können die Übergänge, die in der wiedervereinigten Stadt immer weniger sichtbar sind, durch künstlerische Arbeiten erlebbar gemacht und somit der Trennung Berlins gedacht werden? Wie kann der ehemalige Verlauf des „Eisernen Vorhangs“ an den Stellen seiner Durchlässigkeit visuell erinnert werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seitens des Auslobers war das Budget für das einzelne künstlerische Projekt auf 130.000 DM begrenzt. Die Jury unter dem Vorsitz des Berliner Künstlers Wolfgang Rüppel entschied sich unter den 32 eingesandten Arbeiten für folgende Entwürfe: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Übergang zur Untergrundbahn; Susanne Ahner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
U-Bahn-Tunnel, U8, U6:. Im Tunnel der U-Bahnlinien U6 und U8 sind reflektierende Worte mit der Präposition ”über” angebracht und markieren neben dem originalen weißen Grenzstrich die vier früheren Grenzübergänge. Die beiden westlichen U-Bahnlinien U6 und U8 unterquerten fahrplanmäßig das Territorium der DDR. Bilder und Informationen zur damaligen Situation und die vier Wortbilder der 69 Schilder enthält die Broschüre “übergang” als ”oberirdischer” Teil der Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wahre Geschichten; Gabriele Basch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehemaliger Grenzübergang Invalidenstraße: Auf den Gehwegen der Sandkrugbrücke ist ein Mosaik aus Zeichen und Logos aus der DDR und der BRD eingelassen, die pixelartig ineinander übergehen und eine ideele Ganzheit der Zeichenwelt repräsentieren sollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Stein, Papier, Schere; Thorsten Goldberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehemaliger Grenzübergang Oberbaumbrücke: An den Trägern der Brücke sind zwei Leuchtkästen installiert, die von der Fahrbahn aus zu sehen sind. Rote, gelbe und blaue Neonlampen, lassen mit Beginn der Dämmerung zwei Hände aufleuchten, die abwechselnd Figuren des Kinderspiels „Stein – Papier – Schere“ zeigen. Erlebbar sind zwei gegenüberstehende Positionen, deren Bewegung per Zufallsgenerator gesteuert werden. Erinnert werden sowohl Entscheidungsfindungen als auch Begegnungen zwischen Menschen, die in ihrem Ablauf durch den Zufall bestimmt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Übergang – Nähe und Distanz; Heike Ponwitz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehemaliger Grenzübergang Sonnenallee: auf  der Höhe des ehemaligen Grenzverlaufs sind zwei Fernrohre installiert, auf deren Linse das Wort „Übergang“ geritzt ist und sowohl Sehnsucht nach Ferne als auch Überwachung symbolisieren soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kaninchenfeld; Karla Sachse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehemaliger Grenzübergang Chausseestraße: In die Fahrbahn und in den Asphalt zwischen Liesenstraße und Wöhlertstraße sind 120 lebensgroße Kaninchensilhouetten aus Bronze eingelassen, als Symbol für die „friedliche Unterwanderung“ der Grenze. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[ohne Titel; Frank Thiel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehemaliger Grenzübergang Checkpoint Charlie: An der Kreuzung Zimmerstraße/ Friedrichstraße ist ein weithin sichtbarer Doppelleuchtkasten installiert, der Fotoporträts eines US-amerikanischen und eines russischen Soldaten zeigt, als Erinnerung an die alliierte Militärpräsenz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Mind the Gap; Künstlerduo (e.) Twin Gabriel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehemaliger Grenzübergang Bornholmer Brücke (ursprünglich entworfen für den Übergang Oberbaumbrücke): Vor dem Eingang der S-Bahnstation Bornholmer Strasse steht ein rotes Kunsttoffsofa, aus dessen Lehne in regelmäßigen Abständen das Wort „Wahnsinn“ ertönt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine gesellschaftliche Verantwortung für die Vermittlung von historischen Ereignissen im Stadtraum der gesamtdeutschen Bundeshauptstadt und eine Relevanz des Wettbewerbs ist bis heute unumstritten, nicht nur aufgrund der ungetrübten Nachfrage um das Wissen um die Orte der jüngsten deutschen Vergangenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch war eine Umsetzung der ausgewählten Arbeiten aufgrund von Haushaltssperren lange unsicher. Schließlich konnten bis zum Jahre 1999 alle Arbeiten realisiert werden, angefangen im Jahre 1997 mit der Arbeit „Stein, Papier, Schere“ von Thorsten Goldberg am ehemaligen Grenzübergang Oberbaumbrücke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeiten weisen ein breites Spektrum an zeitgenössischen künstlerischen Mitteln, Strategien und Materialien auf, die neue Formen der Auseinanderssetzung mit den historischen und zeitgeschichtlichen Ereignissen erproben. Als Denkmal wahrgenommen werden sie nicht im landläufigen Sinne; durch die Verwendung von Medien und Materialien aus der Alltagswelt des Betrachters ermöglichen sie einen Umgang mit Erinnerung und Gedenken, der das Heute nicht vom Gestern trennt. Geschichte wird nicht als etwas Abgeschlossenes und Erinnerung als etwas aktuell Stattfindendes wahrnehmbar gemacht. Gedenken entsteht, indem jede Begegnung mit dem Betrachter zu einer Aktualisierung der Inhalte und Fragen führen kann, die die Arbeiten thematisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachtet man die Bedeutung der Standorte heute aus touristischer und städtebaulicher Sicht, so werden große Unterschiede in der Wahrnehmung und Wirksamkeit der Arbeiten deutlich. Die Arbeit Frank Thiels am touristisch hoch frequentierten Checkpoint Charlie wird verstärkt wahrgenommen, auch durch die Wahl des künstlerischen Mittels des Leuchtkastens. Andere Arbeiten stehen an weniger frequentierten Orten oder sind an sich weniger auf Fernsicht angelegt. Einige Arbeiten sind heute in sehr schlechtem Zustand. Sie werden einer interessierten Öffentlichkeit nicht adäquat vermittelt, noch untereinander vernetzt dargestellt, so vermitteln die an den Arbeiten angebrachten Hinweisschilder zwar die einzelne Arbeit, eine Darstellung des Gesamtzusammenhangs fehlt jedoch an dieser Stelle. Auch ist keine eigene Publikation verfügbar. Ob die Potenziale der Arbeiten ausreichend genutzt sind, wenn ein Desinteresse der Vermittlung und ein Ausbleiben der Erhaltung besteht, ist fraglich. Dem ursprünglichen Anspruch des Wettbewerbs, neue Formen der künstlerischen Denkmalsetzung zu entwickeln, kann nur gerecht werden, wenn gleichzeitig eine angemessene Vermittlung stattfindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Sammlung [[Schaufenster]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
[[Category:Sammlung|011]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kretschmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://publicartwiki.org/w/index.php?title=%C3%9Cberg%C3%A4nge&amp;diff=3111</id>
		<title>Übergänge</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://publicartwiki.org/w/index.php?title=%C3%9Cberg%C3%A4nge&amp;diff=3111"/>
		<updated>2008-04-01T09:26:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kretschmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Fotodokumentation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:S-Gerisch-Moore01.jpg&lt;br /&gt;
Bild:S-Gerisch-Moore02.jpg&lt;br /&gt;
Bild:S-Gerisch-Park01.jpg&lt;br /&gt;
Bild:S-Gerisch-Moore01.jpg&lt;br /&gt;
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Bild:S-Gerisch-Park01.jpg&lt;br /&gt;
Bild:S-Gerisch-Park01.jpg&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1996 lobte die Senatsverwaltung für Bauen, Wohnen, Verkehr (heute Senatsverwaltung für Stadtentwicklung) in Zusammenarbeit mit den Bezirksämtern Friedrichshain, Kreuzberg, Mitte, Neukölln, Prenzlauer Berg, Tiergarten, Treptow und Wedding einen offenen, anonymen und einstufigen künstlerischen Wettbewerb zur Markierung der ehemaligen Grenzübergänge im Stadtraum Berlins aus. Anlass des Wettbewerbes war sowohl die historische Verantwortung gegenüber der internationalen Öffentlichkeit als auch gegenüber den Bewohner Berlins, den ehemaligen Verlauf der 43 km langen, kontinuierlich aus dem Stadtbild verschwindenden Mauer an ihren Übergängen im Stadtbild visuell erlebbar zu machen, an ihn zu erinnern und zu gedenken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die sieben innerstädtischen Übergänge – durch seine Sonderstellung im Stadtzentrum war nur der Übergang Friedrichstraße ausgenommen – sollten 35 eingeladene Berliner Künstlerinnen und Künstler aus Ost und West Vorschläge einreichen, die sich mit dem Thema „Übergang“ in seiner Vielschichtigkeit auseinandersetzen. Wie können die Übergänge, die in der wiedervereinigten Stadt immer weniger sichtbar sind, durch künstlerische Arbeiten erlebbar gemacht und somit der Trennung Berlins gedacht werden? Wie kann der ehemalige Verlauf des „Eisernen Vorhangs“ an den Stellen seiner Durchlässigkeit visuell erinnert werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seitens des Auslobers war das Budget für das einzelne künstlerische Projekt auf 130.000 DM begrenzt. Die Jury unter dem Vorsitz des Berliner Künstlers Wolfgang Rüppel entschied sich unter den 32 eingesandten Arbeiten für folgende Entwürfe: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übergang zur Untergrundbahn; Susanne Ahner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
U-Bahn-Tunnel, U8, U6:. Im Tunnel der U-Bahnlinien U6 und U8 sind reflektierende Worte mit der Präposition ”über” angebracht und markieren neben dem originalen weißen Grenzstrich die vier früheren Grenzübergänge. Die beiden westlichen U-Bahnlinien U6 und U8 unterquerten fahrplanmäßig das Territorium der DDR. Bilder und Informationen zur damaligen Situation und die vier Wortbilder der 69 Schilder enthält die Broschüre “übergang” als ”oberirdischer” Teil der Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahre Geschichten; Gabriele Basch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehemaliger Grenzübergang Invalidenstraße: Auf den Gehwegen der Sandkrugbrücke ist ein Mosaik aus Zeichen und Logos aus der DDR und der BRD eingelassen, die pixelartig ineinander übergehen und eine ideele Ganzheit der Zeichenwelt repräsentieren sollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stein, Papier, Schere; Thorsten Goldberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehemaliger Grenzübergang Oberbaumbrücke: An den Trägern der Brücke sind zwei Leuchtkästen installiert, die von der Fahrbahn aus zu sehen sind. Rote, gelbe und blaue Neonlampen, lassen mit Beginn der Dämmerung zwei Hände aufleuchten, die abwechselnd Figuren des Kinderspiels „Stein – Papier – Schere“ zeigen. Erlebbar sind zwei gegenüberstehende Positionen, deren Bewegung per Zufallsgenerator gesteuert werden. Erinnert werden sowohl Entscheidungsfindungen als auch Begegnungen zwischen Menschen, die in ihrem Ablauf durch den Zufall bestimmt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übergang – Nähe und Distanz; Heike Ponwitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehemaliger Grenzübergang Sonnenallee: auf  der Höhe des ehemaligen Grenzverlaufs sind zwei Fernrohre installiert, auf deren Linse das Wort „Übergang“ geritzt ist und sowohl Sehnsucht nach Ferne als auch Überwachung symbolisieren soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaninchenfeld; Karla Sachse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehemaliger Grenzübergang Chausseestraße: In die Fahrbahn und in den Asphalt zwischen Liesenstraße und Wöhlertstraße sind 120 lebensgroße Kaninchensilhouetten aus Bronze eingelassen, als Symbol für die „friedliche Unterwanderung“ der Grenze. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ohne Titel; Frank Thiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehemaliger Grenzübergang Checkpoint Charlie: An der Kreuzung Zimmerstraße/ Friedrichstraße ist ein weithin sichtbarer Doppelleuchtkasten installiert, der Fotoporträts eines US-amerikanischen und eines russischen Soldaten zeigt, als Erinnerung an die alliierte Militärpräsenz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mind the Gap; Künstlerduo (e.) Twin Gabriel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehemaliger Grenzübergang Bornholmer Brücke (ursprünglich entworfen für den Übergang Oberbaumbrücke): Vor dem Eingang der S-Bahnstation Bornholmer Strasse steht ein rotes Kunsttoffsofa, aus dessen Lehne in regelmäßigen Abständen das Wort „Wahnsinn“ ertönt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine gesellschaftliche Verantwortung für die Vermittlung von historischen Ereignissen im Stadtraum der gesamtdeutschen Bundeshauptstadt und eine Relevanz des Wettbewerbs ist bis heute unumstritten, nicht nur aufgrund der ungetrübten Nachfrage um das Wissen um die Orte der jüngsten deutschen Vergangenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch war eine Umsetzung der ausgewählten Arbeiten aufgrund von Haushaltssperren lange unsicher. Schließlich konnten bis zum Jahre 1999 alle Arbeiten realisiert werden, angefangen im Jahre 1997 mit der Arbeit „Stein, Papier, Schere“ von Thorsten Goldberg am ehemaligen Grenzübergang Oberbaumbrücke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeiten weisen ein breites Spektrum an zeitgenössischen künstlerischen Mitteln, Strategien und Materialien auf, die neue Formen der Auseinanderssetzung mit den historischen und zeitgeschichtlichen Ereignissen erproben. Als Denkmal wahrgenommen werden sie nicht im landläufigen Sinne; durch die Verwendung von Medien und Materialien aus der Alltagswelt des Betrachters ermöglichen sie einen Umgang mit Erinnerung und Gedenken, der das Heute nicht vom Gestern trennt. Geschichte wird nicht als etwas Abgeschlossenes und Erinnerung als etwas aktuell Stattfindendes wahrnehmbar gemacht. Gedenken entsteht, indem jede Begegnung mit dem Betrachter zu einer Aktualisierung der Inhalte und Fragen führen kann, die die Arbeiten thematisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachtet man die Bedeutung der Standorte heute aus touristischer und städtebaulicher Sicht, so werden große Unterschiede in der Wahrnehmung und Wirksamkeit der Arbeiten deutlich. Die Arbeit Frank Thiels am touristisch hoch frequentierten Checkpoint Charlie wird verstärkt wahrgenommen, auch durch die Wahl des künstlerischen Mittels des Leuchtkastens. Andere Arbeiten stehen an weniger frequentierten Orten oder sind an sich weniger auf Fernsicht angelegt. Einige Arbeiten sind heute in sehr schlechtem Zustand. Sie werden einer interessierten Öffentlichkeit nicht adäquat vermittelt, noch untereinander vernetzt dargestellt, so vermitteln die an den Arbeiten angebrachten Hinweisschilder zwar die einzelne Arbeit, eine Darstellung des Gesamtzusammenhangs fehlt jedoch an dieser Stelle. Auch ist keine eigene Publikation verfügbar. Ob die Potenziale der Arbeiten ausreichend genutzt sind, wenn ein Desinteresse der Vermittlung und ein Ausbleiben der Erhaltung besteht, ist fraglich. Dem ursprünglichen Anspruch des Wettbewerbs, neue Formen der künstlerischen Denkmalsetzung zu entwickeln, kann nur gerecht werden, wenn gleichzeitig eine angemessene Vermittlung stattfindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Sammlung [[Schaufenster]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
[[Category:Sammlung|011]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kretschmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://publicartwiki.org/w/index.php?title=%C3%9Cberg%C3%A4nge&amp;diff=3110</id>
		<title>Übergänge</title>
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		<updated>2008-04-01T09:21:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kretschmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Fotodokumentation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:S-Gerisch-Moore01.jpg&lt;br /&gt;
Bild:S-Gerisch-Moore02.jpg&lt;br /&gt;
Bild:S-Gerisch-Park01.jpg&lt;br /&gt;
Bild:S-Gerisch-Moore01.jpg&lt;br /&gt;
Bild:S-Gerisch-Moore02.jpg&lt;br /&gt;
Bild:S-Gerisch-Park01.jpg&lt;br /&gt;
Bild:S-Gerisch-Park01.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1996 lobte die Senatsverwaltung für Bauen, Wohnen, Verkehr (heute Senatsverwaltung für Stadtentwicklung) in Zusammenarbeit mit den Bezirksämtern Friedrichshain, Kreuzberg, Mitte, Neukölln, Prenzlauer Berg, Tiergarten, Treptow und Wedding einen offenen, anonymen und einstufigen künstlerischen Wettbewerb zur Markierung der ehemaligen Grenzübergänge im Stadtraum Berlins aus. Anlass des Wettbewerbes war sowohl die historische Verantwortung gegenüber der internationalen Öffentlichkeit als auch gegenüber den Bewohner Berlins, den ehemaligen Verlauf der 43 km langen, kontinuierlich aus dem Stadtbild verschwindenden Mauer an ihren Übergängen im Stadtbild visuell erlebbar zu machen, an ihn zu erinnern und zu gedenken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die sieben innerstädtischen Übergänge – durch seine Sonderstellung im Stadtzentrum war nur der Übergang Friedrichstraße ausgenommen – sollten 35 eingeladene Berliner Künstlerinnen und Künstler aus Ost und West Vorschläge einreichen, die sich mit dem Thema „Übergang“ in seiner Vielschichtigkeit auseinandersetzen. Wie können die Übergänge, die in der wiedervereinigten Stadt immer weniger sichtbar sind, durch künstlerische Arbeiten erlebbar gemacht und somit der Trennung Berlins gedacht werden? Wie kann der ehemalige Verlauf des „Eisernen Vorhangs“ an den Stellen seiner Durchlässigkeit visuell erinnert werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seitens des Auslobers war das Budget für das einzelne künstlerische Projekt auf 130.000 DM begrenzt. Die Jury unter dem Vorsitz des Berliner Künstlers Wolfgang Rüppel entschied sich unter den 32 eingesandten Arbeiten für folgende Entwürfe: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Susanne Ahner, „Übergang zur Untergrundbahn“, U-Bahn-Tunnel, U8, U6:. Im Tunnel der U-Bahnlinien U6 und U8 sind reflektierende Worte mit der Präposition ”über” angebracht und markieren neben dem originalen weißen Grenzstrich die vier früheren Grenzübergänge. Die beiden westlichen U-Bahnlinien U6 und U8 unterquerten fahrplanmäßig das Territorium der DDR. Bilder und Informationen zur damaligen Situation und die vier Wortbilder der 69 Schilder enthält die Broschüre “übergang” als ”oberirdischer” Teil der Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gabriele Basch, „Wahre Geschichten“, ehemaliger Grenzübergang Invalidenstraße: Auf den Gehwegen der Sandkrugbrücke ist ein Mosaik aus Zeichen und Logos aus der DDR und der BRD eingelassen, die pixelartig ineinander übergehen und eine ideele Ganzheit der Zeichenwelt repräsentieren sollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thorsten Goldberg, „Stein, Papier, Schere“, ehemaliger Grenzübergang Oberbaumbrücke: An den Trägern der Brücke sind zwei Leuchtkästen installiert, die von der Fahrbahn aus zu sehen sind. Rote, gelbe und blaue Neonlampen, lassen mit Beginn der Dämmerung zwei Hände aufleuchten, die abwechselnd Figuren des Kinderspiels „Stein – Papier – Schere“ zeigen. Erlebbar sind zwei gegenüberstehende Positionen, deren Bewegung per Zufallsgenerator gesteuert werden. Erinnert werden sowohl Entscheidungsfindungen als auch Begegnungen zwischen Menschen, die in ihrem Ablauf durch den Zufall bestimmt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heike Ponwitz, „Übergang – Nähe und Distanz“, ehemaliger Grenzübergang Sonnenallee: auf  der Höhe des ehemaligen Grenzverlaufs sind zwei Fernrohre installiert, auf deren Linse das Wort „Übergang“ geritzt ist und sowohl Sehnsucht nach Ferne als auch Überwachung symbolisieren soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karla Sachse, „Kaninchenfeld“, ehemaliger Grenzübergang Chausseestraße: In die Fahrbahn und in den Asphalt zwischen Liesenstraße und Wöhlertstraße sind 120 lebensgroße Kaninchensilhouetten aus Bronze eingelassen, als Symbol für die „friedliche Unterwanderung“ der Grenze. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frank Thiel, „ohne Titel“, ehemaliger Grenzübergang Checkpoint Charlie: An der Kreuzung Zimmerstraße/ Friedrichstraße ist ein weithin sichtbarer Doppelleuchtkasten installiert, der Fotoporträts eines US-amerikanischen und eines russischen Soldaten zeigt, als Erinnerung an die alliierte Militärpräsenz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Künstlerduo (e.) Twin Gabriel, „Mind the Gap“, ehemaliger Grenzübergang Bornholmer Brücke (ursprünglich entworfen für den Übergang Oberbaumbrücke): Vor dem Eingang der S-Bahnstation Bornholmer Strasse steht ein rotes Kunsttoffsofa, aus dessen Lehne in regelmäßigen Abständen das Wort „Wahnsinn“ ertönt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine gesellschaftliche Verantwortung für die Vermittlung von historischen Ereignissen im Stadtraum der gesamtdeutschen Bundeshauptstadt und eine Relevanz des Wettbewerbs ist bis heute unumstritten, nicht nur aufgrund der ungetrübten Nachfrage um das Wissen um die Orte der jüngsten deutschen Vergangenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch war eine Umsetzung der ausgewählten Arbeiten aufgrund von Haushaltssperren lange unsicher. Schließlich konnten bis zum Jahre 1999 alle Arbeiten realisiert werden, angefangen im Jahre 1997 mit der Arbeit „Stein, Papier, Schere“ von Thorsten Goldberg am ehemaligen Grenzübergang Oberbaumbrücke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeiten weisen ein breites Spektrum an zeitgenössischen künstlerischen Mitteln, Strategien und Materialien auf, die neue Formen der Auseinanderssetzung mit den historischen und zeitgeschichtlichen Ereignissen erproben. Als Denkmal wahrgenommen werden sie nicht im landläufigen Sinne; durch die Verwendung von Medien und Materialien aus der Alltagswelt des Betrachters ermöglichen sie einen Umgang mit Erinnerung und Gedenken, der das Heute nicht vom Gestern trennt. Geschichte wird nicht als etwas Abgeschlossenes und Erinnerung als etwas aktuell Stattfindendes wahrnehmbar gemacht. Gedenken entsteht, indem jede Begegnung mit dem Betrachter zu einer Aktualisierung der Inhalte und Fragen führen kann, die die Arbeiten thematisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachtet man die Bedeutung der Standorte heute aus touristischer und städtebaulicher Sicht, so werden große Unterschiede in der Wahrnehmung und Wirksamkeit der Arbeiten deutlich. Die Arbeit Frank Thiels am touristisch hoch frequentierten Checkpoint Charlie wird verstärkt wahrgenommen, auch durch die Wahl des künstlerischen Mittels des Leuchtkastens. Andere Arbeiten stehen an weniger frequentierten Orten oder sind an sich weniger auf Fernsicht angelegt. Einige Arbeiten sind heute in sehr schlechtem Zustand. Sie werden einer interessierten Öffentlichkeit nicht adäquat vermittelt, noch untereinander vernetzt dargestellt, so vermitteln die an den Arbeiten angebrachten Hinweisschilder zwar die einzelne Arbeit, eine Darstellung des Gesamtzusammenhangs fehlt jedoch an dieser Stelle. Auch ist keine eigene Publikation verfügbar. Ob die Potenziale der Arbeiten ausreichend genutzt sind, wenn ein Desinteresse der Vermittlung und ein Ausbleiben der Erhaltung besteht, ist fraglich. Dem ursprünglichen Anspruch des Wettbewerbs, neue Formen der künstlerischen Denkmalsetzung zu entwickeln, kann nur gerecht werden, wenn gleichzeitig eine angemessene Vermittlung stattfindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Sammlung [[Schaufenster]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
[[Category:Sammlung|011]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kretschmann</name></author>
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		<id>https://publicartwiki.org/w/index.php?title=Schaufenster&amp;diff=3109</id>
		<title>Schaufenster</title>
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		<updated>2008-04-01T09:14:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kretschmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hier finden Initiativen, Sammlungen oder Symposien Platz, die außerhalb der Public Art Wiki Kategorien stehen. Hier stellen wir Einzelwerke in ihrem Projektzusammenhang vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Zwischenablage|&#039;&#039;&#039;Zwischenablage:]] Ein Magazin für Kunst aus dem öffentlichen Raum in Marzahn-Hellersdorf von Berlin.&#039;&#039;&#039; Im Rahmen der „Zwischenablage“ werden Kunstwerke, die ihren ursprünglichen räumlichen und architektonischen oder sozialen  Kontext verloren haben, oder die akut durch Abriss im Rahmen von Stadtumbaumaßnahmen gefährdet sind, gesichert, restauriert und in einem öffentlich zugänglichen Open-Air-Depot anschaulich gelagert. [[Zwischenablage|&#039;&#039;&#039;... mehr]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Werk Heidenheim|&#039;&#039;&#039;Werk - Heidenheim:]]  Das Bildhauersymposion „Werk“ findet 2007 bereits zum vierten Mal statt.&#039;&#039;&#039; Von 1997 bis heute wurden so insgesamt 19 Werke im öffentlichen Raum der Stadt Heidenheim realisiert. [[Werk Heidenheim|&#039;&#039;&#039;... mehr]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gerisch-Stiftung Neumünster|&#039;&#039;&#039;Gerisch-Stiftung Neumünster:]] Die Gerisch-Stiftung wurde 2001 vom Stifterehepaar Brigitte und Herbert Gerisch gegründet. &#039;&#039;&#039; Im Sommer 2007 wurde sie um einige Arbeiten erweitert und der Skulpturenpark wurde der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. [[Gerisch-Stiftung Neumünster|&#039;&#039;&#039;... mehr]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Übergänge|&#039;&#039;&#039;Übergänge:]] 1996 lobte die Senatsverwaltung für Bauen, Wohnen, Verkehr von Berlin den Wettbewerb Übergänge aus.&#039;&#039;&#039; Die künstlerischen Arbeiten markieren die sieben ehemaligen innerstädtischen Grenzübergänge zwischen Ost- und Westberlin.  [[Übergänge|&#039;&#039;&#039;... mehr]]&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
[[Category:Sammlung|009]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kretschmann</name></author>
	</entry>
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		<title>Schaufenster</title>
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		<updated>2008-04-01T09:13:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kretschmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hier finden Initiativen, Sammlungen oder Symposien Platz, die außerhalb der Public Art Wiki Kategorien stehen. Hier stellen wir Einzelwerke in ihrem Projektzusammenhang vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Zwischenablage|&#039;&#039;&#039;Zwischenablage:]] Ein Magazin für Kunst aus dem öffentlichen Raum in Marzahn-Hellersdorf von Berlin.&#039;&#039;&#039; Im Rahmen der „Zwischenablage“ werden Kunstwerke, die ihren ursprünglichen räumlichen und architektonischen oder sozialen  Kontext verloren haben, oder die akut durch Abriss im Rahmen von Stadtumbaumaßnahmen gefährdet sind, gesichert, restauriert und in einem öffentlich zugänglichen Open-Air-Depot anschaulich gelagert. [[Zwischenablage|&#039;&#039;&#039;... mehr]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Werk Heidenheim|&#039;&#039;&#039;Werk - Heidenheim:]]  Das Bildhauersymposion „Werk“ findet 2007 bereits zum vierten Mal statt.&#039;&#039;&#039; Von 1997 bis heute wurden so insgesamt 19 Werke im öffentlichen Raum der Stadt Heidenheim realisiert. [[Werk Heidenheim|&#039;&#039;&#039;... mehr]]&lt;br /&gt;
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[[Gerisch-Stiftung Neumünster|&#039;&#039;&#039;Gerisch-Stiftung Neumünster:]] Die Gerisch-Stiftung wurde 2001 vom Stifterehepaar Brigitte und Herbert Gerisch gegründet. &#039;&#039;&#039; Im Sommer 2007 wurde sie um einige Arbeiten erweitert und der Skulpturenpark wurde der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. [[Gerisch-Stiftung Neumünster|&#039;&#039;&#039;... mehr]]&lt;br /&gt;
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[[Übergänge|&#039;&#039;&#039;Übergänge:]] 1996 lobte die Senatsverwaltung für Bauen, Wohnen, Verkehr von Berlin den Wettbewerb Übergänge aus.&#039;&#039;&#039; Die künstlerischen Arbeiten markieren die sieben ehemaligen innerstädtischen Grenzübergänge zwischen Ost- und Westberlin.  [[Übergänge|&#039;&#039;&#039;... mehr]]&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
[[Category:Sammlung|009]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kretschmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://publicartwiki.org/w/index.php?title=Schaufenster&amp;diff=3107</id>
		<title>Schaufenster</title>
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		<updated>2008-04-01T09:06:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kretschmann: &lt;/p&gt;
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&lt;div&gt;Hier finden Initiativen, Sammlungen oder Symposien Platz, die außerhalb der Public Art Wiki Kategorien stehen. Hier stellen wir Einzelwerke in ihrem Projektzusammenhang vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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[[Zwischenablage|&#039;&#039;&#039;Zwischenablage:]] Ein Magazin für Kunst aus dem öffentlichen Raum in Marzahn-Hellersdorf von Berlin.&#039;&#039;&#039; Im Rahmen der „Zwischenablage“ werden Kunstwerke, die ihren ursprünglichen räumlichen und architektonischen oder sozialen  Kontext verloren haben, oder die akut durch Abriss im Rahmen von Stadtumbaumaßnahmen gefährdet sind, gesichert, restauriert und in einem öffentlich zugänglichen Open-Air-Depot anschaulich gelagert. [[Zwischenablage|&#039;&#039;&#039;... mehr]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Werk Heidenheim|&#039;&#039;&#039;Werk - Heidenheim:]]  Das Bildhauersymposion „Werk“ findet 2007 bereits zum vierten Mal statt.&#039;&#039;&#039; Von 1997 bis heute wurden so insgesamt 19 Werke im öffentlichen Raum der Stadt Heidenheim realisiert. [[Werk Heidenheim|&#039;&#039;&#039;... mehr]]&lt;br /&gt;
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[[Gerisch-Stiftung Neumünster|&#039;&#039;&#039;Gerisch-Stiftung Neumünster:]] Die Gerisch-Stiftung wurde 2001 vom Stifterehepaar Brigitte und Herbert Gerisch gegründet. &#039;&#039;&#039; Im Sommer 2007 wurde sie um einige Arbeiten erweitert und der Skulpturenpark wurde der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. [[Gerisch-Stiftung Neumünster|&#039;&#039;&#039;... mehr]]&lt;br /&gt;
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[[Übergänge|&#039;&#039;&#039;Übergänge:]] Die Gerisch-Stiftung2 wurde 2001 vom Stifterehepaar Brigitte und Herbert Gerisch gegründet. &#039;&#039;&#039; Im Sommer 2007 wurde sie um einige Arbeiten erweitert und der Skulpturenpark wurde der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. [[Gerisch-Stiftung Neumünster|&#039;&#039;&#039;... mehr]]&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
[[Category:Sammlung|009]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kretschmann</name></author>
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