Vier hoch drei; Sabine Straub

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Fotodokumentation

Ort

Museum Ritter, Waldenbuch

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Künstlerin, Künstler

Sabine Straub

Technische Angaben

Werktechnik, Material

Wellpappe je Würfel

Maße 110 x 110 x 110 cm

Kurzbeschreibung

Ausstellung "Bewegung im Quadrat"

Zeitangabe

Oktober 2006 bis April 2007

Inhaltliche Beschreibung

Für ihre Installation hat sich Sabine Straub den schwierigsten Ort im MUSEUM RITTER ausgesucht – den Treppenaufgang. Dieser Verbindungstrakt zwischen Erdgeschoß und dem ersten Obergeschoß ist kein Ausstellungsraum und schon gar kein klassischer Museumsraum. Aber gerade das ist für die Künstlerineine Herausforderung. Immer ist die Auseinandersetzung mit einer konkreten Raumsituation Basis für die Entwicklung ihrer künstlerischen Projekte. »Das Spiel mit dem Raum als Volumen, seine Eigenheiten in der Konfrontation mit dem Menschen interessieren mich. Mit meinen Arbeiten möchte ich Orte schaffen, Zeichen setzten.« sagt die Künstlerin, die bei zahlreichen Kunst-am-Bau-Wettbewerben als Siegerin hervorging. In ihr steckt ein besonderes Talent, sich auf unterschiedliche räumliche Situationen einzulassen und für deren Gestaltung die richtige künstlerische Sprache zu finden. Der Treppenraum hat einen extremen Zuschnitt, er ist nur wenig mehr als einen Meter breit und an manchen Stellen bis zu 10 Meter hoch. Drei Gestaltungselemente bestimmen diesen Raum – die quadratischen Oberlichter, die dunkle Holztreppe als flächige Einheit und der markante expressive Handlauf. In dieses Raumkontinuum spannt die Künstlerin vier Kuben aus Wellpappe. Je nach Standort des Betrachters werden die in unterschiedlichen Höhen montierten Würfel anders wahrgenommen: Vom Erdgeschoß aus wirken die Kuben beinahe bedrohlich, so als würden sie gerade herab- stürzen; beim Hinuntergehen hingegen sieht man die Installation als fragile, schwebende oder tanzende Reihevor sich. Von verschiedenen Perspektiven aus betrachtet, oszilliert die Arbeit von Sabine Straub zwischen Leichtigkeit und Schwere, Ernst und Spiel. Mit hoher Präzision in der Verarbeitung des Materialsund einer raffinierten formalen Konzeption verwandelt die Bildhauerin den Funktionsraum in einen Erlebnisraum. (Gerda Ridler, »Bewegung im Quadrat« Ausstellungskatalog)

Kooperationen

Diskussion

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