Venus von Minden; Roland Fuhrmann: Unterschied zwischen den Versionen

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4,5 x 2 x 2 m (H x L x B)
  
 
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16 gleiche Silhouetten aus Edelstahl sind im Zentrum verschraubt. Die Figur spiegelt sich in einer Wasserfläche und wird nachts mit Glasfaserstrahlern beleuchtet. 
  
 
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aufgestellt 2008, Dauer unbegrenzt
  
 
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Johannes Wesling (1598-1649), der gebürtige Mindener und Namensgeber des neuen 1000-Betten-Klinikums war an der Universität in Padua Professor für Anatomie und Botanik. Dort verfasste er das "Syntagma Anatomicum", ein seinerzeit wegweisendes anatomisches Lehrbuch.
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Die Skulptur „Venus von Minden“  entwickelt sich aus einer barocken Blutkreislaufdarstellung in Weslings "Syntagma Anatomicum". 16 Edelstahlschnitte sind rotationssymmetrisch um einen Mittelpunkt angeordnet und bilden eine 4,5 m hohe Figur. Ihre bizarre Form lässt sowohl figurative, als auch florale Deutungen zu und transformiert die Synthese aus Anatomie und Botanik in eine abstrakte Skulptur.
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Mit dem Titel „Venus von Minden“  wird auf ein Verständnis von der Schönheit der Schöpfung bis in ihre innere Struktur Bezug genommen. Sie verkörpert das Wunder des Lebens, seine Schönheit aber auch seine leichte Zerbrechlichkeit
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Text: Roland Fuhrmann
  
 
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Auftraggeber und Eigentümer: Mühlenkreiskliniken AÖR Minden – Johannes Wesling Klinikum Minden, Westfalen
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Verfahren: bundesweit offener, zweistufiger Wettbewerb, 1. Preis
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Anlass der Aufstellung: Neubau des Klinikums
  
 
== Kooperationen ==
 
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Statik Skulptur und Fundament: Dipl.-Ing. Reimar Diesel, Radebeul
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Wassertechnik und Beleuchtung: KFS-Springbrunnentechnik Anlagenbau GmbH, Detmold
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Wasserstrahlschnitt: Geyer Edelstahl GmbH, Berlin
  
 
== Diskussion ==
 
== Diskussion ==

Version vom 1. April 2008, 12:34 Uhr

Fotodokumentation

Ort

Johannes Wesling Klinikum Minden, Hans-Nolte-Str. 1, 32429 Minden


[http://maps.google.de/maps?f=q&hl=de&geocode=&q=32429+Minden&ie=UTF8&ll=52.260856,8.890944&spn=0.007749,0.018046&t=h&z=16&iwloc=addr in Google Maps anzeigen lassen]

Künstlerin, Künstler

Roland Fuhrmann

Technische Angaben

Werktechnik, Material

1,5 t Edelstahl, matt, wasserstrahlgeschnitten

Maße

4,5 x 2 x 2 m (H x L x B)

Kurzbeschreibung

16 gleiche Silhouetten aus Edelstahl sind im Zentrum verschraubt. Die Figur spiegelt sich in einer Wasserfläche und wird nachts mit Glasfaserstrahlern beleuchtet.

Zeitangabe

aufgestellt 2008, Dauer unbegrenzt

Inhaltliche Beschreibung

Johannes Wesling (1598-1649), der gebürtige Mindener und Namensgeber des neuen 1000-Betten-Klinikums war an der Universität in Padua Professor für Anatomie und Botanik. Dort verfasste er das "Syntagma Anatomicum", ein seinerzeit wegweisendes anatomisches Lehrbuch. Die Skulptur „Venus von Minden“ entwickelt sich aus einer barocken Blutkreislaufdarstellung in Weslings "Syntagma Anatomicum". 16 Edelstahlschnitte sind rotationssymmetrisch um einen Mittelpunkt angeordnet und bilden eine 4,5 m hohe Figur. Ihre bizarre Form lässt sowohl figurative, als auch florale Deutungen zu und transformiert die Synthese aus Anatomie und Botanik in eine abstrakte Skulptur. Mit dem Titel „Venus von Minden“ wird auf ein Verständnis von der Schönheit der Schöpfung bis in ihre innere Struktur Bezug genommen. Sie verkörpert das Wunder des Lebens, seine Schönheit aber auch seine leichte Zerbrechlichkeit

Text: Roland Fuhrmann

Organisatorischer Rahmen, Eigentümer

Auftraggeber und Eigentümer: Mühlenkreiskliniken AÖR Minden – Johannes Wesling Klinikum Minden, Westfalen

Verfahren: bundesweit offener, zweistufiger Wettbewerb, 1. Preis

Anlass der Aufstellung: Neubau des Klinikums

Kooperationen

Statik Skulptur und Fundament: Dipl.-Ing. Reimar Diesel, Radebeul

Wassertechnik und Beleuchtung: KFS-Springbrunnentechnik Anlagenbau GmbH, Detmold

Wasserstrahlschnitt: Geyer Edelstahl GmbH, Berlin

Diskussion

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Diskussion:Venus von Minden; Roland Fuhrmann